Kostenrechnung (KLR)

Zweck und Aufgaben der Kostenrechnung (Dipl. Volkswirt Friedrich Schnepf)

Die Aufgabe eines Unternehmens besteht in der Herstellung und im Absatz von Wirtschaftsgütern. Dieser Prozess der Leistungserstellung und Leistungsverwertung (auch als Produktionsprozess bezeichnet), erfolgt durch Kombination von Produktionsfaktoren, die bei der Leistungserstellung umgewandelt oder verbraucht werden. Der Geschäftsführung obliegt die Aufgabe, den Produktionsprozess zu planen, zu steuern und zu kontrollieren. Zur Erfüllung dieser Aufgabe bedient sich die Geschäftsleitung des betrieblichen Rechnungswesens. „Unter dem Begriff betriebliches Rechnungswesen fasst man sämtliche Verfahren zusammen, deren Aufgabe es ist, alle im Betrieb auftretenden Geld- und Leistungsströme ... mengen- und wertmäßig zu erfassen und zu überwachen.“[1] Damit kommt dem betrieblichen Rechnungswesen in erster Linie Dokumentations- und Kontrollfunktion zu. Mit dem betrieblichen Rechnungswesen werden sowohl externe als auch interne Zwecke verfolgt: Externe Zwecke: Aufgrund... mehr lesen

Kosten- und Leistungsrechnung – Aus der Praxis für die Praxis – Teil 1 – Notwendigkeit und Grundlage (Dipl. Betriebswirt Jörgen Erichsen)

Die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) ist eines der wichtigsten betriebswirtschaftlichen Werkzeuge. Mit ihr erfahren Unternehmer und Selbstständige nicht nur, wie es um die Umsätze und Kosten im Betrieb insgesamt bestellt ist. Die KLR wird auch benötigt, um realistische und wettbewerbsfähige Preise zu berechnen. Besonders wichtig: Mit ihr lässt sich feststellen, mit welchen Produkten oder Kunden man etwas verdient – und mit welchen nicht. Mit der KLR lässt sich zudem aufdecken, ob und wo ein Unternehmen Verbesserungsmöglichkeiten hat. Und letztendlich ist sie oft der Einstieg in die strategische Unternehmensentwicklung und Zukunftssicherung von Unternehmen. Zur KLR gibt es zahllose Veröffentlichungen, die sich vor allem mit Definitionen und Theorien befassen. Im Unterschied dazu ist diese Serie so konzipiert, dass sie sich vor allem mit der Anwendbarkeit im Tagesgeschäft befasst und so gerade für Unternehmer in kleinen Betrieben und Selbstständige einen hohen Nutzwert bietet.... mehr lesen

Top Begriffe

Neueste Fachbeiträge

Verursachungsprinzip, Durchschnittsprinzip, Tragfähigkeitsprinzip als Prinzipien der Kostenrechnung (Dipl. Volkswirt Friedrich Schnepf)

Die Aussagefähigkeit von Kostenrechnungssystemen ist nur dann gewährleistet, wenn die Verrechnung der Kosten nach einheitlichen Prinzipien erfolgt. Die wichtigsten Prinzipien sind: - Verursachungsprinzip - Durchschnittsprinzip - Tragfähigkeitsprinzip Das Verursachungsprinzip besagt, dass... mehr lesen

Istkosten- Normalkosten- Plankostenrechnung (Dipl. Volkswirt Friedrich Schnepf)

In Abhängigkeit von den verfolgten Zielen lassen sich verschiedene Systeme der Kostenrechnung unterscheiden: Sowohl die Ist-, wie auch die Normal- und die Plankostenrechnung kann als Voll- oder Teilkostenrechnung durchgeführt werden. Istkostenrechnung Die älteste Form der Kostenrechnung... mehr lesen

Aufbau der Kostenrechnung (Dipl. Volkswirt Friedrich Schnepf)

Um die genannten Aufgaben erfüllen zu können, ist die Kostenrechnung in eine Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung gegliedert. Eine wesentliche Aufgabe der Kostenrechnung besteht in der Ermittlung der Selbstkosten der hergestellten Produkte. Diese Selbstkosten liefern die Entscheidungsgrundlage... mehr lesen

Preisuntergrenze - Berechnung der kurz- und langfristigen Preisuntergrenze (Dipl. Volkswirt Friedrich Schnepf)

Sinkt der Marktpreis für ein bestimmtes Produkt, so müssen sich die Anbieter dieses Produktes die Frage stellen, bis zu welchem Preis sie noch bereit sind, das Produkt herzustellen. Bei der Beantwortung dieser Frage ist zwischen kurz- und langfristiger Betrachtungsweise zu unterscheiden: Die... mehr lesen

Nutzenschwelle - Nutzengrenze in der KLR (Dipl. Volkswirt Friedrich Schnepf)

Bei linearem und degressivem Verlauf der Gesamtkostenfunktion gibt es lediglich einen Schnittpunkt zwischen Erlös- und Kostenfunktion. Verlaufen die Kostenfunktionen dagegen progressiv oder ertragsgesetzlich, schneidet die Erlösfunktion zweimal die Kostenfunktion. Bei progressivem und ertragsgesetzlichem... mehr lesen

Break-Even-Analyse - Graphische und mathematische Lösung (Dipl. Volkswirt Friedrich Schnepf)

In marktwirtschaftlich orientierten Wirtschaftssystemen streben die Unternehmer neben anderen Zielen vor allem das Ziel der Gewinnmaximierung an. Der Gewinn ist betriebswirtschaftlich als Differenz zwischen Erlösen und Kosten definiert. G = E - K Der Erlös ergibt sich seinerseits als Produkt... mehr lesen

Nutz- und Leerkosten sowie Kostenremanenz (Dipl. Volkswirt Friedrich Schnepf)

Bei den sprungfixen Kosten ergeben sich aufgrund der Unteilbarkeit eines Produktionsfaktors so genannte Nutz- und Leerkosten. Beispiel: Eine Maschine verursacht Kosten in Höhe von 1.000 € und es können 800 Stück/Periode produziert werden. Bei einer tatsächlichen Produktion von 600 Stück betragen... mehr lesen

Sprungfixe Kosten (intervallfixe Kosten) (Dipl. Volkswirt Friedrich Schnepf)

Es gibt keine ihrem Wesen nach fixen und auch keine ihrem Wesen nach variablen Kosten. Zu welcher dieser beiden Kostenarten bestimmte Kosten zählen, hängt von zwei Faktoren ab [1]: - Von der Betrachtungsperiode (Entscheidungszeitraum) - Von der Teilbarkeit der Produktionsfaktoren Zu 1: Ist... mehr lesen

Fixe Stückkosten, variable Stückkosten und gesamte Stückkosten (Dipl. Volkswirt Friedrich Schnepf)

Unter Stückkosten, auch als Durchschnittskosten bezeichnet, versteht man grundsätzlich die Kosten pro Stück, also pro Outputeinheit. Bezogen auf unser Gartenbeispiel im Beitrag zu den fixen und variablen Kosten sind dies die Kosten pro umgegrabenem m2. Die fixen, variablen und gesamten Stückkosten... mehr lesen

Kosten- und Leistungsrechnung – Aus der Praxis für die Praxis – Teil 6: Spezielle Anwendungen: Prozesskostenrechnung und Einstieg in die strategische Unternehmensentwicklung (Jörgen Erichsen)
Premium

Die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) ist eines der wichtigsten betriebswirtschaftlichen Werkzeuge. Mit ihr erfahren Unternehmer und Selbstständige nicht nur, wie es um die Umsätze und Kosten im Betrieb insgesamt bestellt ist. Die KLR wird auch benötigt, um realistische und wettbewerbsfähige Preise... mehr lesen

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Fachbeiträge

Aktuelle Textaufgaben aus der Kosten-und Leistungsrechnung mit aussagefähigen Musterlösungen (Günther Wittwer)
Für Mitglieder

Dies ist der erste Teil einer Serie von Übungs-Aufgaben im Bereich Kosten- und Leistungsrechnung. Es werden jeweils mit zunehmenden Schwierigkeitsgrad Aufgaben gestellt, die den Schülern und Studierenden helfen sollen, sich auf Klausuren im Bereich Kosten und Leistungsrechnung vorzubereiten. Inhaltsverzeichnis:... mehr lesen

Weitere Aufgaben zur Finanzierung mit Controlling aus Sicht von praxisorientierten Testfragen und Fallstudien (Günther Wittwer)

Zum ersten Teil der Aufgaben zur Finanzierung mit Controlling aus Sicht von praxisorientierten Testfragen und Fallstudien >> 6. Aufgabe: Darlehen 6.1. Aufnahme eines Darlehen Die Geschäftsleitung der Spiez GmbH beabsichtigt einen zusätzlichen Kleintransporter zu erwerben. ... mehr lesen

Finanzierung mit Controlling aus Sicht von praxisorientierten Testfragen und Fallstudien (Günther Wittwer)

1. Aufgabe: Ausgewählte allgemeine Testfragen über Grundlagen zur Finanzierung und Controlling 1.1. Keine Zunahme von finanziellen Mitteln Welche Vorgänge bewirken keine Zunahme von finanziellen Mitteln?  a) Beschluss einer Kapitalerhöhung durch Gesellschaftsmitteln... mehr lesen

Klausuraufgaben: Kostenrechnung mit Lösungen (Günther Wittwer)
Für Mitglieder

Im zweiten Teil der Übungsaufgaben zur Kostenleistungsrechnung (KLR) werden Ihnen weitere auf den ersten Teil aufbauende Klausuraufgaben der Kostenrechnung mit den passenden Lösungen bereitgestellt. Sie können den ersten Teil Aktuelle Textaufgaben aus der Kosten-und Leistungsrechnung mit aussagefähigen... mehr lesen

Übungsaufgaben: Kostenrechnung mit Musterlösungen (Günther Wittwer)
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Im dritten Teil der Aufgaben zur Kostenrechnung können Sie weitere mögliche Klausuraufgaben aus dem Gebiet der Kosten-Leistungs-Rechnung (KLR) bearbeiten. Die Lösungen werden bereitgestellt und können durch den Link unter der Aufgabe aufgerufen werden. Den ersten Teil Aktuelle Textaufgaben aus der... mehr lesen

Übungen und Aufgaben: Kostenrechnung mit Lösungen (Günther Wittwer)

Einleitung: Im vierten Teil der Übungen und Aufgaben zur Kostenrechnung können Sie weitere Klausuraufgaben aus dem Gebiet der Kosten-Leistungs-Rechnung (KLR) lösen. Die Lösungen werden ebenfalls bereitgestellt und können durch den Link unter der Aufgabe aufgerufen werden. Die bisherigen Aufgaben... mehr lesen

Preiskalkulation - Wie kalkuliere ich meinen Verkaufspreis? (Alexander Wildt)

Bevor ein Anbieter sein Produkt Dritten zum Verkauf anbieten kann, muss er den Verkaufs- bzw. Angebotspreis des Produktes festlegen, d.h. den Preis kalkulieren.  Bei der Bemessung des Verkaufspreises sind verschiedene Fragestellungen zu berücksichtigen:  - Wie hoch ist der Preis,... mehr lesen

Controlling-Wissen: Optimale Überkapazität (Teil 2) (Dr. Peter Hoberg)
Premium
Shop-Artikel

In Ausgabe 2/2018 von Controlling Journal war ermittelt worden, wie zu kalkulieren ist, wenn die Nettoeinsparungen in jedem Jahr gleich sind. Im vorliegenden Teil 2 wird nun untersucht, mit welchen Methoden entschieden werden kann, wenn die Nettoeinsparungen von Jahr zu Jahr variieren. 3.2 Kalkulation... mehr lesen

Die wichtigsten Begriffe der Kosten-und Leistungsrechnung (Unternehmensrechnung) (Readktion CP)

Grundlage eines jeden Controllingsystems ist eine gut funktionierende Kosten- und Leistungsrechnung (KLR). Kostenarten, Kostenträger und Kostenstellen müssen dafür eingerichtet werden. Die Buchhaltung muss Aufwendungen und Erträge auf entsprechenden Kostenstellen und Kostenträgern verursachungsgerecht... mehr lesen

Controlling-Wissen: Optimale Überkapazität (Teil 1) (Dr. Peter Hoberg)
Premium
Shop-Artikel

Bei der Entscheidung für neue Anlagen, Maschinen, Fahrzeuge, Lager usw. ist auch festzulegen, welche technische Leistungsfähigkeit die optimale ist. Eine größere Leistungsfähigkeit bringt Reserven für Zeiten hoher Nachfrage, kostet aber auch zusätzliches Geld, so dass die Gefahr von Leerkosten droht.... mehr lesen

Kalkulation von Stundensätzen (Günther Wittwer)

Überwiegend die Handwerksbetriebe und Dienstleistungsunternehmen kalkulieren ihre Aufträge im Rahmen einer Kalkulation mit Stundenverrechnungssätzen. Eine Kalkulation des Stundenverrechnungssatzes kann in den folgenden Arbeitsschritten erfolgen: - Feststellung der zukünftigen wahrscheinlichen... mehr lesen

direct costing (Günther Wittwer, Redaktion CP)

Das Direct Costing ist eine Form der Deckungsbeitragsrechnung. Hierbei werden von den Umsatzerlösen eines Produktes nur die variablen Kosten abgezogen. Die Fixkosten werden nur als Ganzes im Block betrachtet. Eine weitere Differenzierung der Fixkosten, wie in der Fixkostendeckungsbeitragsrechnung wird... mehr lesen

Break Even Point (Günther Wittwer, Stefan Jankowiak)

Mithilfe der Break Even-Analyse kann der Punkt aufgezeigt werden, der die Gewinn- von der Verlustzone trennt (Break-Even-Point). Einzige Voraussetzung ist, dass variable und fixe Kosten getrennt erfasst werden (z.B. Deckungsbeitragsrechnung). Zur Ermittlung des Break-Even-Points wird das mathematische... mehr lesen

Neue Betrachtungsweisen zu Artikel-Angebotskalkulationen (Werner Jungnickl )

1. Ausgangssituation Das Thema Angebotskalkulation ist ein Dauerbrenner unter den betriebswirtschaftlichen Themen. Es gibt nicht den richtigen oder falschen Ansatz, viele Methoden existieren, ergänzen sich gegenseitig mehr oder weniger oder haben auch eine ganz unterschiedliche Konzeption. In ... mehr lesen

Betriebsabrechnungsbogen (BAB) - Aufbau und Erläuterung (Alexander Wildt)

Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) ist ein Kalkulationsschema für die interne Kostenverrechnung. Er wird verwendet, um Kosten, die den Kostenträgern nicht direkt zurechenbar sind, sog. Gemeinkosten, auf Kostenstellen zu verteilen. Bei den Kostenträgern handelt es sich gewöhnlich um Produkte des Unternehmens.... mehr lesen

Unterschied von Voll- und Teilkostenrechnung (Alexander Dietzel, Alexander Wildt)

In der Vollkostenrechnung wird versucht, alle im Unternehmen anfallenden Kosten möglichst verursachungsgerecht, mithilfe von Kostenstellen und entsprechenden Verteilungsschlüsseln, auf die Kostenträger eines Unternehmens zu verteilen. Dabei wird nach Einzel- und Gemeinkosten unterschieden. Bei Einzelkosten... mehr lesen

Selbstkostenkalkulation - Zuschlagskalkulation (Alexander Wildt, Günther Wittwer)

Die Selbstkostenkalkulation, auch Zuschlagskalkulation genannt, ist ein Verfahren der Vollkostenrechnung. In der Vollkostenrechnung wird versucht, alle anfallenden Kosten möglichst verursachungsgerecht, mithilfe von Kostenstellen und entsprechenden Verteilungssschlüsseln auf die Kostenträger eines... mehr lesen

Prozesskostenrechnung (Stefan Jankowiak)

Für eine Produktkalkulation ist es notwendig, den Markt- Preis so zu kalkulieren, dass er zumindest die Kosten deckt. So lassen sich auf jedes Produkt die variablen Gemeinkosten eindeutig zuordnen. Schwieriger gestaltet sich jedoch die Zuordnung der fixen Gemeinkosten. So wurde letztendlich nach... mehr lesen

Grenzkosten - Erläuterung und Beispiel (Alexander Wildt, Dipl. Volkswirt Friedrich Schnepf)

Unter Grenzkosten (K') versteht man den Kostenzuwachs, der entsteht, wenn die Ausbringungsmenge um eine Einheit erhöht wird. Mit Hilfe der Grenzkosten können Unternehmer die optimale Menge eines Produktes berechnen. Es handelt sich hierbei um Kosten, die entstehen, wenn von einem Produkt... mehr lesen

Praxishinweise zur Einführung eines Leistungsverrechnungssystems für IT-Dienste (Olaf Mahrenholz, Dr. Thomas Gerick)

Eine IT-Abteilung stellt den Fachabteilungen im Unternehmen Leistungen (z.B. Netzwerk- und Kommunikationsdienste) zu möglichst geringen Kosten zur Verfügung. Durch den Technologie-Einsatz sollen wiederum die Abwicklungskosten in den einzelnen Unternehmensbereichen reduziert (z.B. geringerer Personalaufwand... mehr lesen

Abgrenzungsrechnung (Redaktion CP)

Die Abgrenzungsrechnung ist der 1. Schritt in der Kosten- und Leistungsrechnung (KLR). Dabei werden die aus der Buchhaltung kommenden Aufwendungen und Erträge übernommen und um die neutralen Aufwendungen und Erträge bereinigt. Ziel ist es dabei, nur die Kosten und Leistungen des eigentlichen Betriebszwecks... mehr lesen

Maschinenstundensatzrechnung (Sarah Denzin)

Die Maschinenstundensatzrechnung gehört zur Kostenträgerstückrechnung und findet besonders in Unternehmen mit einer hohen Automatisierung Anwendung. Die Maschinenlaufstunden bilden die Zuschlagsgrundlage für die Kostenaufstellung. Es soll der Betrag berechnet werden, der pro Laufstunde für eine ... mehr lesen

Controllers Trickkiste: Verborgene Kosten aufdecken - Beispiel Gasautos (Dr. Peter Hoberg)
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Der erfahrene Controller sieht immer zweimal hin, wenn plötzlich hohe Einsparmöglichkeiten angepriesen werden. Nicht selten werden in der Betrachtung Kosten vergessen, die aber wesentlich sein können. Dies gilt auch für die Bewertung von Antriebsalternativen bei Fahrzeugen. Nach den betrügerischen... mehr lesen

Produktcontrolling in der Praxis (Christian Feldinger)

Einleitung Das Produktcontrolling ist ein wichtiges Aufgabenfeld des Controllings. Der Produktcontroller steuert die Produktkosten, indem er die Herstellkosten, Produktmargen und Deckungsbeiträge im Blick behält, Soll-/Ist-Abweichungen analysiert und bei Einsatz von SAP die Standardpreise kalkuliert... mehr lesen

Kosten kurzfristiger Produktionsausfälle (Dr. Peter Hoberg)
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1. Einleitung Ende Mai 2017 musste BMW melden, dass in einigen Werken die Produktion angehalten wurde, weil der Zulieferer Bosch nicht mehr in der Lage war, Lenkungen pünktlich anzuliefern. Grund war wohl (siehe Ingenieur.de vom 30.5.), dass ein italienischer Unterlieferant für das Gussgehäuse ... mehr lesen

Controllers Trickkiste: Wirkung von Preisänderungen (Dr. Peter Hoberg)

1. Einleitung Eines der wirkungsvollsten Instrumente der Unternehmensführung besteht in der Preispolitik. Auch deshalb, weil sie sehr schnell auf die Gewinne wirkt. Diese Wirkung kann jedoch in beide Richtungen gehen, und viele Unternehmen haben ihre Produkte bereits mit schlecht vorbereiteten ... mehr lesen

Grenzplankostenrechnung: Beispiele und Berechnungen (Günther Wittwer)

Die Grenzplankostenrechnung ist ein Kostenrechnungssytem im Rahmen der flexiblen Plankostenrechnung, bei dem lediglich die variablen Plankosten ermittelt und in die Kostenträgerrechnung einbezogen werden. Wissenstelegramm Das Ziel einer aussagefähigen Grenzplankostenrechnung ist die Kostenkontrolle,... mehr lesen

Vereinfachte Kostenrechnung für kleinere und mittlere Unternehmen der Konsumgüterindustrie (Ernst Fischer)

In kleineren und mittleren Unternehmen sind Kostenrechnungen noch wenig verbreitet, wenngleich das anteilige Nutzenpotenzial nicht geringer ausfällt als in großen Unternehmen. Oft wird ein zu hoher Aufwand als Hinderungsgrund angegeben und nach einfachen Lösungen gefragt. Mit MS-Excel ist es möglich,... mehr lesen

Transfer Pricing (Redaktion CP)

Mit dem Begriff Transfer Pricing (deutsch: Verrechnungspreis) bezeichnet man im Allgemeinen die monetäre Bewertung bestimmter Güter oder Leistungen, die allerdings nicht von Dritten bezogen werden, sondern innerhalb eines Unternehmens zwischen selbständigen Bereichen ausgetauscht werden. Dies ist ein... mehr lesen

Stufenleiterverfahren (Günther Wittwer / Redaktion CP)

Das Stufenleiterverfahren ist ein Verfahren der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung, das im Rahmen der Kostenstellenrechnung angewandt werden kann. Dabei gilt es, im Betriebsabrechnungsbogen die Vorkostenstellen auf die Endkostenstellen umzulagern. Dies ist notwendig, da bestimmte Leistungen... mehr lesen

Gleichungsverfahren (Redaktion CP)

Das Gleichungsverfahren, oder auch mathematisches Verfahren, kann bei der Kostenstellenrechnung genutzt werden, um die exakten Werte der innerbetrieblichen Verrechnungspreise zu ermitteln. Dazu werden lineare Gleichungssysteme erstellt, wobei jeweils eine Gleichung für eine Kostenstelle erstellt wird.... mehr lesen

Anbauverfahren (Günther Wittwer / Redaktion CP)

Das Anbauverfahren ist ein Verfahren der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung, das im Rahmen der Kostenstellenrechnung Anwendung findet. Das Anbauverfahren unterscheidet sich von dem Gleichungs- und dem Stufenleiterverfahren dadurch, dass keine Berücksichtigung des wechselseitigen Austauschs ... mehr lesen

Activity Based Costing (Sarah Denzin)

Mitte der 80er Jahre entwickelten Cooper, Johnson und Kaplan das Activity Based Costing (ABC) in den USA. Der Entwicklungsgrund waren die stetig steigenden Gemeinkostenzuschlagssätze in der Vollkostenkalkulation. Das Ziel des Activity Based Costing war somit die verursachungsgerechte Umlegung der... mehr lesen

Flexible Plankostenrechnung (Sarah Denzin)

Um herauszufinden, ob geplante Kosten, sogenannte Plankosten, nicht überschritten wurden, werden in der Plankostenrechnung Soll-Ist-Vergleiche durchgeführt. Vorhandene Abweichungen müssen analysiert und beseitigt werden. Es wird in zwei Arten der flexiblen Plankostenrechnung unterschieden: Dabei... mehr lesen

Grenzplankostenrechnung (Redaktion CP)

Die Grenzplankostenrechnung ist ein Verfahren der Plankostenrechnung. Hierbei wird das System des direct costing als Teilkostenrechnungsystem angewendet. Das System des direct costing betrachtet variable und fixe Kosten. Dabei werden von den Produkterlösen die variablen Kosten abgezogen. Die... mehr lesen

kalkulatorische Abschreibungen (Enrico Reimus, Wolff von Rechenberg, Alexander Wildt)

Kalkulatorische Abschreibungen sind in die Gruppe der Anderskosten einzuordnen. Anders als bei den bilanzmäßigen Abschreibungen, basieren kalkulatorische Abschreibungen auf der tatsächlichen, verbrauchsbedingten Wertminderung der eingesetzten Anlagegüter. So werden z.B. Abschreibungen auf... mehr lesen

Kalkulatorische Miete (Günther Wittwer)

Kalkulatorische Miete Stellt ein Einzelunternehmer oder ein Gesellschafter einer Gesellschaft dem Unternehmen Räume oder ein Gebäude unentgeltlich zur Verfügung, dann sollte die dafür ortsübliche Miete als kalkulatorische Miete in die Kostenrechnung einfließen. Damit wird sichergestellt, dass... mehr lesen

Kalkulatorische Zinsen (Sergej Maurer)

Die kalkulatorischen Zinsen sind Kosten für die Nutzung des betriebsnotwendigen Kapitals. Diese sind also von den Fremdkapitalzinsen (Zinsaufwendungen), die ja nur für das Fremdkapital zu entrichten sind, zu unterscheiden (Anderskosten). In der Kostenrechnung ist die Herkunft des eingesetzten Kapitals... mehr lesen

kalkulatorischer Unternehmerlohn (Günther Wittwer)

Der Kalkulatorische Unternehmerlohn ist in die Gruppe der Zusatzkosten einzuordnen. In einem Einzelunternehmen oder einer Personengesellschaft kann das Gehalt des mitarbeitenden Unternehmers im Gegensatz zu einer Kapitalgesellschaft (GmbH, AG, etc.) nicht als Aufwand in der GuV berücksichtigt werden.... mehr lesen

Kostenarten - Kostenartenrechnung (Günther Wittwer)

Am Beginn jeder betrieblichen Kostenrechnung steht die Kostenartenrechnung, mithilfe derer die Frage geklärt werden soll, welche Kosten in welcher Höhe im Unternehmen überhaupt entstanden sind. Sie dient der Erfassung, Abgrenzung und Systematisierung des betrieblichen Werteverzehrs innerhalb der betrachteten... mehr lesen

Kostenrechnerische Korrekturen (Redaktion CP)

Es gibt Aufwendungen, die zwar betriebsbedingt sind, deren Art, Höhe oder Berechnungsmethode aber nicht den Anforderungen der KLR entsprechen. Sie müssen korrigiert werden, damit sie zu verursachungsgerechten Kosten werden. Dies wird dann als kostenrechnerische Korrekturen bezeichnet. mehr lesen

Kostenstelle und Kostenträger (Günther Wittwer, Redaktion CP)

Die Kostenstelle ist der Ort, an dem Güter und/oder Dienstleistungen einzig verbraucht und nicht für die Kunden des Unternehmens produziert werden. In der Regel sind es die Organisationseinheiten (Abteilungen, Filialen) eines Unternehmens. Unterschieden werden sie häufig in Hauptkostenstellen ... mehr lesen

Kostenstellenrechnung (Redaktion CP)

Nach der Kostenartenrechnung, die der Erfassung und Gliederung der Kosten dient, erfolgt die Kostenstellenrechnung. Hier geht es darum, die angefallenen Kosten der Periode auf die einzelnen Betriebsbereiche, die sogenannten Kostenstellen, verursachungsgerecht zu verteilen. So können genaue Daten für... mehr lesen

Kostenträgerrechung (Redaktion CP)

Der Kostenarten- und Kostenstellenrechnung folgt die Kostenträgerrechnung, die ermittelt, wofür Kosten in welcher Höhe angefallen sind. Als Kostenträger gelten selbständige Produkt- oder Leistungseinheiten, die einen bestimmten Werteverzehr verursacht haben. Im Rahmen der Kostenträgerstückrechnung... mehr lesen

Normalkostenrechnung (Redaktion CP)

In der Normalkostenrechnung wird mit Normalkosten gerechnet und sie ist ein Vollkostenrechnungssystem. Es wird mit festen Verrechnungspreisen bzw. mit Kosten- und/oder Kalkulationssätzen gearbeitet. Man unterscheidet zwischen der flexiblen und der starren Normalkostenrechnung. mehr lesen

Nutzwert (Redaktion CP)

Der Nutzwert ist das Ergebnis aus weichen und harten Faktoren einer Nutzwertanalyse. Zu den harten Faktoren gehören alle Werte, die durch Geld bewertet werden können. Die weichen Faktoren (soft facts) bilden dagegen die nicht durch Geld bewertbaren Faktoren, die im Wesentlichen durch persönliche Empfindungen... mehr lesen

Äquivalenzziffernkalkulation (Günther Wittwer)

Äquivalenzziffernkalkulation (äuqui-valent = gleich-wertig) Die Äquivalenzziffernkalkulation ist eine Art der Divisionskalkulation und wird bei einer Sortenfertigung (artgleiche Erzeugnisse) angewendet. Es besteht zwischen den Produktarten ein festes Kostenverhältnis, welches durch Verhältniszahlen... mehr lesen

Umsatzkostenverfahren (Günther Wittwer)

Umsatzkostenverfahren (UKV) Das Umsatzkostenverfahren ist eine Methode zur Ermittlung des betrieblichen Erfolgs. Hierfür werden die Umsatzerlöse vermindert um die angefallenen je Bereich (Produktion, Verwaltung und Vertrieb). Für diese Berechnung der Gewinn-und Verlustrechnung  wird eine ... mehr lesen

Vollkosten (Redaktion CP)

Vollkosten sind alle Kosten, die direkt (Einzelkosten) und indirekt über Umlagen (Gemeinkosten) für die Erbringung einer Leistung innerhalb einer Periode anfallen.  In einem Vollkostenrechnungssystem werden neben den Kosten, die direkt einem Kostenträger zugeordnet werden können, auch die... mehr lesen

Gesamtkostenverfahren (Günther Wittwer)

Gesamtkostenverfahren (GKV-Methode) Für die Erstellung einer Gewinn-und Verlustrechnung gelten zwei rechtlich zulässige Darstellungsformen. (§ 275 Abs. 1 HGB)   Es ist das Gesamt-oder Umsatzkostenverfahren. Bei beiden Methoden wird das gleiche Ergebnis ausgewiesen. Erstaunlicherweise... mehr lesen


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Der RS- Investitionsrechner ermittelt Ihnen den Kapitalwert oder internen Zinsfuß für Ihre Investitions- vorhaben. Zusätzlich können Sie die Rentabilität und die Amortisations- zeit Ihres Investitionsvorhabens berechnen lassen. Excel- Tool bestellen >>
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Experten-Tipp

diagramm-pm-stephen-rees.jpgWollen Sie ihre im Unternehmen eingesetzten Excel-Lösungen anpassen oder erweitern? Unser Excel-Experte berät und untersützt Sie zu den Produkten der RS-Reihe oder bei der Anpassung und Erweiterung ihrer eigener Excel-Lösungen. Mehr Infos >>
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RS Toolpaket - Controlling

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RS-Plan.jpgRS-Plan - Unternehmens- planung leicht gemacht:
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RS-Bilanzanalyse

RS-Bilanzanalyse.jpgBilanzanalyse- Tool (Kennzahlen- Berechnung): Umfangreiches Excel- Tool zur Berechnung der wichtigsten branchenunabhängigen Kennzahlen aus Bilanz und G+V. Es werden Berichte generiert, die die Liquiditäts-, Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens im 5 Jahresvergleich darstellen.
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