Internationale Rechnungslegung - IAS/ IFRS/ US-GAAP

Grundlagen IFRS, US-GAAP und HGB (Dana Klempien)

IFRS bedeutet „International Financial Reporting Standards“. Sie sind seit 2001 international anerkannte einheitliche Richtlinien für die Rechnungslegung von Unternehmen. Sie sollen Vergleiche verschiedener Unternehmen erleichtern. Ebenso ist diese Rechnungslegung eine Pflicht um zur Börse zugelassen zu werden. Sie werden vom „Internation Accounting Standards Board“ herausgegeben. IAS bedeutet „International Accounting Standards“. Sie sind die Vorgänger der IFRS. mehr lesen

Neue Anforderungen für das Berichtswesen nach IFRS 7

Ein wachsender Gestaltungsspielraum hat häufig auch eine Kehrseite. Mit Leasing, Mezzanine und Co. bieten sich für Unternehmen vielfältige Finanzierungsquellen neben dem klassischen Bankkredit. Doch die Kombination unterschiedlicher Formen der Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung birgt viele Risiken für das Unternehmen sowie die Kapitalgeber. Abhilfe sollen die neuen internationalen Rechnungslegungsstandards IFRS 7 schaffen, die das Management zu einem systematischen und offenen Risikomanagement verpflichten. Die neuen Vorschriften stellen das Finanz- und Rechnungswesen vor wachsende Herausforderungen. Das Berichtswesen muss um Angaben über Kredit-, Liquiditäts- und Marktrisiken von Finanzinstrumenten ergänzt werden. Gleichzeitig sieht der Abschlussbericht eine Bewertung aller Risiken vor. Der damit verbundene Mehraufwand schafft Transparenz für bestehende und zukünftige Kapitalgeber. Gleichzeitig können Firmen auch... mehr lesen

Top Begriffe


Fachbeiträge

Auszug aus: Eigenkapital versus Fremdkapital nach IFRS (KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG)

Hauptkriterium für die Klassifikation eines Finanzinstruments als Eigenkapitalinstrument ist für das IASB die Frage, ob dem bilanzierenden Unternehmen aus diesem Finanzinstrument eine (auch nur potenzielle) Zahlungsverpflichtung erwächst oder erwachsen kann. Ist dies der Fall, so liegt ein F... mehr lesen

Entwurf der IFRS für den Mittelstand enttäuscht (Bernd Rödl)

Der am 15.02.2007 vom International Accounting Standards Board (IASB) in London veröffentlichte Entwurf der IFRS für den Mittelstand (International Financial Reporting Standard for Small and Medium-sized Entities (IFRS for SMEs)) wird von Bilanzierungsexperten kritisch bewertet. Zwar... mehr lesen

Auszug aus: IFRS-Bilanzanalyse (Thomas Werner, Thomas Padberg, Thomas Kriete)

An dieser Stelle sollen nicht die zahlreichen begründeten grundsätzlichen Einwände gegen eine externe Bilanzanalyse aufgeführt werden (vgl. Schneider (1997), S. 226). Sie betreffen im Kern die Vergangenheits- und Stichtagsorientierung eines Jahresabschlusses, die zahlreichen Ansatz-,... mehr lesen

IAS 8 – Zielsetzung und Anwendungsbereich (Professor Dr. Stefan Thiele, Professor Dr. Isabel von Keitz, Michael Brücks)

Ziel dieses Standards schreibt die Kriterien zur Auswahl und Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die bilanzielle Behandlung und Angabe von Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Änderungen von Schätzungen sowie Fehlerkorrekturen vor. Der Standard soll die Relevanz... mehr lesen

Umstellung auf IAS und US-GAAP aus Controllingperspektive (F. Krump)

Im Zusammenhang mit der Internationalisierung von Finanzplätzen wird der Ruf nach einheitlichen internationalen Rechnungslegungsregeln immer lauter. In letzter Zeit ist unter europäischen Unternehmen vermehrt der Trend auszumachen, ihr Rechnungslegungssystem von nationalen Regeln auf... mehr lesen

HGB, IAS und US-GAAP

Die Unterschiede zwischen den drei Systemen auf einen Blick in einer Tabelle zusammengefasst. (1998) Download des vollständigen Artikels: Unterschiede der drei Systeme mehr lesen

Die Informationsfunktion der Rechnungslegung nach IFRS – Anspruch und Wirklichkeit – Teil I: Anforderungen an informationsvermittelnde Rechenwerke (Prof. Dr. Jürgen Brinkmann)

Der Begriff „Corporate Governance“ umschreibt das in den Unternehmen implementierte System der Leitungs- und Kontrollrechte. Zu den wesentlichen Bestandteilen dieses Ordnungsrahmens zählen die Vorkehrungen zur Information der Stakeholder und zur Selbstinformation der Geschäftsleitung... mehr lesen

Die Informationsfunktion der Rechnungslegung nach IFRS – Anspruch und Wirklichkeit – Teil II: Liefert die IFRS-Rechnungslegung entscheidungsnützliche Informationen? (Prof. Dr. Jürgen Brinkmann)

Teil I des Beitrags befasste sich in ZCG 5/06 S. 228–232 mit den grundsätzlichen Anforderungen an informationsvermittelnde Rechenwerke aus der Sicht der Corporate Governance. Teil II würdigt die vom IASB im Framework angelegten, konzeptionellen Grundlagen vor diesem Hintergrund,... mehr lesen

IFRS als Spielball der Bilanz-Jongleure (Dipl.-Kfm. Stefan Hofmann)

IFRS gelten als die „Sprache der Global Player“. Während die „moderne Rechnungslegungswelt“ häufig als den traditionellen deutschen Bilanznormen weit überlegen gelobt wird, sprechen andere von einem „schädlichen Irrweg“. Doch gewähren... mehr lesen

Eigenkapital nach HGB und IAS im Vergleich (Philipp Nissen)

Die grundsätzliche Frage dieser Seminararbeit wird im Folgenden sein, welche wesentlichen Unterschiede bei der Behandlung des Eigenkapitals nach HGB und nach IAS bestehen. Zunächst liegt der Fokus auf generellen Informationen zum Handelsgesetzbuch. Im Anschluss daran bemüht sich... mehr lesen

Annäherung an IFRS (Jochen Treuz)

Auch der Gesetzgeber hat erkannt, dass die Unternehmen in Deutschland eine moderne, möglichst internationale Bilanzierungsgrundlage benötigen, da sich auch die Rechnungslegung in einem durch die Globalisierung ausgelösten Internationalisierungsprozess befindet. Folge ist, dass im... mehr lesen

Chancen und Risiken des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) (Prof. Dr. Stefan Müller)

Das BilMoG ist geprägt von dem Gedanken, das verlorene Vertrauen in die Abbildung von Unternehmen nach dem HGB wieder herzustellen. Da zu erwarten ist, dass die an die neuen Normen anzupassenden bzw. neu zu entwickelnden Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung eine noch stärkere... mehr lesen

Praktische Anwendung der Vorschriften des IAS 10 (Dr. Thomas Padberg)

Der Jahresabschluss ist vom Aufsichtsrat freizugeben. Dieser Zeitpunkt ist entscheidend für die Berichtspflicht über bestimmte Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die der IAS 10 für Jahresabschlüsse nach den IFRS verlangt. Damit enthält der Jahresabschluss nicht nur die... mehr lesen

Eckpunkte des Entwurfs eines Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes – Rechnungslegung im Umbruch (Dr. Hans-Jürgen Hillmer)

Mit den anstehenden Umbrüchen des Rechnungs- und Prüfungswesens beschäftigte sich die 6. Hamburger Revisionstagung, die am 12. und 13.11.2007 stattfand. Einer der zentralen Themenschwerpunkte war der wenige Tage zuvor vom BMJ herausgegebene Entwurf eines Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes.... mehr lesen

Bundesregierung beschließt modernes Bilanzrecht (BilMoG)

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG) beschlossen. Das Gesetz sorgt dafür, dass das bewährte, kostengünstige und einfache HGB-Bilanzrecht auf Dauer beibehalten und für den Wettbewerb mit den internationalen Rechnungslegungsstandards... mehr lesen

Ablehnung der neuen Bilanzregeln vom europäischen Parlament wird begrüßt

"Das Europäische Parlament hat mit dem klaren Nein zur Einführung internationaler Rechnungslegungsvorschriften für kleine und mittlere Unternehmen ein positives Signal gesetzt. Dem Mittelstand bleiben so zusätzliche Bürokratie und Kosten erspart." Das erklärte der... mehr lesen

Internationale Rechnungslegungsstandards werden für den Mittelstand immer wichtiger

Deutsche Unternehmen wenden zunehmend International Financial Reporting Standards (IFRS) an. Ein Viertel der nicht zur Umstellung auf IFRS verpflichteten Unternehmen planen die Umstellung oder haben bereits umgestellt. Diese setzen sich zusammen aus Mittelständlern und großen Unternehmen.... mehr lesen

Unternehmen bilden freiwillig stille Reserven

Aktuelle Gesetzesentwürfe für einen verbesserten Gläubigerschutz wie das MoMiG oder das BilMoG eignen sich laut der Umfrage „Gläubigerschutz durch bilanzielle Kapitalerhaltung“ von den Universitäten Duisburg-Essen und Ulm sowie Deloitte unter 2000 deutschen Unternehmen hierfür nur teilweise. Der Sol... mehr lesen


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