Rating und Basel II

Rating Grundlagen (Dana Klempien)

1. Hintergrund der Ratings: Basel II Der Basler Ausschuss für Bankaufsicht hat eine neue Eigenkapitalregelung entworfen, die jedoch für die europäischen Länder unverbindlich ist, da solche Entscheidungen nur von den nationalen Behörden getroffen werden dürfen. Allerdings sind in dem Ausschuss alle einflussreichen europäischen Staaten vertreten, so dass „von einer faktischen Verbindlichkeit der Umsetzung [der Beschlüsse] ausgegangen werden kann.“ (1) Die Neuregelungen des Baseler Ausschusses, Basel II, betreffen drei Bereiche: - Mindestkapitalanforderungen für Banken - die Überprüfung durch die Bankaufsicht  - die erweiterte Offenlegung für Banken Durch die Mindestkapitalanforderungen für Banken soll das Risiko einer Insolvenz der Bank verringert werden. Deshalb sind sie verpflichtet, eine bestimmte Deckung für „bankspezifische Risiken“ (2) zu gewährleisten. Die Banken müssen selbst die Eigenkapitalhöhe berechnen, die sie zur Gewährleistung... mehr lesen

Die Rating - Flut (Prof. Dr. Udo Müller)

Neue Lösungen ebnen den Weg in die Internationalisierung kleiner und mittelständiger Unternehmen. Dies gilt gleichermassen für die internationale Kapitalakquisition, Lieferanten- und Kundensuche. In den vergangenen Jahren wurde sehr sehr viel über Basel II und damit verbundenen Ratings gesprochen. Und es wurde nicht allein darüber gesprochen. Es wurden viele viele Ratings entwickelt. Qualitative Ratings und noch mehr quantitative Ratings. Viele Untersuchungen und Veröffentlichungen zeigten, dass sich der Mittelstand, in Folge seines Kredit-Bedarfs auch unbedingt auf Ratings vorbereiten muss. Aber der Mittelstand bereitete sich nicht ausreichend auf diese Situation vor. Warum?  Kann der kleine und mittelständige Unternehmer durch vorbereitende, externe Ratings Kosten sparen? Betrachtet man die Kosten, die für die Erstellung eines externen Ratings entstehen ( oft liegen die Kosten zwischen 1.500 und 4.500 Euro), dann ist es fraglich, ob gerade kleinere Unternehmen... mehr lesen

Top Begriffe

Fachbeiträge

Kreditwürdigkeitsprüfung (Anna Werner)

Gegenwärtig stellt die Beschaffung von Fremdkapital die größte Herausforderung für Unternehmen dar. Auf Grund der hohen Anzahl von Firmeninsolvenzen sowie der neuen Regelungen des Baseler Ausschusses bezüglich der Eigenkapitalhinterlegung für die Kreditinstitute haben sich die Anforderungen zur Kreditwürdigkeitsprüfung... mehr lesen

Auswirkungen von BASEL II auf das strategische Controlling (Stefan Wehrmann, Katja Schöneis)

Die Anforderungen aus der neuen Eigenkapitalvorschrift Basel II fordern von Unternehmen eine entsprechende Berücksichtigung im bestehenden Management- und Controllinginstrumentarium. Mit Hilfe der BSC können die Ratingkriterien nicht nur zur Informationsversorgung abgebildet, sondern auch aktiv mit... mehr lesen

Basel II und die Anforderungen an die Kreditwürdigkeitsprüfung (Anna Werner)

Durch die in den Konsultationspapieren des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht enthaltenen Bestimmungen (Basel II) sind die Banken verpflichtet, bei der Vergabe eines Kredites mindestens 8 % der risikogewichteten Aktiva mit Eigenkapital zu unterlegen. Generell heißt das, dass die Kreditinstitute... mehr lesen

Die Hälfte der Mittelständler findet Rating nützlich

Für knapp 40 Prozent der Unternehmer hat sich das Verhältnis zur Hausbank durch das Rating verbessert. mehr lesen

MWI-Rating-Selbstcheck mit Unternehmenskennwerten

Die Forschungsgruppe " Investor Relations und Rating für KMU" des Fachgebiets Finanzwirtschaft/Investition der TU Ilmenau stellt seit Anfang September 2007 auf ihrer Homepage einen erweiterten Rating-Check zur kostenfreien Nachnutzung bereit. Dieser MWI-Rating-Selbstcheck mit Unternehmenskennwerten... mehr lesen

Rating nach Basel II ist auch Controlling-Sache

Ergebnisse aus Umfragen aus dem Jahre 2002 zum Rating: "Zurzeit müssen Banken pauschal 8% der gewährten Kreditsummen für Firmen- und Privatkunden mit Eigenkapital unterlegen, um damit notfalls Verluste auffangen zu können. Mit der geplanten Neuregelung der bankaufsichtsrechtlichen Eigenkapitalanforderungen... mehr lesen

Mehr Risiko, schlechteres Rating und damit höhere Kapitalkosten? (Dr. Werner Gleißner)

Unternehmensrisiken sind die maßgebliche Ursache für die Insolvenz von Unternehmen. Bekanntlich berücksichtigen Kreditinstitute bei einem Rating, das als Schätzung der Insolvenzwahrscheinlichkeit eines Unternehmens aufgefasst werden kann, allerdings im Wesentlichen nur diejenigen Risiken, die zufällig... mehr lesen

Quantitative Faktoren zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens (Anna Werner)

Die Finanzinstitutionen haben ein hohes Interesse daran, dass die Bonität des Kreditnehmers so genau wie möglich und fair beurteilt wird. Dabei spielt die Analyse und Bewertung von sogenannten quantitativen und qualitativen Ratingfaktoren die entscheidende Rolle. Die Auswahl und genaue Gewichtung der... mehr lesen

Qualitative Faktoren bzw. weiche Faktoren zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens (Anna Werner)

Jedes Kreditinstitut arbeitet mit seinen eigenen Instrumenten zur Beurteilung der Kundenbonität. Ein idealtypisches Rating- System setzt sich dabei aus der Analyse und Bewertung der quantitativen und qualitativen Faktoren zusammen. Um die Zukunft eines Unternehmens zu beurteilen, zieht die Bank sogenannte... mehr lesen

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