Mit Bildungscontrolling zu Einzigartigkeit am Markt

Bildungscontrolling ist in aller Munde – und wird meist als schlichte, aber eindringliche Forderung an die Bildungsabteilungen formuliert. Viel Unwissen und wenig Erfahrungen gibt es dabei vor allem über die Frage des „Wie?". Angetreten, sich des allseits beklagten Transferproblems von Weiterbildungsmaßnahmen anzunehmen, hat das Bildungscontrolling selbst mit typischen Umsetzungsproblemen zu kämpfen. 

Klassisches Bildungscontrolling beschränkt sich vor allen Dingen auf die Dokumentation der Bildungsaktivitäten. Für die Kette Bedarfsermittlung bis Ergebnissicherung werden Kosten ermittelt und Kennzahlen in Relation zu Schulungsteilnehmern gebildet. Die Erfolgsanalyse bezieht sich in der Regel auf die Analyse der Zufriedenheit der Seminarteilnehmer (98 Prozent der Unternehmen) und den Lernerfolg. Nur etwa 25 Prozent der Unternehmen untersuchen den Transfererfolg in die betriebliche Praxis und nur etwa zehn Prozent stellen die Frage nach der Rendite, dem Return on Investment (ROI) einer Bildungsmaßnahme (Gust, 2005).

Solange Weiterbildung unter stabilen wirtschaftlichen Verhältnissen weitestgehend als eine Art standardisiertes „Kataloggeschäft" betrieben werden konnte, zeigten sich die meisten Personaler und Etatverantwortlichen mit den genannten Formen der Erfolgsmessung auch zufrieden – wenn auch selten wirklich überzeugt. Es fehlte schlichtweg an Alternativen, die Aufschluss geben konnten über den tatsächlichen Beitrag von Weiterbildungsmaßnahmen für den Unternehmenserfolg. 

Die schwierige Ertragssituation vieler Unternehmen, die häufig auch drastische Kürzungen der Bildungsetats nach sich zog, hat die Diskussion über Bildungscontrolling beflügelt und inzwischen auch zu wirklichen und praxistauglichen Innovationen geführt. Das hier nun dargestellte Bildungscontrolling der nächsten Generation – im Folgenden kurz „Bildungscontrolling II" genannt – versteht sich als ein Methodenkanon, der die weiterhin zu Recht bestehenden Ansätze des Klassischen Bildungscontrollings ergänzt. Bildungscontrolling II orientiert sich in Ergänzung dazu aber konsequent an der berechtigten Forderung der Unternehmen, betriebliche Weiterbildung müsse sich in messbaren Resultaten und Ergebnissen für das Unternehmen niederschlagen.

Es wird verstanden als ein Werkzeug zur Entwicklung der zukunftsfähigen Kompetenzen der Mitarbeiter zur Umsetzung der strategischen Unternehmensziele. Im Sinne von Dave Ulrich ist es ein Instrument, das das Personalwesen „zu einem Partner für die Manager in der Unternehmensführung und der Linie bei der Strategieumsetzung [...]" macht. Es dient dazu „[...] die Planungen aus dem Konferenzraum an den Markt zu bringen [...]"(Ulrich, 1999). 

Aus Kompetenzen erfolgreiche Produkte machen

Ausgangspunkt und Gegenstand von Bildungscontrolling II sind im Unterschied zum klassischen Bildungscontrolling nicht die standardisierten Seminarkonzepte zu Managementmethoden, sondern die strategisch relevanten und vor allen Dingen brisanten Themen der Unternehmenszukunft, die die Werte und das Wissen eines Unternehmens betreffen. In diesem Sinne müssen Controlling-Instrumente Manager darin unterstützen, die Fähigkeiten zu entwickeln, um mit Komplexität, Dynamik, Intransparenz und Mehrdeutigkeit umzugehen und die technische, die humane, die operationale und die kreative Seite des Managements unter kurzfristigen und strategischen Aspekten gut auszubalancieren.

Zielsetzung ist es dabei vor allen Dingen, das eigene Unternehmen zu befähigen, effektiv und effizient Marktveränderungen zu erkennen, neue Produkte aus den aktuellen und den zukünftigen Kernkompetenzen zu generieren, die internen Arbeitsabläufe ständig zu verbessern und sich in einem Prozess des Wandels exogenen Veränderungen permanent anzupassen.

Der Kunde definiert den Bildungsbedarf

Zu diesem Zweck unterstützt Bildungscontrolling II Selbstorganisationsprozesse und stimuliert intrinsische Lernmotivation. Es untersucht die ökonomischen Resultate von Weiterbildung ebenso wie die Effektivität von Weiterbildung für die Entwicklung von Metakompetenzen des nicht-trivialen Wissens. Vor allen Dingen wendet es sich den brisanten Fragen der strategischen Orientierung im Rahmen der Globalisierung, der Entwicklung der Regionen, der eigenen Branche und des eigenen Unternehmens zu.

Ein kurzer Vorgriff soll diesen Anspruch verdeutlichen: Das Bildungscontrolling beginnt nicht bei der Bedarfsanalyse des einzelnen Mitarbeiters, sondern nutzt, ausgehend von den Marktanforderungen, die Netzwerkintelligenz des Unternehmens. Vom Kunden her wird der zukünftige Bildungsbedarf in großen Gruppen von bis zu 300 Führungskräften und Mitarbeitern durch synchrone Kommunikationsmöglich-keiten wie „E-Conferencing" und „TED-Abfragen" ermittelt. Die so entstehende Selbstorganisation schafft die intrinsische Lernmotivation, die notwendig ist, um die wirklich schwierigen Fragen der Zukunft für die Weiterbildung zugänglich zu machen und damit nicht nur die kurzfristige Rendite von Bildungsmaßnahmen zu sichern. Die entstehende Transparenz schafft erst das kognitive Verständnis und damit eine Basis für einen permanenten Wandel ohne emotionale Überforderung und Burn-Out. Die so aufgebaute Komplexität und Vernetzung entspricht den extern gestiegenen Herausforderungen. Zudem haben neuere Untersuchungen aber auch gezeigt, dass wesentliche Voraussetzungen für das Gelingen von Change-Projekten in der Motivation der Mitarbeiter und in der Vermeidung von starken Widerständen zu suchen sind (Vahs, 2004).

Übertriebenes Benchmarking führt zu Gleichförmigkeit

Nach einer langen Periode der Kapitalkonsolidierung sehen sich die Unternehmen nun vor allen Dingen herausgefordert, Rendite und Erträge durch Wachstum zu steigern. Gleichzeitig hat die Globalisierung den Wettbewerb verschärft und das Geschäftsrisiko erheblich gesteigert. Die Zielsetzung, angestammte Kunden nicht an internationale Mitbewerber zu verlieren und ein zusätzliches Wachstum über die Gewinnung neuer Kunden zu realisieren, ist unter diesen Vorzeichen kein leichtes Unterfangen.

Hinzu kommt, dass in den 90er-Jahren auf Grund eines geradezu exzessiv betriebenen Benchmarkings über alle Branchen hinweg die Geschäftsmodelle immer ähnlicher wurden. Wettbewerbsvorteile wurden über Kostenvorteile realisiert. In der Regel waren diese aber so geringfügig, dass sie innerhalb kürzester Zeit vom Wettbewerb nachgeahmt werden konnten. Das Ergebnis dieser Entwicklung lässt sich in jedem Supermarkt und in jedem Autosalon feststellen: Ein Produkt gleicht dem anderen.

Um eine Differenzierung am Markt und eine zukunftsfähige Kundenorientierung zu gewährleisten, sind Unternehmen geradezu gezwungen, eine andere Haltung zu entwickeln und das klassische „Kopf-an-Kopf-Rennen" aufzugeben. Die INSEAD-Professoren W. Chan Kim und Renèe Mauborgne haben hierfür wichtige Vorarbeit geleistet. Sie haben in über 30 Branchen in einem Zeithorizont von 100 Jahren über 150 Strategiekonzepte untersucht. In diesen Untersuchungen wurde festgestellt, dass Unternehmen ihren Industriezweig in der Regel in völlig identischer Weise definieren. Sie vergleichen sich dabei mit ihren Wettbewerbern ohne weitere Perspektiven nur unter dem Aspekt, der preiswerteste Anbieter sein zu wollen (Kim, W. C., 2005).

Werte als Motor für Einzigartigkeit und Innovationen

Um den Teufelskreis der in vielen Branchen entstandenen Gleichförmigkeit der angebotenen Produkte und Dienstleistungen zu überwinden, schlagen die Autoren den Unternehmen einen radikalen Perspektivwechsel vor, um Kunden mit neuen, attraktiveren Werte- und Nutzenmerkmalen ihrer Produkte zu überzeugen. Zielsetzung ist dabei, die Produkte aufgrund der eigenen Kernkompetenzen mit Merkmalen zu versehen, die sich gerade nicht an den Produkten des Wettbewerbs orientieren. Um diese Wettbewerbsdifferenzierung zu erreichen, sind sechs grundsätzliche Perspektiven mit veränderter Blickrichtung einzunehmen:

  • Der Blick auf alternative Branchen;
  • Der Blick auf alternative strategische Gruppen;
  • Der Blick auf die gesamte Käuferkette;
  • Der Blick auf komplementäre Produkt- und Dienstleistungsangebote;
  • Der Blick auf die funktional-emotionale Anziehungskraft;
  • Der Blick in die Zukunft.


e-Conference-Workshop nimmt die Unternehmenswerte unter die Lupe

Die hier erwähnten Konzepte und Beispiele des unternehmerischen Wandels zeigen die Herausforderung, vor der nunmehr die Bildungsverantwortlichen in Unternehmen stehen. Fungierte die Bildungsabteilung früher quasi als „Zulieferer" und Support der vorgegebenen Unternehmensstrategie, so wird sie maßgeblich zur Speerspitze der Unternehmensstrategie und treibenden Kraft des Unternehmenserfolgs. Und damit setzen auch die Instrumente des Bildungscontrollings II an einem völlig anderen Hebel an und sind von gänzlich neuer Qualität.

Das nachfolgende Beispiel eines Workshop-Konzepts veranschaulicht, wie sich eine konsequente Marktausrichtung in die betriebliche Praxis übertragen und in Übereinstimmung mit dem Know-how der Mitarbeiter bringen lässt. Zielsetzung ist dabei, die eigenen Produktspezifikationen und Dienstleistungsmerkmale in einem dreiphasigen Workshop-Design via „E-Conferencing" mit bis zu 300 Teilnehmern in zwei bis vier Monaten klar von den Mitbewerbern der eigenen Branche zu differenzieren und den dadurch notwendigen Weiterbildungsbedarf zu ermitteln. Das Workshop-Setting führt durch diesen Prozess zu mehr Synergie und Netzwerkintelligenz im Unternehmen – und die erarbeiteten neuen Wert- und Nutzenkurven schaffen parallel mehr Einzigartigkeit am Markt.

Grid-Interviews ermöglichen Bestandsaufnahme ohne vorurteilende Fragen

Zu diesem Zweck werden zur Vorbereitung der Veranstaltung bei einer Reihe von Führungskräften und Mitarbeitern Grid-Interviews durchgeführt, um die Selbsteinschätzungen zu erheben. Parallel werden Kundeninterviews durchgeführt, um die von den Kunden wahrgenommenen Nutzenkurven zu spiegeln. Die Grid-Technik geht auf den Mediziner und Psychiater G. A. Kelly zurück, dem die Tatsache auffiel, dass er an der Problemschilderung seiner Klienten allzu häufig die psychologische Schule seiner bereits vorher tätigen Psychiater-Kollegen erkennen konnte. Wurde der Klient vorher von einem Psychoanalytiker behandelt, schilderte er Kelly ein ödipales Problem. War er vorher von einem Jungianer behandelt worden, kam er mit einem religiösem Problem, kam er von einem Adlerianer, beschrieb er einen körperlich bedingten Minderwertigkeitskomplex. Kelly setzte sich daraufhin zum Ziel, die Problemlage seiner Klienten ohne die „interpretativen Zutaten und Vorurteile" des Interviewers zu erfassen.

Das von Kelly entwickelte Interviewverfahren vereinigt in sich die Stärken quantitativer und qualitativer Befragungen, eliminiert aber gleichzeitig die jeweiligen Schwächen. Es erfasst den individuellen Bedeutungsraum der Befragten, ohne dass die Interpretationen des Interviewers Eingang in einen standardisierten Fragebogen oder einen standardisierten Frageleitfaden eines qualitativen Interviews finden. Die Ergebnisse werden damit nicht durch die Art der Fragestellung verzerrt.

In einem triadischen oder wahlweise in einem paarweisen Vergleich von Elementen wird der jeweilige Bedeutungsraum der Interviewpartner „konstruiert", beschrieben und miteinander in Relation gesetzt.

Das Interviewverfahren ist in dieser Form bereits Ende der 70er-Jahre vom Autor und von Arne Raeithel entwickelt worden, der sich schon sehr früh um die Entwicklung von Softwarelösungen zu diesem Verfahren bemüht hat. Seitdem ist dieses Verfahren im Kontext von Organisationen in unzähligen Anwendungen auf Individual- und Gruppenebene durchgeführt und verfeinert worden. Durch die Software-Unterstützung ist im Anschluss an die Einzelauswertung eine Gruppenauswertung möglich und graphisch darstellbar. Aus dieser Hauptkomponentenanalyse wird schrittweise die Wert- und Nutzenkurve erarbeitet.

Via E-Conference neue Werte und Nutzen für die Kunden erarbeiten

Ausgewertet werden die Interviewergebnisse anschließend in einer dreiphasigen „E-Conference". In den drei jeweils eintägigen Workshop-Veranstaltungen bearbeiten bis zu 300 Teilnehmer die Themen, wobei jeweils vier bis fünf Teilnehmer an einem Tisch mit einem Laptop zu den Fragen zusammenarbeiten. Dabei sind alle Teilnehmer in Echtzeit über eine spezielle Internet-Software miteinander vernetzt. Damit sich alle Beteiligten vorbehaltlos engagieren, erfolgt die Bearbeitung, Bewertung und Ideenschöpfung anonym. Auf diese Weise wird das Expertenwissen aller Beteiligten erschlossen. Am Ende erfolgt auf einfachen Knopfdruck eine Dokumentation des Arbeitsprotokolls und sichert so die Weiterarbeit in den Zwischenphasen zwischen den drei Workshoptagen.

Inhaltlich erarbeiten sich die Teilnehmer im ersten Workshop eine gemeinsame Sicht über die Werte- und Nutzenkurve für den Kunden. Ausgangspunkt sind die oben dargestellten sechs Perspektiven zur Entwicklung der Wertekurven. Unterstützt wird der Prozess durch die gezielte Einspeisung der Interviewergebnisse. Das Ergebnis des ersten Workshops ist eine erste Beantwortung der Frage, welche Elemente der Wertekurve in der Folge zusätzlich entwickelt, welche eliminiert und welche über den allgemeinen Branchenstandard gehoben werden sollten.

Zwischen dem 1. und dem 2. Workshop haben die Teilnehmer Gelegenheit, Ideen und Informationen bei Kunden und anderen Stakeholdern einzusammeln, die im 2. Workshop ausgetauscht und eingehend untersucht werden. Erst im 3. Workshop erfolgt dann eine endgültige Festlegung der neuen Wertekurve. Im Anschluss wird der Weiterbildungsbedarf daraus abgeleitet. Durch ein solches Vorgehen erfährt die These vom permanenten Wandel für die beteiligten Betroffenen eine rational nachvollziehbare Begründung und wird auch empirisch mit klaren Zielen belegt.

Durch diesen Prozess entsteht eine Reformulierung des eigenen Geschäftsmodells, das nur schwer von Mitbewerbern imitiert werden kann. Der Grund: Die Kernkompetenzen sind äußerst exakt beschrieben und für jeden Funktionsbereich operationalisiert. Damit umgeht das Verfahren die Schwachstelle der meisten Kompetenzmodelle, die sehr allgemein gehalten sind, wodurch leicht der Eindruck entsteht, als würde z.B. ein Merkmal wie „Kundenorientierung" in allen Funktionsbereichen und auf allen Ebenen mit oder ohne direkten Kundenkontakt das Gleiche meinen. Folglich kann auch die anschließende Weiterbildungsbedarfsanalyse auf das Engste an die Neuausrichtung der Wertekurve gekoppelt werden und in ein strategisches Kompetenzprogramm fließen. Die Qualifikation und Förderung des intellektuellen Kapitals der eigenen Mitarbeiter wird somit tatsächlich zu einem Wettbewerbsvorteil und für den Wettbewerb zu einem nicht zu imitierenden Nadelöhr.


Bildungscontrolling muss das nicht-triviale Wissen fördern


Bei geistigem oder intellektuellem Kapital eines Unternehmens handelt es sich in erster Linie um so genanntes „nicht-triviales Wissen". „Nicht-triviales Wissen" kann nicht leicht erworben werden und kann überhaupt nur auf der Basis von intrinsischer Lernmotivation entstehen. „Nicht-triviales Wissen" ist eine Funktion aus Kompetenz, der Kontrollüberzeugung gegenüber der eigenen Handlungskompetenz, dem Commitment gegenüber dem eigenen Unternehmen und der Resultats- und Zielvereinbarung einer zu besuchenden Bildungsmaßnahme in Abstimmung mit dem Vorgesetzten. Auf der Basis von Ergebnissen aufwändiger wissenschaftlicher Untersuchungen gibt es inzwischen ein praxisnah abgeleitetes und gestaltetes Verfahren, das genau diesen Zusammenhang hinreichend berücksichtigt (Eine umfassende wissenschaftliche Darlegung der Hintergründe und Absicherungen findet sich in: Buchhester, 2005).

Dieser so genannte M.E.N.T.A.L.-Test ist eine Internet-Testung, die vor einem Seminar eingesetzt wird. Sie misst die „Überzeugung erfolgreich zu Handeln" als Merkmal der Persönlichkeit und die damit verknüpften Faktoren „Identifikation mit dem Arbeitsbereich" und die „Zielorientierung". Das Ergebnis ist ein Prognosewert, der darüber Auskunft gibt, wie wahrscheinlich ein erfolgreicher Transfer von Wissen in die Unternehmenspraxis sein wird. Das Instrument stellt also bereits vor einem Seminar sicher, ob die Voraussetzungen für einen Transfererfolg überhaupt vorliegen, und ist damit ungleich effektiver als jene Verfahren, die den Erfolg einer Maßnahme erst im Nachhinein überprüfen.

So wie bei alltäglichen Handlungen die möglichen Konsequenzen durchdacht werden, stellt auch jeder Mitarbeiter bereits im Vorfeld Überlegungen über die Effekte der Weiterbildung an und überprüft deren Nutzen für sich selbst. Davon hängt in entscheidendem Maße ab, ob und in welchem Maße die Inhalte aus der Bildungsmaßnahme in den Arbeitsprozess transferiert werden. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Bindung an die eigene Tätigkeit. Je größer der Einblick der Mitarbeiter in die Prozesse und Abläufe seiner Tätigkeit ist, umso handlungsnäher können die im Seminar zum Tragen kommenden Beispiele mit den eigenen Arbeitserfahrungen verknüpft werden. Daraus resultiert die konkrete Umsetzung und Anwendung der Weiterbildungsinhalte und somit der Mehrwert für Mitarbeiter und Unternehmen. Das Bindeglied zwischen dem Individuum und dem Unternehmen bildet z.B. die Zielvereinbarung. Darin wird der Deckungsgrad zwischen den Zielen des Unternehmens und der individuellen Entwicklung vereinbart. Bei der Nutzenoptimierung von Bildung kann so die Entwicklung der Person im Arbeits- und Lebensprozess und die daraus resultierende Karriere- und Entwicklungsbereitschaft berücksichtigt werden.

Das Testverfahren hilft dem Mitarbeiter im Vorfeld einer Maßnahme, sich auf die Erfolgsbedingungen einzustimmen. Es hilft dem Vorgesetzten, sich mit dem Mitarbeiter über wechselseitige Erwartungen, die sich aus einer Weiterbildungsmaßnahme ergeben, im Vorfeld zu verständigen. Ein Seminarbesuch ist überhaupt nur empfehlenswert, wenn diese Voraussetzungen gegeben sind und der Prognosewert des Testverfahrens positive Ergebnisse erwarten lässt. Nur unter diesen Voraussetzungen kann nicht-triviales Wissen aufgebaut werden, das für die Entwicklung unverwechselbarer Kernkompetenzen eines Unternehmens relevant ist.

Die „Metakompetenz des Komplexen Denkens" erschließen

Relativ wenig hinterfragt bleibt die in jüngster Zeit meist populärwissenschaftlich und äußerst pauschal formulierte Forderung, dass Weiterbildung Inhalte zukünftig „just in time" zur Verfügung stellen müsse, um mit der Geschwindigkeit der durch die Globalisierung verursachten Veränderungen Schritt halten zu können.

Solange es sich hierbei lediglich um triviales Wissen handelt, das in der Datenverarbeitung erfasst und in e-Learning-Prozessen vermittelt werden kann, dürfte dies unproblematisch sein. Sobald aber handlungsrelevante Kompetenzen  und paradigmatisches Wissen gefragt sind – also das überhaupt nur wettbewerbsrelevante, nicht-triviale Wissen eines Unternehmens – wird die Aufgabe anspruchsvoller.

Hier kommen die so genannten metakognitiven Kompetenzen des „Komplexen Denkens" ins Spiel, womit sich ein weiteres Handlungsfeld zur Effektivierung und Effizienzsteigerung der betrieblichen Weiterbildung eröffnet. Die zentrale Frage lautet in diesem Zusammenhang: „Wie kann der Erwerb von Wissen beim einzelnen Mitarbeiter und wie kann der Austausch von Wissen im Unternehmen zwischen Mitarbeitern wettbewerbsrelevant verbessert werden?"

Metakognitive Kompetenzen sind die Voraussetzung, sich in verschiedenen Wissensgebieten selbstständig einarbeiten zu können. Sie sind auch die analytischen Voraussetzungen für Führungskräfte, sich gemeinsam in einer dynamischen und komplexen Welt zurechtzufinden und die Musterwechsel rechtzeitig zu erkennen, die auf wettbewerbsrelevante Veränderungen hindeuten, um als Unternehmen angemessen reagieren zu können.

So wie die Addition die Voraussetzung für das Verständnis der Multiplikation ist, ist die Metakompetenz des „Komplexen Denkens" die Voraussetzung dafür, anspruchsvolles Wissen "just in time" zu liefern, aufzunehmen und zu verarbeiten. Die umfangreichen Forschungen zum komplexen Problemlösen zeigen allerdings, dass Menschen in der Regel nicht gut ausgebildet sind, um mit komplexen, dynamischen und intransparenten Systemen umzugehen, die von zeitlichen und räumlichen Nah- und Fernwirkungen bestimmt werden (vgl. etwa Dörner, 1999).

Die Problemlösungsfähigkeit von Führungskräften analysieren

Lange Zeit galt die Methodik des „Vernetzten Denkens" in Planspielen und Simulation als hilfreich, solche diffizilen Probleme in den Griff zu bekommen.  Die eigenen Planspielerfahrungen, die der Autor z.B. im Rahmen seiner wissenschaftlichen Begleitung eines Modellversuchs zur „Organisations-entwicklung durch Planspieleinsatz" für das Bundesinstitut der Berufsbildung (BIBB) machen konnte, haben aber zu der Einsicht geführt, dass diese Fertigkeiten selbst die Voraussetzung sind, um mit solchen Fragestellungen sinnvoll umgehen zu können. Was bedeutet: In komplexen, dynamischen Spielsituationen kann man diese Metakompetenz zwar anwenden, aber nicht systematisch entwickeln (Gust, 2002). Die Grundlagen dafür müssen in vorgeschalteten Maßnahmen geschaffen werden, um anschließend die Effektivität der individuellen Kompetenz in einer komplizierten Planspielsituation zu überprüfen.

Die eingehende Untersuchung der typischen Fehler, die Führungskräfte in solchen Situationen machen, hat zur Entwicklung eines Einführungsseminars, eines „statischen" Planspiels und zur Entwicklung eines Testverfahrens geführt, das diese Fähigkeiten vor und die Verbesserungen nach der Maßnahme misst. Das Einführungsseminar verdeutlicht auf anschauliche Art die Prinzipien des „Komplexen Denkens" im Unterschied zum „Normalen Denken". Das „statische" Planspiel fordert die Teilnehmer zur Anwendung dieser Prinzipien und zu systematischer Analyse heraus. Gleichzeitig verdeutlicht der Prozess den logischen Kern von Fehlentscheidungen bei komplexen Problemen. Es bietet Möglichkeiten, die Werkzeuge der Logik zur Anwendung zu bringen. Erst wenn diese Instrumente schrittweise in einer statischen, aber komplizierten Situation erlernt wurden, können sie fruchtbar in komplizierten dynamischen Problemen - wie eben in herkömmlichen Planspielen und Simulationen - ausprobiert und vertieft werden.

In einem anonymen Testverfahren via Internet können Mitarbeiter und Führungskräfte feststellen, ob sie logisches Schlussfolgern beherrschen, ob sie unausgesprochene Unterstellungen identifizieren können, ob sie deduktive und induktive Denkschritte beherrschen, ob ihre Interpretationen von „Tatsachen" angemessen sind und ob sie Argumente analysieren und gewichten können.  Aufbauend auf den Ergebnissen des Tests werden die beschriebenen Seminarbausteine vorgeschlagen bzw. werden weggelassen, wenn dies nicht sinnvoll ist.

Das Bildungscontrolling der Zukunft erschließt Wettbewerbsvorteile

Die hier angerissenen Entwicklungen, Verfahren und Instrumente modernen Bildungscontrollings sind gleichermaßen um das Controllen des quantitativen wie des qualitativen Inputs in Bildungsmaß-nahmen bemüht. Sie steuern darüber hinaus aber auch die Resultate der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Förderung intrinsischer Lernmotivation und der Entwicklung von Metakompetenzen zur Aufbereitung, der Aneignung und des Erwerbs von wettbewerbsrelevantem Wissen. Sie fokussieren sich auf die Kundenorientierung, indem sie die Kernkompetenzen und Kundennutzen betonen. Und sie nutzen „Netzwerkintelligenz" und „Selbstorganisation", um möglichst viel Akzeptanz bei den Beteiligten zu finden. Und somit ist auch das Ziel des Bildungscontrollings II ein wesentlich anspruchsvolleres, als das eines klassisch verstandenen Bildungscontrollings: Es geht nicht mehr allein um die Optimierung des Transfererfolgs, sondern um die Einzigartigkeit am Markt.


letzte Änderung Mario Gust am 13.04.2018

Drucken RSS
Literaturhinweise
Weitere Fachbeiträge zum Thema
Kommentar zum Fachbeitrag abgeben

Nur registrierte Benutzer können Kommentare posten!


Excel-Vorlagen

Kostenstellenplanung mit Excel

Kostenstellenplanung mit Excel

Dieses MS Excel-Tool ermöglicht eine branchenunabhängige monatliche und jährliche Kostenstellenplanung. mehr lesen
Excel-Vorlage / -Tool: Preiskalkulation

Excel-Vorlage / -Tool: Preiskalkulation

Kalkulieren Sie Ihre Preise mit dieser auf MS Excel basierenden Vorlage. mehr lesen
KIS Einkauf (Bestell- und Lieferantenverwaltung)

KIS Einkauf (Bestell- und Lieferantenverwaltung)

Mit diesem Excel-Tool können Bestellvorgänge bei Lieferanten abgewickelt werden. mehr lesen
KIS Jahresplaner (Urlaubsplanung, Fehlzeitenerfassung)

KIS Jahresplaner (Urlaubsplanung, Fehlzeitenerfassung)

Mit dem Excel-Tool „Jahresplaner“ können die Abwesenheitszeiten für max. 100 Mitarbeiter(-innen) erfasst werden. Zusätzlich zu den Urlaubs- und Krankheitszeiten können auch weitere selbst definierte Zeitgruppen (z. B. Schulung, Freizeitausgleich) erfasst werden mehr lesen
Personalkostenplanung auf Kostenstellenbasis

Personalkostenplanung auf Kostenstellenbasis

Das Excel-Tool "Personalkostenplanung auf Kostenstellenbasis" ermöglicht Ihnen eine branchenunabhängige monatliche und jährliche Personalkostenplanung und eignet sich ebenfalls als Teilplan für den Wirtschaftsplan. mehr lesen
Excel-Vorlage: Betriebsergebnis

Excel-Vorlage: Betriebsergebnis

Die Excel-Vorlage Betriebsergebnis ist ein Makro unterstütztes Excel-Tool. Mit diesem Tool kann ein weitestgehend individuell gestaltetes Betriebsergebnis mit Monats- und kum. Ergebnis sowie einem Monatsvergleich dargestellt werden mehr lesen
Excel-Vorlage: KIS - Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) 2.1

Excel-Vorlage: KIS - Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) 2.1

Die Excel-Vorlage KIS - Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ist eine makrounterstützte Buchhaltung nach vereinnahmten Entgelten gemäß § 20 UStG. Sie eignet sich besonders für Kleingewerbebetriebe, die kein aufwendiges Buchhaltungsprogramm nutzen wollen. Die einzelnen Tabellen werden über Buttons aufgerufen. mehr lesen
Excel-Vorlage: KIS-Fahrtenbuch (FAB 2.2)

Excel-Vorlage: KIS-Fahrtenbuch (FAB 2.2)

Mit dem Excel-Tool "Fahrtenbuch" können Fahrtentaufzeichnungen über max. 10 Jahre erfasst werden. Es kann zwischen fortlaufenden Kalendertagen oder individueller Tagesaufzeichnung (nur Tage, an denen das Fahrzeug genutzt wurde) gewählt werden. mehr lesen
Excel-Finanzplanung

Excel-Finanzplanung

Verfolgen Sie vorausschauend die Liquiditätsentwicklung Ihres Unternehmens mit dem Excel-Tool Finanzplanung. Es ist ein Makro unterstütztes Tool und stellt die die Liquiditätsentwicklung grafisch und zahlenmäßig dar. mehr lesen
Personalbedarfsermittlung und Schichtplanung im Call-Center

Personalbedarfsermittlung und Schichtplanung im Call-Center

Dieses MS Excel-Tool dient zur Personalbedarfsermittlung in einem Inbound-Call-Center unter Berücksichtigung eines Service-Levels mit Hilfe von Erlang-C, verschiedener Öffnungszeiten (Wochentags, Samstags und Sonntags) und Volumina pro Wochentag. mehr lesen
Projektorientierte Personalkostenplanung

Projektorientierte Personalkostenplanung

Dieses Excel- Tool ermöglicht eine branchenunabhängige projektorientierte Personalkostenplanung auf Basis von vorgegebenen Kapazitäten. Die Personalkostenermittlung laufender Projekte bzw. Kostenprognose geplanter Projekte ist sowohl mit eigenen Mitarbeiterressourcen als auch mit Mitarbeitern von Personaldienstleistern möglich und eignet sich ebenfalls als Grundlage für die Preiskalkulation.  mehr lesen
KIS-Zinsrechner (Excel-Kredit-Berechnungen)

KIS-Zinsrechner (Excel-Kredit-Berechnungen)

Das Excel-Tool "Zinsrechner" (KZR) beinhaltet Kreditberechnungen einschließlich eines Mustervertrages, ein Zinsstaffel-Formular mit Auswertungsanhang sowie eine Tabelle zur Ermittlung von Finanzanlage-Renditen. Das Handbuch bietet eine Nutzungsanleitung der Berechnungstabellen. Ausgangstabelle für alle Berechnungen ist eine Übersichttabelle.  Die Berechnungformulare können über Buttons aufgerufen werden. Eingabefelder sind meist gelb unterlegt und / oder nach Datenpflege in blauer Schrift dargestellt. mehr lesen
RS-Dienstplanung

RS-Dienstplanung

Diese Dienstplanung auf Basis von MS Excel bietet Ihnen die Möglichkeit ihre Dienst- und Schichtpläne optimal zu planen. Neben der Mitarbeiter- und Schichtverwaltung kann eine Kapazitätsplanung für den jeweiligen Mitarbeiter oder die jeweilige Schicht durchgeführt werden. mehr lesen
RS-Fuhrpark-Controlling

RS-Fuhrpark-Controlling

Diese auf MS Excel basierende Vorlage unterstützt Sie bei der Verwaltung Ihres Fuhrparks. In diesem Tool können Sie ihren gesamten Fuhrpark erfassen und auswerten. Hierbei stehen Ihnen die wichtigsten Kennzahlen und Kostenpunkte zur Verfügung. Zusätzlich werden durch die mitgelieferten Grafiken die Ergebnisse der Verkehrsdaten visualisert. Durch die Archivfunktion können neben der Analyse aktueller Fahrzeuge auch Daten mit alten Fahrzeugen verglichen werden. mehr lesen
RS-Make or Buy Analyse

RS-Make or Buy Analyse

Dieses MS Excel-Tool ermöglicht es Ihnen eine Make or Buy Analyse durchzuführen. Die Berechnung kann nach Vollkosten- oder Grenzkostenansatz durchgeführt werden. Es bietet Ihnen verschiedene tabellarische und grafische Auswertungen. Ein klare Aufbau des Tools ermöglicht eine hohe Anpassungsfähigkeit an Ihre individuellen Bedürfnisse. mehr lesen
RS-Standortvergleich

RS-Standortvergleich

Diese Excel-Vorlage hilft Ihnen bei dem Vergleich verschiedener Standorte. Dabei wurde das Tool für Vergleiche innerhalb eines Landes entwickelt. Dennoch kann das Tool durch leichte Anpassungen auf internationale Vergleiche erweitert werden. Es bietet Ihnen die Möglichkeit Standorte nach qualitativen und monetären Faktoren zu vergleichen. Zu dem sind Vorschlagseinträge enthalten, welche wichtige Kriterien im Standortsvergleich beinhalten. Die Auswertung, der einzelnen Standorte, wird zusätzlich durch Grafiken verdeutlicht. mehr lesen
RS-Controlling-System

RS-Controlling-System


Mit dem RS-Controlling-System steuern Sie erfolgreich ihr Unternehmen. Es ermöglicht Ihnen Ihr Unternehmen zu planen, zu analysieren und zu steuern. Durch Soll-/Ist-Vergleiche in den einzelnen Bereichen (G+V, Bilanz, Kapitalflussrechnung/Liquidität) können gezielt Abweichungen analysiert werden. Im Rahmen der Vorschaurechnung (Forecasting) können Sie neben Ihren Plan- und Ist-Werten auch das auf Basis der derzeitigen Erkenntnisse basierende Jahresergebnis hochrechnen.

mehr lesen
RS-Liquiditätsplanung L (Excel-Tool)

RS-Liquiditätsplanung L (Excel-Tool)

Es handelt sich hierbei um ein in Excel erstelltes Werkzeug für die Liquiditätsplanung von Kleinunternehmen sowie Freiberuflern. Die Planung erfolgt auf Basis von veränderbaren Einnahmen- und Ausgabepositionen. Detailplanungen sind auf extra Tabellenblättern für z.B. einzelne Projekte oder Produkte vorhanden. Auswertungen erfolgen in der Jahresplanung mit monatlichen Werten. Die Auswahl eines bestimmten Zeitraums (nur Monate) ist in einem gesonderten Tabellenblatt als Tabelle oder Grafik möglich. Den Planwerten können bei Bedarf IST- Daten gegenübergestellt werden. mehr lesen
Excel-Tool: RS-Bilanzanalyse (Kennzahlen Berechnung)

Excel-Tool: RS-Bilanzanalyse (Kennzahlen Berechnung)

Umfangreiches Excel- Tool zur Berechnung der wichtigsten branchenunabhängigen Kennzahlen aus Bilanz und GuV.  Neben den Kennzahlen, die mit Erläuterungen versehen sind, werden die G+V und Bilanz in 5 Jahres-Überischt dargestellt und automatisch eine Kapitalflussrechnung erstellt.
mehr lesen

Softskill-Kurse für Ihre Karriere

Aktuelle Aufgabenstellungen und Anforderungen an Controller

Aktuelle Aufgabenstellungen und Anforderungen an Controller

Die Aufgaben und damit verbundenen Anforderungen an Controller unterliegen einem ständigen Wandel. Anfangs wurde die Controllingabteilung hauptsächlich als eine zentrale Einrichtung der betrieblichen Informationswirtschaft... mehr lesen
Lebensaufgabe für Controller: Wissen aufbauen

Lebensaufgabe für Controller: Wissen aufbauen

Für die Karriere im Controlling reicht das BWL-Studium allein nicht mehr aus. Der Controller der Zukunft besitzt die Bereitschaft zu Veränderung und lebenslangem Lernen. Das sollte er auch belegen können, sagt Andreas Janke... mehr lesen

Teure Mobilität: Pendeln als Lösung?

Im Controlling-Journal 6/2017 wurde herausgearbeitet, dass aufgrund der stark gestiegenen Kosten für Miete und Kauf ein Umzug nur selten lohnt. Die Analyse wird fortgesetzt mit der Analyse der Kosten für das Pendeln. ... mehr lesen

Interview: Mit Home Office muss man umgehen können

Interview mit Emine Yilmaz vom Personalvermittler Robert Half über den Stand der Dinge beim Home-Office in deutschen Unternehmen. Nachdem der Home-Office-Pionier IBM zahlreiche Mitarbeiter ins Büro zurückholt, orakeln... mehr lesen

Teure Mobilität als Risikofaktor für die Wirtschaft

1. Einleitung Unternehmen haben immer größere Schwierigkeiten, gute Fach- und Führungskräfte zu finden, wozu natürlich auch gute Controller zählen. Ein wichtiger Grund liegt darin, dass viele deutsche Arbeitnehmer zögern,... mehr lesen

Vom Kollegen zum Chef

Jede Beförderung ist auch eine Herausforderung. Und auf diese Herausforderung fühlen sich viele frischgebackene Führungskräfte nicht optimal vorbereitet. Wie sich junge Führungskräfte auf die neue Rolle einstellen und wie... mehr lesen

Digitalisierung ohne Controller?

Die Digitalisierung bietet Controllern neue Chancen, verkünden viele Experten. Doch sie könnte die Controller auch hinwegfegen, warnt der renommierte Controlling-Professor Utz Schäffer. Controlling- Journal sprach mit... mehr lesen
Raus aus der Zahlenecke

Raus aus der Zahlenecke

Der digitale Wandel erfasst auch die Controller. Wie sich die Rolle des Controllers im Unternehmen verändern wird, erklärt Professor Volker Steinhübel im Gespräch mit Controlling-Journal. Nur wer bereit zu Aufbruch ... mehr lesen

10 Tipps für die Online-Bewerbung

Die Online-Bewerbung ist Standard in deutschen Unternehmen - meist per E-Mail. Wer die erste Hürde im Bewerbungsverfahren nehmen will, sollte einige Regeln beachten und wichtige Tipps kennen. Bits und Bytes... mehr lesen

Fort- und Weiterbildungen in der Finanzbranche

Das Finanzwesen ist eine internationale Branche – das gilt auch für die fachspezifischen Fort- und Weiterbildungen   So haben ursprünglich US-amerikanische Zertifizierungen für das Finanzwesen wie der CPA... mehr lesen

Anzeige

Controlling- Newsletter

Neben aktuellen Neuigkeiten für Controller und neueingegangene Fachartikel, informieren wir Sie über interessante Literaturtipps, Tagungen , Seminarangebote und stellen Ihnen einzelne Software- Produkte im Detail vor.
zur Newsletter-Anmeldung >>
Anzeige
Anzeige
Excel-Vorlage: RS Controlling System

Community

Community_Home.jpg






Nutzen Sie kostenfrei das Forum für Controller und und diskutieren ihre Fragen zu Controlling-Themen.
Anzeige

Neu - Controlling-Journal!

CJ_Muster_titel-190px.jpg
Kurzweiliger Mix aus Fachinformationen, Karriere- und Arbeitsmarkt-News, Büroalltag und Softwarevorstellungen.

Probieren Sie jetzt das Print-Magazin Controlling-Journal >>
Anzeige

Neueste Stellenangebote

Sie möchten über neu eingehende Stellenangebote automatisch informiert werden? Dann können Sie unseren kostenfreien Jobletter abonnieren. Mit diesem erhalten Sie alle 14 Tage die aktuellsten Stellenanzeigen und weitere Arbeitsmarkt-News. Jobletter jetzt abonnieren >>
Anzeige

Wie zufrieden sind Sie mit uns?

rotstift_adpic_190px.jpg 
Über Ihre Meinung und auch ihre Anregungen für Veränderungen oder Erweiterungen würden wir uns sehr freuen. Nur 5 kurze Fragen, die in 5 Minuten beantwortet sind!  zur Umfrage >>
Anzeige

Fachbeitrag veröffentlichen?

Autorin.jpg Sie sind Autor von Fachbeiträgen mit Controlling-Thema? Gerne veröffentlichen oder vermarkten wir ihren Fachbeitrag im Themenbereich Controlling. Eine kurze Autorenvorstellung oder Unternehmensdarstellung am Ende des Artikels ist möglich. jetzt Mitmachen >>
Anzeige

RS-Bilanzanalyse

RS-Bilanzanalyse.jpgBilanzanalyse- Tool (Kennzahlen- Berechnung): Umfangreiches Excel- Tool zur Berechnung der wichtigsten branchenunabhängigen Kennzahlen aus Bilanz und G+V. Es werden Berichte generiert, die die Liquiditäts-, Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens im 5 Jahresvergleich darstellen.
Excel- Tool bestellen >>
Anzeige
Excel-Vorlage: RS Controlling System
Anzeige

Stellenmarkt

Cost Center Accountant & Controller w/m/d
Wir, die H.C. Starck Tantalum and Niobium GmbH, sind international führend in der Entwicklung und Herstellung von Tantal und Niob Metallpulvern, hochreinen Oxiden und Chloriden. Eingesetzt werden diese im Bereich moderner Elektronik, der Luftfahrt, Medizintechnik sowie der Chemischen und Automobi... Mehr Infos >>

SAP BW / BI Spezialist im Controlling (m/w/d)
Endress+Hauser ist ein inter­national führender An­bieter von Mess­ge­räten, Dienst­leistungen und Lösungen für die industrielle Ver­fahrens­technik. Auch mit weltweit über 14.000 Mit­arbeitenden sind wir ein Familien­unter­nehmen ge­blieben und stolz auf unser herz­liches Arbeits­klima. So v... Mehr Infos >>

Konzerncontroller (w/m/d)
Berufserfahrene und Einsteiger finden bei uns neben einem tollen Team aus mehr als 10.000 netten Kollegen und über 770 ver­schiedenen Stellen­profilen viele attrak­tive Heraus­forderungen, die sich einer modernen Ver­sicherung stellen: Verur­sacht das Auto der Zukunft weniger Unfälle? Wie sieht d... Mehr Infos >>

Weitere Stellenanzeigen im Stellenmarkt >>
Anzeige

Betriebswirt (m/w/d) (Bachelor / Master) oder Diplom-Kaufmann (m/w/d) (Univ.) für die Stabsstelle Controlling

unbekannt.png

Das Bayerische Staats­ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr ist für alle Bereiche des Bauens und des Verkehrs sowie die Wohnraum- und Städte­bau­förderung in Bayern zuständig. Zudem sind die Zustän­dig­keiten für die staatlichen Bau-, Grund­stücks- und Wohnungs­bau­gesell­schaften sowie für die Immobilien­verwaltung des Frei­staats am Ministerium angesiedelt. Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr sucht zum 01.07.2020 unbe­fristet und in Voll­zeit einen Betriebswirt (m/w/d) (Bachelor / Master) oder Diplom-Kaufmann (m/w/d) (Univ.) für die Stabsstelle Controlling.  Zum Stellenangebot >>
Anzeige

Software-Tipp

BI_Forderungscockpit_controllingportal.jpg Diamant/3 bietet Ihnen ein Rechnungswesen mit integriertem Controlling für Bilanz- / Finanz- und Kosten- / Erfolgs- Controlling sowie Forderungsmanagement und Personalcontrolling. Erweiterbar bis hin zum unternehmensweiten Controlling.

Mehr Informationen >>
Anzeige
Anzeige

TOP ANGEBOTE

Button__subThema.PNG
RS Plan - Unternehmensplanung leicht gemacht:


Erstellen Sie mit RS-Plan ganz einfach Ihre gesamte Unternehmensplanung!
Button__subThema.PNG
RS-Controlling-System f. EÜR:


Planen, analysieren und steuern Sie Ihr Unternehmen mit RS-Controlling-System f. EUR!
Button__subThema.PNG
RS-Investitionsrechner:



Ermitteln Sie ganz einfach den Kapitalwert Ihres Investitionsvorhabens!
Anzeige

Software

costdata® calculation
Das Unternehmen costdata bietet im Leistungsportfolio Beratungs-, Aus- und Weiterbildungsleistungen, ebenso wie Software- und Datenbank-Produktlösungen an. Mit einem ganzheitlichen Full-Service-Ansatz unterstützen die Experten von costdata Unternehmen dabei, das technologische und kalkulatoris... Mehr Infos >>

Enterprise Information Center
Enterprise Information Center ist die intuitivste Controlling Software zur Betriebsführung und Planung, leicht verständlich und übersichtlich strukturiert. Sie ist eine Komplettlösung, die sämtliche betriebliche und kaufmännische Prozesse integriert.  Einfach & Intuitiv ... Mehr Infos >>

cubus outperform
Die cubus AG ist Spezialist für Softwarelösungen zur Unternehmenssteuerung. Planung, Analyse, Berichtswesen, Forecasting, Simulation: Mit unserem integrierten System cubus outperform verbinden Sie die Finanzwelt mit der Strategie- und Projektwelt. Sie gewinnen ganz neue Einblicke in Ihre ... Mehr Infos >>

Zum Controlling-Software-Verzeichnis >>
Anzeige

Ihre Werbung

Werbung Controlling-Portal.jpg
Hier könnte Ihre Werbung stehen! 
Werben Sie zielgruppenorientiert – werben Sie auf www.Controlling-Portal.de! Nährere Informationen erhalten Sie hier >>

Anzeige

Excel-Tools

Wettbewerbschancen analysieren in Excel
Die Wettbewerbsanalyse eignet sich für die Beurteilung, z.B. von Unternehmen, Dienstleistungen, Marken etc. Mehr Infos >>

Rechnung (Excel- Vorlage)
Mit Hilfe dieses, auf MS Excel basierenden, Formulars können Sie Rechnungen erstellen. Es kann für jeden Artikel der jeweilige USt.- Satz und ein individueller Rabatt eingegeben werden. Der Rechnungsbetrag wird automatisch aus den einzelnen Artikelpositionen, USt.- Satz und Rabatt ermittelt. Der ... Mehr Infos >>

Risk-Map
Excel- Mappe zur Erstellung einer einfachen Risk-Map. Mehr Infos >>

Zum Excel-Vorlagen-Verzeichnis >>
Anzeige

Web-TippVermieter1x1_logo_282px.jpg 

Vermieter1x1.de - Das Internetportal für Vermieter und Immobilien-Manager. Zahlreiche Fachbeiträge und News zum Thema Vernieten und Verwalten von Immobilien. Umfangreiche Marktübersichten für kaufmännische Software, Seminare  und Tagungen runden das Angebot ab.
Anzeige

PLC Preiskalkulations- Tool 

laptop_rechner__pm_AndreyPopov_290px.jpg
Sie wollen ihr Produkt zum besten Preis verkaufen und sich dabei sicher sein, die eigenen Kosten mit einzuplanen?

Das PLC Preiskalkulations-Tool hilft Ihnen dabei. Es bietet umfangreiche Eingabemöglichkeiten und Zuschlagssätze um die bestehenden Kosten Ihres Unternehmens, sowie die Herstellungskosten für das Produkt direkt mit einzubeziehen.  Zum Shop >>
Anzeige

Seminar-Tipps

Management-Forum Starnberg GmbH, SEMINAR: UNTERNEHMENSBEWERTUNG, Köln, 11.05.2020 2 Tage
Mehr Infos >>

Management-Forum Starnberg GmbH, Der GmbH-Geschäftsführer, München, 17.09.2020 2 Tage
Mehr Infos >>

Confex Training GmbH, Excel Aufbaukurs, Stuttgart, 14.04.2020 2 Tage
Mehr Infos >>

PC-COLLEGE , Excel 2010 / Excel 2013 / Excel 2016 / Excel 2019 - Pivot - Tabellen / Listenauswertungen Grundkurs, Nürnberg, 28.05.2020 2 Tage
Mehr Infos >>

PC-COLLEGE , Excel 2010 / Excel 2013 / Excel 2016 / Excel 2019 - PowerPivot, Bremen, 29.06.2020 2 Tage
Mehr Infos >>

Zur Seminar-Datenbank >>
Anzeige

Software-Tipp

box_Liquiditaetstool_W.pngRollierende Liquiditätsplanung auf Wochenbasis. Mit der Excel-Vorlage „Liquiditätstool“ erstellen Sie schnell und einfach ein Bild ihrer operativen Liquiditätslage für die nächsten (bis zu 52) Wochen.. Preis 47,60 EUR Mehr Infos und Download >>
Anzeige

Web-Tipp

RWP_Logo.jpg
Rechnungswesen-Portal.de: Zahlreiche Fachbeiträge und News zum Thema Rechnungswesen und Steuern. Umfangreiche Marktüber- sichten für kaufmännische Software, Seminare speziell für die Weiter- bildung von Buchhaltern und ein Forum runden das Angebot ab.
Anzeige

RS-Plan

RS-Plan.jpgRS-Plan - Unternehmens- planung leicht gemacht:
Erstellen Sie mit RS-Plan Ihre Unternehmensplanung professionell. Automatische Plan-GuV, Plan-Bilanz, Plan- Kapitalflussrechnung und Kenn- zahlen. Preis: 119,- EUR mehr Informationen >>
Anzeige

Excel-Tool-Beratung und Erstellung

Kein passendes Excel-Tool dabei?

Balken.jpgGern erstellen wir Ihnen Ihr Excel- Tool nach Ihren Wünschen und Vorgaben. Bitte lassen Sie sich ein Angebot von uns erstellen.
Anzeige

RS-Investitionsrechner

RS-Investitionsrechner.jpg
Der RS- Investitionsrechner ermittelt Ihnen den Kapitalwert oder internen Zinsfuß für Ihre Investitions- vorhaben. Zusätzlich können Sie die Rentabilität und die Amortisations- zeit Ihres Investitionsvorhabens berechnen lassen. Excel- Tool bestellen >>
Anzeige

Preiskalkulation

Preiskalkulation.jpgPreiskalkulation einfach gemacht: Excel-Tool zur Kalkulation Ihrer Preise. Geeignet sowohl im Dienstleistungs- als auch im Industriebereich. Auch zur Preiskalkulation einzelner Projekte anwendbar. Inklusive einstufiger Deckungsbeitragsrechnung. zum Shop >>
Anzeige

RS Toolpaket - Controlling

Excel-Tool_152x89px.jpgWir setzen für Sie den Rotstift an, sparen Sie mit unsrem RS Toolpaket - Controlling über 30% im Vergleich zum Einzelkauf. Die wichtigsten Controlling-Vorlagen in einem Paket (Planung, Bilanzanalyse, Investitionsrechnung, ...). Das Controllingpaket umfasst 6 Excel-Tools für Ihre Arbeit! mehr Infos >>
Anzeige

RS-Plan

RS-Plan.jpgRS-Plan - Unternehmens- planung leicht gemacht:
Erstellen Sie mit RS-Plan Ihre Unternehmensplanung professionell. Automatische Plan-GuV, Plan-Bilanz, Plan- Kapitalflussrechnung und Kenn- zahlen. Preis: 119,- EUR Mehr Informationen >>
Anzeige

RS-Bilanzanalyse

RS-Bilanzanalyse.jpgBilanzanalyse- Tool (Kennzahlen- Berechnung): Umfangreiches Excel- Tool zur Berechnung der wichtigsten branchenunabhängigen Kennzahlen aus Bilanz und G+V. Es werden Berichte generiert, die die Liquiditäts-, Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens im 5 Jahresvergleich darstellen.
Excel- Tool bestellen >>