Erinnern Sie sich einmal zurück an die Schulzeit und hier an den Sportunterricht. Wenn zum Beispiel Fußball oder ein anderer Mannschaftssport auf dem Stundenplan stand, wurden zwei Schüler ausgewählt, die ihr Team wählen sollten. In der Regel wurde damals nach zwei Gesichtspunkten gewählt.
- Freundschaftsstatus: Je enger die Freundschaft war, desto eher wurde derjenige ins Team gewählt.
- Talent: Bei jedem Unterrichtsfach kristallisierte sich schnell heraus, wer der Klassenbeste war. Beim Sport gehörten die Talente zu den erstgewählten Kandidaten. Wieso? – Weil es schon damals wichtig für uns war, zu gewinnen.
In den Unternehmen geht es in abgewandelter Form oftmals weiter. Sachbearbeiter, Auszubildende und Praktikanten nehmen nun mal nicht an jeder Ressortleiter-Sitzung teil. Hier ist es wichtig, dass der
Teamleiter alle unterstellten Mitarbeiter stets in Kenntnis setzt, was im Unternehmen passiert. Das können Themen wie neue Entwicklungen/
Produkte,
Marketing-Kampagnen, Finanzielle Lage, Veränderung in der Personalstruktur, etc. sein. Wichtig ist, dass Sie hier Ihre Mitarbeiter abholen und alle auf dem gleichen
Kenntnisstand sind.
Auswahl von Projekt-Teams
Wenn Sie ein
Projekt-Team aufstellen, sorgen Sie dafür, dass jeder Mitarbeiter integriert wird. Sollten Sie das Gefühl haben, dass ein Mitarbeiter der Aufgabe nicht gewachsen ist, reicht es nicht aus, den Mitarbeiter hiervon zu entbinden. Natürlich wird es Mitarbeiter geben, die innerlich gekündigt haben, oder keine Leidenschaft für ein
Projekt aufbringen. Allerdings ist es der Job des Teamleiters, die Mitarbeiter zu Erfolgen zu führen.
Sehen Sie sich als
Mannschaftskapitän, der in schwierigen Zeiten immer ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter hat und sie auch unterstützt, wenn sie einen Fehler gemacht haben. Stellen Sie sich vor, Sie wären wieder in der Schule und müssten im Sportunterricht ein Team zusammenstellen. Würden Sie nicht versuchen, alle Teammitglieder einzubinden? Wäre schon mal ein Ansatz. Besser wäre es, den Lehrer darauf hinzuweisen, dass er das Team zusammenstellen soll, um seinen Teamleitern den Druck von den Schultern zu nehmen, wer als Letztes gewählt werden sollte. Last but not least: Der
Letztgewählte wird es ihm danken.
Letzte Änderung W.V.R am 11.03.2025
Autor(en):
Kristoffer Ditz