Flossbach von Storch
Köln
Eine Wohnungsgesellschaft hat am 31.12.2009 einen Wohnungsbestand von ca. 1.000.000 m² Wfl. und einen Leerstand von 30 %.
Am 31.12.2010 weist die Gesellschaft einen Gesamtbestand von ebenfalls 1.000.000 m² Wfl. aus und hat einen Leerstand von 25 %.
Unterjährig passiert folgendes. Ab dem 01.01.2010 saniert die Gesellschaft 100.000 m² Wfl. und möchte 50.000 m² Wfl. zurückbauen. Der Rückbau, als auch die Sanierung sollen hier beispielhaft im Jahr 2011 abgeschlossen sein und die Objekte wurden bereits per 31.12.2009 freigezogen. Demnach stehen 150.000 m² Wfl das Gesamtjahr 2010, also 360 Tage, nicht für die Vermietung zur Verfügung.
Die zur Vermietung stehende Gesamtkapazität der Gesellschaft beträgt demnach 1.000.000 m² - 150.000 m² Wfl. an 360 Tagen. Dies entspricht 306.000.000 vermietetbare m² Tage.
Der Leerstand beträgt 30 % also 300.000 m² Wfl. Nach den alten Berechnungsmodellen weist die Gesellschaft also 300.000 m² Wfl. als Leerstand aus. In der Spartenrechnung verändert sich die Kennziffer, da die 50.000 m² Rückbaubestand bereinigt werden. Der Kernbestand hat hiernach eine Leerstandsquote von 26,3 %.
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letzte Änderung E.R. am 18.11.2021 Autor: Andreas Luther Bild: © PantherMedia/ Jan Prchal |
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