Stadt Fellbach
Fellbach
Betriebsvermögen am Ende des GeschäftsjahresWeshalb die Privatentnahmen zur Betriebsvermögensmehrung oder -minderung addiert und die Einlagen subtrahiert werden müssen, macht folgende Beispielrechnung deutlich:
– Betriebsvermögen am Beginn des Geschäftsjahres
= Vermögensmehrung/-minderung
+ Privatentnahmen
– Privateinlagen
= Gewinn/Verlust des Unternehmens
1.200.000 €Wenn der Betriebsvermögensvergleich einen Zuwachs um 200.000 € ergibt, dann fehlen darin die Privatentnahmen, die das Eigenkapital/Betriebsvermögen um 50.000 € gemindert haben. So ergibt sich, dass das Unternehmen das Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 250.000 € abgeschlossen hat, von dem der Unternehmer 50.000 € entnommen hat. Die Einlagen, sofern vorhanden, müssen gegengerechnet werden.
– 1.000.000 €
= 200.000 €
+ 50.000 €
– 0 €
= 250.000 €
Jahresüberschuss (GuV-Konto) an EigenkapitalkontoBei einem Verlust dreht sich die Buchungsrichtung um:
Eigenkapitalkonto an Jahresfehlbetrag (GuV-Konto)Dies gilt ebenso für die Jahresabschlussbuchungen zwischen den Privatkonten und dem Eigenkapitalkonto. Wenn in einem Geschäftsjahr die Summe der Einlagen die Summe der Entnahmen übertrifft, wird dieser Buchungssatz verwendet:
Privatkonto an EigenkapitalkontoBei einem Entnahmeüberschuss wird anders herum gebucht:
Eigenkapitalkonto an PrivatkontoDie Privatkonten haben somit in der Eröffnungsbilanz keinen Anfangsbetrag. Ein Einlagenüberschuss geht im Eigenkapital auf, ein Entnahmeüberschuss wird durch das Eigenkapitalkonto ausgeglichen.
Privateinlagen an EigenkapitalBei Entnahme wird wie folgt gebucht:
Eigenkapital an PrivatentnahmenBei der Banküberweisung einer Einlage kann der Buchungssatz auch lauten:
Bankguthaben an Privatkonto
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letzte Änderung S.P. am 28.02.2023 Autor(en): Stefan Parsch |
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Herr Stefan Parsch
Stefan Parsch ist freier Journalist und Lektor. Er schreibt Fachartikel für die Portale von reimus.NET und Artikel über wissenschaftliche Themen für die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Für den Verein Deutscher Ingenieure lektoriert er technische Richtlinien. Mehr als zwölf Jahre lang war er Pressesprecher der Technischen Hochschule Brandenburg. |
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