Kostenstellenrechnung

Anzeige
Neues Thema in folgender Kategorie
Seiten: 1
Antworten
Kostenstellenrechnung

Artikel zum Kommentar anzeigen >>

, Bildung von Kostenstellen
Guten Tag Controller,

ich habe mal eine Frage an einige Experten. Ich schreibe aktuell meine Bachelorarbeit für ein Unternehmen und soll für dieses eine DB-Rechnung integrieren. Entgegen der zugesicherten Aussage, es würde eine Vollkostenrechnung existieren, gibt es keine.  :D  Ich muss also aus dem Jahresabschluss erstmal eine Vollkostenrechnung ableiten. Bin jetzt beim Thema Kostenstellen und will im BAB die innerbetriebliche Leistungsrechnung machen. In der Finanzbuchhaltung gibt es zwar aktuell 5 Kostenstellen, jedoch ist jede dieser Kostenstelle auch ein Kostenträger. Typische Kostenstellen wie Material, Fertigung, Verwaltung sind nicht vorhanden.

Jetzt zu meiner Frage, kann ich die Kostenstellen welche in der Finanzbuchhaltung existieren auch ändern für die Kostenrechnung? Da die aktuelle Aufteilung für mich wenig Sinn ergibt und damit auch die Berechnung der Selbstkosten für die einzelnen Kostenträger nicht korrekt ist.

Stehe da im Moment etwas auf dem Schlauch, vielen Dank für eure Hilfe.
Verstehe die Frage nicht. Was ist damit gemeint? Kostenstellen, die in der FiBu existieren?
Hallo kicker,

ich würde grundsätzlich bei dem Jahresabschluss bzw. der BWA der Firma anfangen. Im ersten Schritt gilt es die Kostenarten (vereinfacht: die Aufwandskonten) auf Kostenstellen zu verteilen. Bei dem Konzept bist du grundsätzlich frei, jedoch ist es ratsam, sich an dem Modell aus der Theorie zu orientieren (Allgemeiner Teil, Hilfskostenstellen, Fertigungsbereich). In der Buchhaltung / Kostenrechnung der Firma findet anscheinend eine Vermischung von Kostenstelle / Kostenträger statt. Eine Kostenträgerrechnung klappt erst nach Fertigstellung der Kostenstellenrechnung! Nachdem du die Kosten verteilt hast (Kostenstelleneinzel- und gemeinkosten) bildest du Summen pro Kostenstelle. Im weiteren Schritt gilt es die Verflechtungen / Umlagen von Kostenstellen darzustellen (Stichworte hierzu: Stufenleiter- oder Gleichungsverfahren). Nachdem dieses auch erfolgt ist und du eine Summe pro Kostenstelle (Primäre Kosten und sekundäre Kosten aus Umlagen) errechnet hast, bildest du Zuschlagssätze (auf Basis von Zuschlagsgrundlagen). Erst jetzt kannst du eine Kostenträgerrechnung durchführen (z.B. für ein Projekt, Auftrag, Produkt, etc.) und kannst neben den Einzelkosten auch deine Gemeinkosten aus der Kostenstellenrechnung (Zuschlagssätze) verwenden.
Hallo kicker94  :wink1: ,

vor einem ähnlichen Problem stand ich auch vor einiger Zeit. Ich sollte neue Stundensätze berechnen, wobei die veraltete Kostenstelleneinteilung nicht mehr hinreichend geeignet war. Ich ging zunächst auch über den Ansatz, zunächst die neue Kostenstelleneinteilung festzulegen um dann anschließend die Konten den Kostenstellen zuzuordnen. Dies geht leider nur begrenzt, da viele Konten auf unterschiedliche Kostenstellen aufzuteilen sind. Siehe hierzu z.B. das Konto Wartungsverträge, Schulungen etc. Sie können in den meisten Fällen nicht pauschal auf eine Kostenstelle übernommen werden. Hier kannst du dir im Zweifel nur die einzelnen Buchungen ansehen und diese entsprechend aufteilen. Dies ist jedoch, auch bei kleineren Unternehmen, ein sehr großer Aufwand. Die für mich geeignete Lösung war zunächst auf die neuen Stundensätze zu verzichten, die neuen Kostenstellen zu definieren und erst einmal ein Jahr lang Daten zu sammeln. Ob es unbedingt ein Jahr sein muss, darüber lässt sich freilich streiten.

Viele Grüße
Seiten: 1
Antworten

Aktuelle Job-Angebote für Controller

Details/Firma Ort/Region Anzeige Firmeninfo
Controller/in
Stiftung Zollverein
Essen Firmeninfo
Controller (m/w) mit Erfahrung in Wirtschaftplanangelegenheiten
ICB GmbH
Frankfurt Firmeninfo
Manager (w/m/d) Beteiligungscontrolling
Netze BW GmbH
Stuttgart Firmeninfo
Senior Controller (w/m/d)
Wacker
München Firmeninfo
Controller für Konzerncontrolling / Beteiligungscontrolling (m/w/d)
Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH
Kassel
Controller (m/w)
Sanner GmbH
Bensheim Firmeninfo
Controller (m/w/d)
ORLEN Deutschland GmbH
Elmshorn bei Hamburg Firmeninfo
SENIOR WERKCONTROLLER / PRODUKTIONSCONTROLLER (M/W/D)
Derby Cycle Werke GmbH
Cloppenburg Firmeninfo
Projektcontrollerin/Projektcontroller (w/m/d) Gesundheitsmanagement
Berliner Stadtreinigung (BSR)
Berlin Firmeninfo
Controller (m/w/d)
Vitos Riedstadt gemeinnützige GmbH
Riedstadt Firmeninfo
Corporate Controller – Projects (wm)
PAUL HARTMANN AG
Heidenheim an der Brenz Firmeninfo
Specialist Group Controlling Systems (wm)
PAUL HARTMANN AG
Heidenheim an der Brenz Firmeninfo
Mitarbeiter (w/m/d) Planung/Controlling
Mecklenburgische Versicherungsgruppe
Hannover Firmeninfo
Senior Controller (m/f/d)
NORMA Group Holding GmbH
Maintal Firmeninfo
Werkscontroller (m/w/d) mit SAP Erfahrung
DR. HEIMEIER - MEDIA GMBH
südlichen Bayern Firmeninfo
Referent (m/w) Finanzen/Controlling bei der Digitalmarke Adam Riese
Württembergische Versicherung AG
Stuttgart Firmeninfo
(JUNIOR) GROUP CONTROLLER (M/W/D) IM RAUM DÜSSELDORF / KÖLN
Control€xpert GmbH
Langenfeld (Rheinland) Firmeninfo
Steuerfachwirte, Bilanzbuchhalter oder Steuerfachangestellte (w/m/d)
wesst. Steuerberatungsgesellschaft PartGmbB
Frankfurt am Main Firmeninfo
Controller (w/m/d)
beeline Retail GmbH
Köln Firmeninfo
Projektcontroller (m/w/d)
VR Payment GmbH
Frankfurt am Main Firmeninfo
Alle Job-Angebote >> Neue Stellenanzeige eintragen

Stellenmarkt-News

Controller/in Top-Suchbegriff 2018
Marketing, Vertrieb, Personal, Logistik, Controller/in und Ingenieur/in: Das waren 2018 laut Anbieterangaben die beliebtesten Suchbegriffe auf dem Jobportal StepStone. Die Liste der meistgesuchten Städte führen Hamburg, Berlin und München an, bei den beliebtesten Arbeitgebern konnte Bosch seinen Spitzenplatz aus dem Vorjahr behaupten. Das teilt der Betreiber zum Jahresanfang 2019 mit. Insgesamt seien die Suchanfragen im Gesundheitssystem deutlich gestiegen, teilt StepStone weiter mit. "Gesundheitsmanagement" und "Projektmanager Gesundheitswesen" seien im vergangenen Jahr bis zu viermal häufiger eingegeben worden als im Jahr zuvor. Suchbegriffe wie "Duales Studium" oder "Quereinsteiger/Quereinstieg" ließen darauf schließen, dass Karrieren... mehr lesen
Einstiegsgehälter für Absolventen 2018/2019
Hochschulabsolventen können durchschnittlich mit einem Einstiegsgehalt von 44.310 Euro im Jahr rechnen. Das meldet das Karriereportal Stepstone.de in seinem Gehaltsreport für Absolventen 2018/2019. Damit stieg das Gehaltsniveau für Berufseinsteiger mit akademischem Abschluss in Jahresfrist um knapp zwei Prozent. 2017 hatte Stepstone noch ein Durchschnittsjahresgehalt von 43.500 Euro ermittelt. Nach wie vor zahlen große Unternehmen besser als kleine. Müssen Absolventen in kleinen Unternehmen (1 - 500 Mitarbeiter) mit einem Jahresgehalt von 41.303 Euro rechnen, bekommen Berufseinsteiger in großen Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern im Schnitt 48.373 Euro im Jahr. Ungebrochen zeigt sich auch der regionale Einfluss. In Hessen, Bayern... mehr lesen
3 Gründe, auf eine Bewerbung zu verzichten
Mängel in der Anzeige könnten Interessenten von einer Bewerbung abhalten. Im Fachkräftemangel sollten Unternehmen daher ihre Stellenanzeigen auf den Prüfstand stellen, rät das Onlineportal Stepstone. Das Jobportal hat 30.000 Fach- und Führungskräfte zu ihrem Jobsuchverhalten befragt. Die Studie ist nicht repräsentativ, sollte Unternehmen aber dennoch zu denken geben. Denn selbst wenn eine Stelle ihrem Profil entspricht, lassen sich Interessenten oft von einer Bewerbung abschrecken. Laut Umfrage fühlen sich mögliche Bewerber vor allem aus folgenden drei Gründen abgeschreckt: mehr lesen
Heimliche Suche nach dem Traumjob
Seit Jahren boomt die Fachkräftenachfrage in Deutschland. In der ersten Hälfte dieses Jahres wurden 46 Prozent mehr Stellen ausgeschrieben als noch 2013. Ob und wie die gute Arbeitsmarktlage sich auf die Erfahrungen und Erwartungen von Fachkräften bei der Jobsuche auswirkt, zeigt eine neue Untersuchung von StepStone. Für die Studie „Jobsuche im Fokus“ hat die Online-Jobplattform rund 30.000 Fach- und Führungskräfte in Deutschland detailliert zu ihrem Jobsuchverhalten befragt. Die Analyse zeigt: Qualifizierte Mitarbeiter sind anspruchsvoll, und selbst diejenigen, die zufrieden mit ihrem Job sind, schielen nach dem Traumjob. mehr lesen
Digitalisierung: Keine Angst vor Jobverlust
Deutschlands Fachkräfte fürchten sich nicht vor Jobverlust durch die Digitalisierung. Im Gegenteil: Die Mehrheit begrüßt technische Innovationen und ist bereit, sich ebenfalls weiterzuentwickeln. Das ergab eine Studie des Jobportals StepStone. Die Digitalisierung könnte Millionen Jobs kosten – auch die von Hochqualifizierten. Davor warnen Studien. Die Fachkräfte in Deutschland glauben nicht daran, dass sie betroffen sind. Das hat das Onlineportal StepStone in einer Umfrage unter 17.000 Fach- und Führungskräften herausgefunden. Nur 15 Prozent der Befragten sahen ihren Arbeitsplatz durch die Digitalisierung bedroht. 68 Prozent erwarten hingegen, dass sich neue Technologien positiv auswirken. mehr lesen

Anzeige

Zeit, die Perspektive zu wechseln?

RZ_Onlinebanner_controlling_portal_de_Assurance_Audit_Sorry_290x120px_2019_02_CB.jpg
Verstärken Sie unsere Assurance Services als Einsteiger oder mit Berufserfahrung. Spannende Mandate und vielfältige Karrieremöglichkeiten erwarten Sie bei EY.
mehr Infos >>
Anzeige
Excel-Vorlage: RS Controlling System
Anzeige

Controller/in 

ZV_Logo_Stiftung_Zollverein_rgb.jpg
Die Stiftung Zollverein wurde im November 1998 von der Stadt Essen und dem Land Nordrheinwestfalen gegründet. Stiftungszweck ist die Erhaltung des UNESCO Welterbes Zollverein und die Förderung der Kultur sowie die Entwicklung von Zollverein zu einem internationelen Kultur- und Zukunftsstandort. Die Stiftung Zollverein sucht für den Tätigkeitsbereich Controlling/Finanz- und Rechnungswesen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Controller/in.
Zum Stellenangebot >>

Anzeige

Software-Tipp

IDL_Controlling-Portal_Banner_Aktuelle-Studien-Whitepaper_290x120.png

Aktuelle Checklisten 2018, Whitepaper, Studien und Handbücher rund um Konsolidierung, Berichtswesen, Controlling und Rechnungslegung.
Jetzt kostenfrei holen!

Anzeige
Anzeige

Software-Tipp

box_Liquiditaetstool_W.pngRollierende Liquiditätsplanung auf Wochenbasis. Mit der Excel-Vorlage „Liquiditätstool“ erstellen Sie schnell und einfach ein Bild ihrer operativen Liquiditätslage für die nächsten (bis zu 52) Wochen.. Preis 47,60 EUR Mehr Infos und Download >>
Anzeige

Webtipp

 Forum Lohnabrechnung 
Sie haben eine Frage zum Thema Lohnabrechnung oder wollen über Ihre Erfahrungen zu einer Lohn-Software diskutieren? Das Forum von Lohn1x1.de ist Treffpunkt von Lohnbuchhaltern und bietet Ihnen die Möglichkeit zur Diskussion ihrer Fragen.
Anzeige

Web-TippVermieter1x1_logo_282px.jpg 

Vermieter1x1.de - Das Internetportal für Vermieter und Immobilien-Manager. Zahlreiche Fachbeiträge und News zum Thema Vernieten und Verwalten von Immobilien. Umfangreiche Marktübersichten für kaufmännische Software, Seminare  und Tagungen runden das Angebot ab.
Anzeige

RS Controlling-System

RS-Controlling-System.jpg Das RS- Controlling-System bietet Planung, Ist- Auswertung und Forecasting in einem Excel-System. Monatliche und mehrjährige Planung. Ganz einfach Ist-Zahlen mit Hilfe von Plan/Ist-Vergleichen, Kennzahlen und Kapitalfluss- rechnung analysieren.  Alle Funktionen im Überblick >>
Anzeige

Controller/in (IHK) werden!

Sie möchten ins Controlling einsteigen? Werden Sie mit einem sgd-Fernstudium in 18 Monaten Controller mit IHK-Abschluss. Als Controller/in nehmen Sie aktiv Einfluss auf die Entwicklung eines Unternehmens! Ein Kurs kann daher Sprungbrett für Ihre Karriere sein >>
Anzeige

Fachbeitrag hier verkaufen?

Schreiben_pm_Elena_Elisseeva.jpg 
Sie haben einen Fachbeitrag, Checkliste oder eine Berichtsvorlage für Controller erstellt und möchten diese(n) zum Kauf anbieten? Über unsere Fachportale bieten wir Ihnen diese Möglichkeit.  Mehr Infos hier >>
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Preiskalkulation

Preiskalkulation.jpgPreiskalkulation einfach gemacht: Excel-Tool zur Kalkulation Ihrer Preise. Geeignet sowohl im Dienstleistungs- als auch im Industriebereich. Auch zur Preiskalkulation einzelner Projekte anwendbar. Inklusive einstufiger Deckungsbeitragsrechnung. Excel-Tool bestellen >>