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[ geschlossen ] Entschuldung
Hallo zusammen,
ich stehe gerade vor einem Thema, welches mir wortwörtlich Kopfzerbrechen bereitet.
Zwei Gesellschaften gibt es. Die eine (Muttergesellschaft) gibt an die andere Gesellschaft eine Forderung incl. Forderungsverzicht. Bei der Tochter sind dies somit Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Jetzt soll ich auf dieser Ausgangsbasis (Businesspläne liegen bis 2015 vor) eine Übersicht erstellen, wann die Tochtergesellschaft spätestens dazu in der Lage sein wird aus eigenen Mitteln die Verbindlichkeiten gegenüber der Mutter zu tilgen (Entschuldungsplan).

Ich hab absolut keinen blassen Schimmer wie ich dieses Thema angehen soll. Hat jemand einen Tip für mich?
Dachte schon daran auf Grundlage der BC´s einen Praktiker-Cash-Flow zu ermitteln und diesen für die Tilgung der Verbindlichkeiten zu verwenden und quasi auf =0 zu setzen. Ist das eine praktikable Lösung? die Verb. LUL werden ja mittels Forderungen bzw. Kontokorrent ausgeglichen. Dazu brauchts keinen CF....

Wäre happy über Ideen/Anregungen.

Jens
Hallo,

Du bist auf dem richtigen Weg. Den Cash-Flow als reine Innenfinanzierungskraft berechnen (CashFlow im engeren Sinn).  Davon könnten dann die Tilgungen und Investitionen finanziert werden. Die Investitionen sollten gegeben sein. Der Rest könnte für Tilgungen zur Verfügung stehen, soweit nicht zur Verbesserung der Liquidtätssituation Erhöhungen der liquiden Mittel geplant sind. Veränderungen bei den kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten würde ich nur berücksichtigen, wenn hier außergewöhnliche hohe oder niedrige Bestände vorliegen, z.B. bei einem erhöhten Bestand aus L.u.L., weil das Unternehmen einen Liquiditätsengpass hatte.

Wie ist der Praktiker Cash-Flow definiert?

Gruß, CP1
Hallo,

super, danke vielmals für die Bestätigung verschafft auf einmal ein mehr an Sicherheit  :wink:
Praktiker CF kenne ich in der Variante als dass der Gewinn + AFA = CF ermittelt wird. Nicht sonderlich richtig aber die Definitionen von CF gehen ja tlw. weit auseinander und für die Planung dürfte das genauso richtig bzw. falsch sein wie jeder andere CF auch.

Bzgl. der Berechnung gehe ich per se davon aus, dass die Investitionen weitestgehendst bereits im Business Plan (P&L) einkalkuliert sind und der CF nahezu vollkommen zur Tilgung eingesetzt werden kann. Die liquiden Mittel sowie die Verbindlichkeiten bleiben auf einem, dem Geschäftsverlauf angepassten Niveau. Wie verhält es sich allerdings wenn die Tilgung der Verbindlichkeit erledigt ist? Wird dann der Gewinn auf das EK (bei Nicht-Ausschüttung) und der verbliebende CF auf die liquiden Mittel "gebucht"? Hoffe mein Gedankengang ist so korrekt.

Gruss und Danke nochmals
Jens
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70.000 Euro Kosten für offene Stellen
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Stellenmarkt: Wechselbereitschaft steigt
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