| Zitat |
|---|
| Die Abweichungen in dem Beispiel sind falsch berechnet: Mengenabweichung= Istmenge-Planmenge * Planpreis |
Klammern können Wunder bewirken.
LG
-Nausicaa
|
21.11.2011 22:07:37
Hallo Backhove!
Klammern können Wunder bewirken. LG -Nausicaa |
|||
|
|
|
|
21.11.2011 22:33:24
Hallo,
Mengenabweichung = Istkosten zu Planpreisen - Sollkosten Istkosten zu Planpreisen = Istmenge x Planpreis Sollkosten = Sollmenge x Planpreis Bsp.: Fertigungsmaterial (==> Variator 10,0) Sollmenge = Planmenge x Istbeschäftigungsgrad = 100 kg x 115% = 115 kg Mengenabweichung = (120 kg x 8,-- € / kg) - (115 kg x 8,-- € / kg) = 40,-- € etc. q. e. d. Literatur dazu z. B.: Peter Küpper: "Kosten- und Leistungsrechnung" / 1. Auflage / Januar 2003 / Steuer-Fachschule Dr. Endriss / Köln / Seite 134 - 137 / Tz 219 - 225 Bis dann!!! Gruß fbausw!!! |
|
|
|
|
|
22.11.2011 14:16:01
Mengenabweichung= Istmenge * Planpreis - Planmenge * Planpreis
= 120 x 8 - 100 x 8 = 20 x 8 = 160 vgl. etwa Haberstock Kostenrechnung II Kilger Flexible Plankostenrechnung und Deckungsbeitragsrechnung Coenenberg Kostenrechnung und Kostenanalyse Fischer Kostenrechnung II-Plankostenrechnung Wie kommen Sie auf 115?
Bearbeitet:
Backhove - 22.11.2011 14:26:30
|
|
|
|
|
|
22.11.2011 14:21:57
Bei Fertigungsmaterial werden Sie wohl kaum fixe Kostenbestandteile haben, sie haben eine feste Rezeptur mit konstanter Input-Menge pro Stück oder Einheit. Damit weiß ich nicht, was Sie mit einem Variator wollen, den brauchen Sie nur bei Gemeinkosten. Und auch da ist er nur ein ungenaues Hilfsmittel weil sich auch der Variator bei jeder Beschäftigung ändert.
Sie können statt von Mengenabweichung natürlich auch von Beschäftigungsabweichung sprechen. Dann ist es eindeutiger wenn man Verbrauchs- und Schwundabweichung abspaltet.
Bearbeitet:
Backhove - 22.11.2011 14:29:58
|
|
|
|
|
|
22.11.2011 21:11:30
Hallo,
Sollmenge = Planmenge x (Variator : 10) x Istbeschäftigungsgrad + Planmenge x ((10 - Variator) : 10) Im Netz finden sich weiterhin zahlreiche Links zu dieser Methode (Google: "Mengenabweichung" + "Sollmengen": ca. 3.000 Treffer), so z. B.: , , usw. Anscheinend (ohne Ihre Variation geprüft zu haben) sind sich hier auch die Experten nicht einig, welche Methode richtig ist und deshalb möchte ich das hier auch auf sich beruhen lassen. Es ist müßig darüber zu diskutieren. Je nachdem welcher Theorie man anhängt bzw. welche Methode einem besser gefällt, ist mal das eine oder das andere richtig. Bis dann!!! Gruß fbausw!!! |
|
|
|
|
|
22.11.2011 21:32:57
Das ist gar keine Frage der Meinungsbildung, auch Ihre Links behandeln Sollmengen nur bei einer Differenzierung in fix und variabel. Sie hatten aber in ihrem Beispiel angegeben, die Materialkosten sind zu 100 % variabel also brauchen Sie keinen Variator.
Bearbeitet:
Backhove - 23.11.2011 21:05:43
|
|
|
|
|
|
22.11.2011 22:22:49
Hallo,
der Variator bezeichnet in diesem Fall den Anteil der variablen Fertigungsmaterialkosten an den Gesamtfertigungsmaterialkosten. Der ist in diesem Fall 10,0, was aber nicht immer der Fall ist (siehe besagten Literaturhinweis!). Ob man die Bezeichnung weglassen kann, ist irrelevant. Wichtig ist das besagte Kosten besagte Eigenschaft haben. Die Formel für die Sollmengen funktioniert auch bei einem Variator von 10,0 einwandfrei (und nicht nur -entgegen Ihrer Meinung- bei anderen Variatoren): Sollmenge Fertigungsmaterial = 100 kg x (10 : 10) x 115% + 100 kg x ((10 - 10) : 10) = 115 kg q. e. d. und liefert multipliziert mit dem Planpreis die Sollkosten. Wollen Sie die Sollmengenmethode in Frage stellen oder bezweifeln sie, dass in diesem Fall z. B. die Sollkosten beim Fertigungsmaterial 920,-- € betragen? Das die Mengenabweichung auch auf den von mir beschriebenen Weg berechnet werden kann, ist geklärt, oder? Bis dann!!! Gruß fbausw!!! |
|
|
|
|
|
22.11.2011 22:38:31
Um nochmal auf die Ursprungsfragen zurückzukommen:
Hat es eine bestimmte Bedeutung, wenn die Beschäftigungsabweichung gleich groß wie die Verbrauchsabweichung ist? Hier wurde nein geschrieben. Das ist falsch: Habe ich die Fertigung eines Produktes mit 10 Stück geplant und habe ich einen Soll-Verbrauch von 10 kg Input je Stück (Beispiel eines Experten) komme ich bei Plankosten von 8 Euro je kg Input auf einen Plankosten für Material von 100 Euro. Habe ich aber im Ist statt 10 Produkten 12 gefertigt liegen meine Sollkosten ( hier werden 10 kg/Stck zu Planpreisen bewertet) bei 120 Euro. Sind die Istkosten wie im Beispiel auch 120 Euro, so ist meine Verbrauchsabweichung null, die Beschäftigungsabweichung aber 160 (=120*8 - 100*8). Wenn Beschäftigungsabweichung und Verbrauchsabweichung gleich sind, müssen sie null sein, sonst sind sie immer unterschiedlich. Das bedeutet, dass sowohl Input als auch Output mengenmäßig im Ist genauso sind wie im Plan. Warum kann man mit dem Output die Verbrauchsabweichung berechnen, aber um die Preis- und Mengenabweichung berechnen zu können, benötigt man die Inputmenge?? Um zu wissen, wieviel hätte verbraucht werden dürfen (Sollmenge) muss ich wissen, wieviele Produkte ich produziert habe und wieviel Input ich pro Output normalerweise verbrauche. Nut dann bekomme ich die Sollkosten bei Ist-Beschäftigung. Für die Preisabweichungen brauche ich nur die unterschiedlichen Preise der Rohstoffe (Ist, Soll, Plan), da ich immer mit der Planmenge rechne. Und weil ich immer mit der Planmenge rechne, muss ich bei den Preisabweichungen nicht wissen, wieviel Menge Input ich pro Output benötige. Mit der Mengenabweichung ist die Frage falsch gestellt. Die Verbrauchsabweichung ist auch eine Mengenabweichung, ebenso wie die Beschäftigungsabweichung, die Losgrößenabweichung und viele andere Spezialabweichungen, die man abspalten kann.
Bearbeitet:
Backhove - 22.11.2011 22:39:03
|
|
|
|
|
|
22.11.2011 22:50:11
@Experte:
Das ist ja göttlich, wie sie mit Formeln um sich schmeißen. Wie soll der Kostenstellenleiter denn Ihre 115 kg verstehen? Haben Sie das Thema schon mal in der Praxis gehabt? Also ich erkläre ihm, wir hatten 100 kg Input geplant gehabt und im Ist jetzt tatsächlich 120 kg verbraten. Wenn ich ihm dann vorrechne, dass ich den Sachverhalt mit 8 Euro (Planpreis; im übrigen wird in der Praxis auch häufig auf Istpreisbasis gerechnet) bewerte, komme ich nach Adam Riese auf eine Abweichung von 160 Euro, das versteht der Kostenstellenleiter und hier auch jeder Student im Grundstudium. Der Kostenstellenleiter sagt mir dann hoffentlich, dass er 20% mehr gefertigt hat, dann liegen nämlich die Sollkosten bei 120 kg zu 8 Euro/kg und alles ist gut und logisch. Kein Schwund, keine Verschwendung von Ressourcen, kein Diebstahl und auch keine Schlamperei, kein Lagerarbeiter der einen Sack platzen lässt. Lediglich Mehrverbrauch durch Mehrproduktion. Unwirtschaftlichkeit=0 Jetzt bitteschön, Herr Experte Sind Sie dran: Wie bitteschön erklären Sie ihrem Kostenstellenleiter IHRE "Sollmenge" von 115 kg und Ihre Beschäftigungsabweichung von 40 Euro? Ich bin gespannt |
|
|
|
|
|
23.11.2011 00:00:13
Hallo,
vielleicht einfach so: geschätzter Fertigungsmaterialverbrauch bei 400 Stück (= Planbeschäftigung) = 100 kg, geschätzter Fertigungsmaterialverbrauch bei 460 Stück (= Istbeschäftigung) = 115 kg, Istverbrauch = 120 kg und Mengenabweichung = Mehrverbrauch 5 kg bewertet zu Planpreisen 8,-- € / kg = 40,-- €. Ansonsten möchte ich nicht, wie auch schon geschrieben, über die Richtigkeit und/oder Praxistauglichkeit besagter Theorien diskutieren, weil das müßig ist. Wenden Sie sich damit z. B. an die (wirklichen) Experten, wie z. B. den Buchautor Herrn Küpper! Fest steht, dass besagte (von mir durchgeführten) Berechnungen beruhend auf einer gängigen Theorie richtig sind. Letztendlich hat(te) obiger Forumbenutzer Probleme bei der Berechnung und nicht wie er das Ergebnis dem Kostenstellenleiter etc. zu erklären hat. Bis dann!!! Gruß fbausw!!! |
||||
|
|
|
|||

Digitalisierungsaktivitäten im Mittelstand verlieren deutlich an Schwung
Aus dem neuen Digitalisierungsbericht von KfW Research geht hervor, dass die Digitalisierungsaktivitäten des deutschen Mittelstands über alle Wirtschaftszweige hinweg zuletzt eingebrochen sind. Der Anteil......
Stärker digitalisierte Unternehmen weisen eine höhere Produktivität auf
Je digitaler ein Unternehmen aufgestellt ist, umso produktiver ist es. Dieser Zusammenhang ist umso stärker ausgeprägt, je weiter die Digitalisierung des Unternehmens bereits fortgeschritten ist. Das ......
Studie des IPRI-Instituts "KI im Controlling"
Künstliche Intelligenz verändert das Controlling zunehmend. Sie automatisiert repetitive Tätigkeiten und führt zu neuen Anforderungen an die Interpretation und Validierung von Analyseergebnissen. Eine......
Referent (w/m/d) Controlling / Bewertungen Energie Südbayern (ESB) bildet gemeinsam mit den Tochterunternehmen Energienetze Bayern und der ESB Wärme die ESB-Unternehmensgruppe. Mit rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Ausz......
Mitarbeiter Rechnungsprüfung (w/m/d) (Teilzeit) Wir in Yara sind Teil eines globalen Netzwerks und arbeiten gemeinsam daran, einige der wichtigsten Herausforderungen der Welt - Ressourcenknappheit, Ernährungsunsicherheit und Umweltveränderungen - g......
Manager, Controlling Road DACH (m/w/d) Bei DSV zu arbeiten bedeutet, in einer anderen Liga zu spielen. Als weltweit führendes Unternehmen im Bereich Transport und Logistik sind wir auf einer außergewöhnlichen Wachstumsreise. Lass uns gemei......
Sachbearbeiter Finanz- und Rechnungswesen / Bilanzbuchhalter (m/w/d) Seit fünf Jahrzehnten stehen wir als Familienunternehmen METZ CONNECT für Präzision, Zuverlässigkeit und Erfindergeist im Bereich der elektrischen Verbindungstechnik. Mit rund 850 Mitarbeitenden an St......
Sachgebietsleitung (m/w/d) Finanzverwaltung und -steuerung Die Fachhochschule Südwestfalen zählt mit ca. 10.000 Studierenden zu den größeren staatlichen Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen. Rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Technik und Verwalt......
Prozessmanager (m/w/d) Rechnungswesen Die Stadtwerke Heilbronn GmbH ist ein wachstumsorientiertes Infrastruktur- und Dienstleistungsunternehmen. Mit ca. 420 Mitarbeitern erbringen wir Leistungen für die Einwohner der Stadt Heilbronn u......

Ob beim Bahnfahren, Parken, Tanken bzw. Laden oder bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs – mit großer Wahrscheinlichkeit hast du dabei schon unsere Technik genutzt. Seit über 150 Jahren entwickeln wir innovative und nachhaltige Systeme für eine Mobilitätsinfrastruktur, die weltweit Mensche... Mehr Infos >>
In Kürze: Bei SCHLEIFRING erwartet Sie in unserem international ausgerichteten, produzierenden Unternehmen eine vielseitige Controlling-Rolle mit großem Gestaltungsspielraum. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen. Mehr Infos >>
Die activ factoring AG ist eine Tochtergesellschaft der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, Österreichs größte und erfolgreichste Regionalbank. Wir sind einer der führenden Factoring-Dienstleister in Deutschland und auch Ansprechpartner für maßgeschneiderte Lösungen zur Forderungsfinanzierung... Mehr Infos >>
Wir sind der erste Ansprechpartner für die Marken Volvo, Peugeot und Ford im Raum Aschaffenburg. Freuen Sie sich auf ein modernes, innovatives Autohaus und wachsen Sie mit uns! Wir bieten Ihnen: Flexible Arbeitszeiten, Ab dem ersten Tag einen unbefristeten Arbeitsvertrag, 30 Tage Urlaub, Verkürzt... Mehr Infos >>
GOLDBECK realisiert zukunftsweisende Immobilien in Europa. Wir verstehen Gebäude als Produkte und bieten alle Leistungen aus einer Hand: vom Design über den Bau bis zu Services im Betrieb. Aktuell beschäftigt unser Familienunternehmen mehr als 13.000 Mitarbeitende an über 100 Standorten bei einer... Mehr Infos >>
Zur Unterstützung der drei kirchlichen Grundaufträge in der Erzdiözese München und Freising besteht jeweils eine eigenständige vermögensverwaltende Stiftung: Die Bischof-Arbeo-Stiftung (Ziel: Förderung von Bildung), die St. Antonius-Stiftung (Ziel: Förderung des Dienstes am Nächsten, ... Mehr Infos >>
Du arbeitest gerne authentisch auf Augenhöhe von Mensch zu Mensch? Dann komm zu uns! Wir, die Sparda-Bank Berlin mit ca. 800 Kolleg*innen, sind als Genossenschaftsbank im und für den Osten von Deutschland tätig. Für unsere 460.000 Privatkund*innen arbeiten wir alle täglich daran positive Kundener... Mehr Infos >>
Menschen machen den Unterschied. Seit der Gründung im Jahr 1919 hat sich unser Familienunternehmen zu einem führenden Anbieter in den Bereichen Feuerverzinkung, Beschichtung, Rietbergbehälter und Gitterroste entwickelt. Heute arbeiten mehr als 1.750 Mitarbeitende an 20 Standorten in Deutschland, ... Mehr Infos >>








Rollierende Liquiditätsplanung auf Wochenbasis. Mit der Excel-Vorlage „Liquiditätstool“ erstellen Sie schnell und einfach ein Bild ihrer operativen Liquiditätslage für die nächsten (bis zu 52) Wochen. Mehr Infos und Download >>