ich habe ein Problem an dem ich schon seit längerem knabber. Es geht primär um die Einführung einer Kostenrechnung neben der Finanzbuchhaltung eines Handelsbetriebes. Im Beispiel vertreibt das Unternehmen 2 Produkte (A + B), es wird in zwei Vertriebsregionen verkauf, welche auch gesondert betrachtet werden sollen (Vertrieb 1 + Vertrieb 2) zusätzlich verfügt das Unternehmen über einen zentralen Einkauf.
Während der Periode t1 verkauft Vertrieb 1 nun 10 x Produkt A zu je 100 GE während es je Einheit 50 GE in der Beschaffung kostet. Der Vertrieb 2 verkauft in der selben Periode 10 x Produkt B zu je 80 GE während dieses jeweils 35 GE im Einkauf kostet.
Der Einkauf bemerkt ein Unterschreiten der kritischen Bestandsmenge von Produkt B in der Periode t und ordert beim Hersteller 20 x Produkt B zum Einkaufspreis von 35 GE.
Am Ende der Periode müssen nun die 350 GE Herstellkosten der Produktion von Vertrieb 2 an den Einkauf belastet werden, was zu einer Bestandsmehrung von ebenfalls 350 GE führt (20 x 35 = 700 -350 =350 Bestandsmehrung). Des weiteren müssen die 10 x 50 = 500 GE Herstellkosten der Produktion von Vertrieb 1 als Bestandsminderung an den Einkauf belastet werden ( 0 x 50= 0 - 500 = -500 Bestandsminderung), was saldiert eine Bestandsveränderung von 150 GE aufwirft. Zur Betrachtung des Erfolges beider Vertriebsdivisionen soll nun die (Hilfs-)Kostenstelle Einkauf via Schlüssel auf Vertrieb 1 + Vertrieb 2 umgelegt werden.
Dabei stellt sich mir jedoch die Frage, was mit der Bestandsveränderung passiert, denn durch eine Aufteilung via Schlüssel scheint es, als würde Vertrieb 1 doppelt belastet. Kann mir jemand einen Gedankenanstoß geben?
Vielen Dank
Nur mal angenommen es gibt die Kostenträger Produkt A und Produkt B und dann gibt es die Unternehmensgliederung in Vertrieb A und Vertrieb B beide greifen auf das Zentrallager der Hilfskostenstelle Beschaffung/Logistik zu und rufen entsprechend der Ordermengen ab. Was passiert in diesem Fall mit Bestandsveränderungen am Periodenende
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