Durchschnittlicher Lagerbestand in Excel

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Durchschnittlicher Lagerbestand in Excel
Hallo Zusammen,

ich habe ein kleines Problem und hoffe, dass mir hier jemand bei der Lösung helfen kann.

Ich beschäftige mich momentan mit der Lagerhaltung und den Kosten die im Lager entstehen. Für die Planung und Kalkulation der Verkaufspreise benötige ich den durchschnittliichen Lagerbestand um weiteres zu berechnen.

Um den Lagerbestand zu ermitteln habe ich eine Berechnungsschema angelegt, dass mir mit den jeweiligen Endbeständen das gewünschte Ergebnis liefert.

Da wir aber mehr als 1000 Artikel haben, ist es sehr mühsam für jeden einzelnen ein solches Schema anzulegen und mit der Artikelübesicht (separate Datei) zu verknüpfen.

Nun zu meiner Frage: Kann man mit folgenden Angaben (Abgesetzte Menge: 54.000 Stück, Anzahl Produktionen: 3 pro Jahr also 18.000Stück pro Produktion und gleichmäßiger Entnahme von 4.500 Stück pro Monat sowie Jahresanfangsbestand 0 und Jahresendbestand 0) eine Formel in Excel entwickeln um den durchschnittlichen Lagerbestand zu berechnen?

Schon mal vielen Dank für die Hilfe.

Gruß

Daniel
Hallo,

ein ganz klares "Nein", denn es fehlen die Angaben in welchen Monaten jeweils die 18.000 Stück produziert worden sind, weil davon ist auch der durchschnittliche Lagerbestand abhängig.

Eine Excel-Lösung könnte z. B. so aussehen (siehe Dateianhänge!) (==> Skontrationsmethode) mit:

durchschnittlicher Lagerbestand = Summe(D2:D14)/13.

Sofern die Monate, in denen die Zugänge stattfinden, pro Artikel variieren und in keinem direkten Zusammenhang mit der Anzahl der Produktionen stehen, wird daran kein Weg vorbeiführen.

Bis dann!!! Gruß fbausw!!!
Lagerbestand.jpg (60.31 KB) [ Download ]
Guten Morgen fbausw  :wink1: ,

warum ziehst Du bei der Durchschnittberechnung den Jahresanfangsbestand von "0" mit ein?
Ich würde es jetzt so verstehen, das der erste Zugang am 01.01. stattfindet, damit die Fertigung/Vertrieb 4500 Stück im Monat zur Verfügung hat und diese nach und nach aufbraucht bis die neuen Lieferung von 18.000 Stück eintrifft. Am 01. Mai müssten dann die nächsten 18.000 Stück als Lagerzugang gebucht werden. Unterstelle ich 20 Arbeitstage, werden täglich 225 ausgefasst.
Hallo bedlam und DanielBlinzler,

weil der durchschnittliche Lagerbestand auf Monatsbasis nun mal so definiert ist (siehe z. B. wikipedia!).

Eine Betrachtung auf Tagesbasis (durchschnittlicher Lagerbestand = Summe der Tagesbestände : Anzahl der Tage) würde die Sache natürlich realistischer machen.

Man betritt aber den Bereich der Mutmaßung, wenn man die Aufgabe auf Tagesdaten herunterbricht. Genauso gut kann es sein, dass der Lagerzugang am 20. Januar ist und die Lieferungen an den Kunden immer in einer Partie am 25. d. M. das Lager verlassen. Dies geht aus dem Forumbeitrag nicht hervor.

Genauso wenig geht aus dem Beitrag hervor, wann die Produktionen stattfinden. Dies kann genauso gut z. B. im Januar bis März sein. Auch dies wäre anhand des Forumbeitrages reine Vermutung.

Um aber auf den Ursprungsbeitrag zurückzukommen: Ist es so, wie bedlam schreibt (==> neue Produktion, wenn alte Produktion aufgebraucht ist), dann kann man in Excel auch eine dementsprechende Formel kreieren (==> aufgrund weiterer Gesetzmäßigkeiten). Dies auch, wenn der Jahresanfangsbestand bei allen Artikeln nicht gleich 0 ist. Dann kann man evtl. in diesem Sinne unterstellen, dass der 1. Lagerzugang dann ist, wenn der Jahresanfangsbestand aufgebraucht ist.

Das Formel erstellen überlasse ich dann aber DanielBlinzler.

Bis dann!!! Gruß fbausw!!!
Bearbeitet: fbausw - 26.08.2011 23:46:34
Hallo fbausw u. bedlam,

ich möchte mich für eure Beiträge bedanken.

Ich habe mir schon gedacht, dass ich aus den Angaben keine Formeln kriieren lässt sondern eine Tabelle hinterlegt werden muss.

Die Daten dienen reinen Kalkulationszwecken für die Vorkalkulation und die Planung im nächsten Jahr. Leider sind mir keine genaueren Daten bekannt, so dass die ich die Ungenauigkeiten in Kauf nehmen muss. Mir wäre es auch lieber ich könnte Wochen bzw. Tages aktuell kalkulieren, nur geben das die Daten nicht her, die ich zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Nochmals vielen Dank für Eure Hilfe.

Gruß

Daniel
Daniel,

ich habe die Erfahrung gemacht, dass in der Praxis eine 80% Lösung in den meisten Fällen reicht. Für die letzten 20% müssen Controller unverhältnismäßig viel Arbeit investieren.
Vondaher ist der Ansatz sicherlich praktikabel. Eventuell ist er später ja erweiterbar.
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