Cashflow

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Cashflow, direkt/indirekt
Hallo Zusammen

Weshalb wird bei der indirekten Cashflow Berechnung die Zunahme von Forderungen L+L abgerechnet und die Zunahme von von Verbindlichkeiten L+L dazugerechnet? Grüsse Valerie
Hallo,

die indirekte Cashflow-Methode geht vom Jahresüberschuss aus. Wenn die Forderungen weniger werden, geht Geld auf dem Konto ein. Dadurch steigt dein Cashflow. Wenn du aber beispielsweise deinen Kunden einen Kredit gewährst, steigen deine Erlöse, aber du erhältst kein Geld. Deshalb muss dieser Erlös aus deinem Jahresüberschuss in der Cashflow-Rechnung herausgerechnet werden. Dies tust du über die Forderungen.

Ähnlich verhält es sich bei den Verbindlichkeiten. Wenn du eine Rechnung bezahlst, dann geht Geld von deinem Konto ab. Dieser Abgang wird durch die Reduktion der Verbindlichkeiten angezeigt. Umgekehrt: Wenn du von deinen Lieferanten einen Kredit oder ein Zahlungsziel erhältst, hast du bereits den Aufwand in deiner GuV verbucht, aber noch keinen Geldabfluss gehabt. Diese Veränderung in der Cashflow-Rechnung muss dargestellt werden. Das tust du über die Zunahme von Verbindlichkeiten.

Ich hoffe, ich konnte ein bisschen Klarheit ins Dunkel bringen. Du findest hier auf dem Portal übrigens viele Beiträge zum Thema. Teilweise mit Beispielrechnung.

Viel Erfolg
Calc
Zu der hier gegebenen Antwort von Calc:

"die indirekte Cashflow-Methode geht vom Jahresüberschuss aus. Wenn die Forderungen weniger werden, geht Geld auf dem Konto ein. Dadurch steigt dein Cashflow. Wenn du aber beispielsweise deinen Kunden einen Kredit gewährst, steigen deine Erlöse, aber du erhältst kein Geld. Deshalb muss dieser Erlös aus deinem Jahresüberschuss in der Cashflow-Rechnung herausgerechnet werden. Dies tust du über die Forderungen.

Ähnlich verhält es sich bei den Verbindlichkeiten. Wenn du eine Rechnung bezahlst, dann geht Geld von deinem Konto ab. Dieser Abgang wird durch die Reduktion der Verbindlichkeiten angezeigt. Umgekehrt: Wenn du von deinen Lieferanten einen Kredit oder ein Zahlungsziel erhältst, hast du bereits den Aufwand in deiner GuV verbucht, aber noch keinen Geldabfluss gehabt. Diese Veränderung in der Cashflow-Rechnung muss dargestellt werden. Das tust du über die Zunahme von Verbindlichkeiten."

► Bei den Ford. ist mir die Sache klar.
Ich verkaufe Waren und der Kunde zahlt erst später. Ich buche
Ford an USE und USt

D. h. meine Erträge in der GuV steigen und meine Ford. in der Bilanz. Diesen Ertrag muss ich nun für die "indirekte Cashflow Rechnung" korrigieren, da ich noch kein Geld erhalten habe. D. h. das Ergebnis aus der GuV - die Erträge (Anstieg der Ford) = Cashflow

Soweit klar.
► Nur verstehe ich Buchungstechnisch nicht wie dies bei den Verbindlichkeiten funktionerien soll. Wo soll hier ein Aufwand enstehen, den ich dann Buchungstechnisch wieder für die "indirekte Cashflow Rechnung " korrigiere?

Kaufe ich z. B. Waren auf Ziel, buche ich
Waren und VSt an Verb. L.L
Bezahle ich dann die Verb. L.L buche ich:
Verb. L. L. an Bank

Hier ensteht im ersten Buchungssatz kein Aufwand, also kann ich auch nichts bei der "indirekten Cashflow Rechnung" für die GuV korrigieren.

Kann mir jemand an einem Bsp. dies mit den Verb., wo hier ein Aufwand enstehen soll, den ich dann bei der "indirekten Cashflow Rechnung" korrigieren muss erläutern?
Danke
Hallo Oli,

wenn Du aufwandsorientiert statt bestandsorientiert buchst, dann buchst Du die Wareneinkäufe auf dem Konto "Aufwendungen für Waren". Das hatte Calc wohl gemeint.

LG
-Nausicaa
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