Verbesserung Ertrags- und Erfolgslage

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Verbesserung Ertrags- und Erfolgslage
Hallo zusammen,

ich bin neu im Forum und mache gerade eine Weiterbildung zur Bilanzbuchhalterin.

Ich bereite gerade eine Hausarbeit vor und komme in folgender Problemstellung nicht weiter:

Ich möchte einige Kennzahlen für eine Firma in der Dienstleistungsbranche ausrechnen. In dieser Berechnung soll ersichtlich werden, dass die Jahresüberschüsse über die Jahre sinken, bei ca. gleich bleibenden Umsätzen so dass die Ursache in den Kostenpositionen liegt. Lösungsansatz für die operative Planung wäre Aktivierung von Immateriellen Vermögen und aus der strategischen Sicht soll durch eine Umstrukturierung Personal abgebaut werden.
Da ich die Bilanzen selber erstellen muss und die Jahresüberschüsse(Position Gewinnvortrag) das Eigenkapital stetig erhöht. Jetzt die Frage, in welcher Position im Aktiva kann ich am plausibelsten diese Summe angleichen? Wenn im Anlagevermögen keine Investition getätigt wurde und das Unternehmen nicht allzu Liquide sein soll.

Folgende Kennzahlen würde ich ausrechnen: Umsatzrentabilität/ Umschlagshäufigkeit (ROI), Personalintensität, Eigenkapitalrentabilität und eventuell EBITDA bezüglich der Aktivierung des immateriellen Vermögens.

Wäre super Nett wenn Ihr mir helfen könntet.

Liebe Grüße
Stella,
als Dienstleister gibt es keine Vorräte, richtig?
Ob Du Eigenentwicklungen aktivieren willst/kannst, hängt von Deinem Modell ab, ansonsten bleiben ja fast nur Forderungen: Zahlungsziele verlängern?
Ist das Unternehmen nicht finanziert, sodass Du keine Bankverbindlichkeiten tilgen kannst? (Passivtausch)
Die Kennzahlen machen generell Sinn, evtl. EK-Quote, Verschuldungsgrad (falls verschuldet) oder Zinsdeckung? Ja, ich komme aus der bankenfinanzierten Umgebung.....
Kommste weiter?

Gruß Botschafter
Hallo Botschafter,
erstmal Vielen Dank für die Antwort.

Ja genau, es gibt keine Vorräte. Nach dem ich eine Nacht drüber geschlafen habe, ist mir wieder bewusst geworden, dass ich die Überschüsse auf der Aktiva Seite nur auf Forderungen oder Bankguthaben schieben kann. Da das Unternehmen wird nicht durch Bankkredite sondern durch eine Muttergesellschaft getragen. Ziel meiner Berechnung ist es, eine interne Analyse innerhalb des Unternehmens durchzuführen. Ich denke EK-Quote etc. ist nur aus Sicht von Banken/ Investoren interessant.
Hättest du ansonsten noch andere Kennzahlenvorschläge bzgl. operative und strategische Planung?

Vielen Dank und Liebe Grüße

Stella
Hi Stella,
sorry war ne Zeit nicht online....
Zu Deiner Frage:
Was die Planung angeht, so finde ich GuV-Relationen immer ganz spannend, falls Du die bringen darfst/magst:
Die Materialquote scheint ja eher unwesentlich zu sein, aber dann doch wohl die Personalintensität als Personalaufwand/Umsatz und damit verbundene Größen: Durchschnittliches Gehalt/MA etc. damit man auch die Qualität/Qualifikation der Ressourcen beurteilen kann.
Stundensätze etc. sind sicher bei Angebotskalkulationen interessant....

Und nochmal eben zur Bilanz: die Mutter zieht doch sicher den überschüssigen Cash gleich ab und tauscht gg. Forderungen an verbundene?
Bzw. Gewinnabführungsvertrag am Jahresende: alles auf "Null" ;-)

Wahrscheinlich bist du mit der AUfgabe aber längst durch, oder?
Gruß
Botschafter
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