Auftragsbezogene Kostenkalkulation Software?

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[ geschlossen ] Auftragsbezogene Kostenkalkulation Software?
Hallo,

bei uns (im 60 Mann Betrieb) soll eine auftragsbezogene Kostenkalkulation eingeführt werden...

Es sollen zunächst nur die Materialkosten den Aufträgen zugeordnet werden...

Fragen:

1. Welche Kosten müssten normalerweise in einen Auftrag einfließen außer die Materialkosten? Wie macht man das in der Praxis? Anteilige Lohnkosten?

2. Kennt einer eine gute Software nur für die Ermittlung der auftragsbezogenen Kosten?


Viele Dank!!!
Hallo,

es gibt  sehr viele Software- Lösungen, mit denen Aufträge kalkuliert werden können. In welcher Branche bist Du tätig? Evtl. gibt es eine spzielle Branchenlösung. Welche Preisklasse kann es sein (unter 1.000 EUR oder darüber) ? Soll eine Schnittstelle zur Buchhaltung vorhanden sein? Wenn ja, welche Software wird bereits genutzt? Zu vielen Systemen gibt es Kostenrechnungs- bzw. Controlling-Module.

Eine Überblick über Kostenrechnungssoftware und Komplettsysteme für das Controlling kannst Du hier erhalten >>

Einen Artikel über Selbstkostenkalkulation findest Du hier >>

Bei Fragen im Detail einfach hier posten.

Gruß, CP1
hey,

danke schonmal für die Hinweise!

Branche: Konstruktion und Fertigung von Spritzgußwerkzeugen (Metall)

Schnittstelle: wird keine benötigt

Preis: möglichst wenig (auf jeden Fall unter 1000 €), da nur zur internen Kontrolle bzw. Nachkalkulation
Es wird für ca. 5 Aufträge im Monat verwendet...also eher Nebensache...
Aber es sollte auf jeden Fall ein ordentliches überschaubares Programm sein - wenn man sich das wünschen darf :)
Hallo,

also mal ehrlich, wenn  das nur für 5 Aufträge angewandt werden soll, würde ich ja schon fast empfehlen, das einfach manuell im Excel zu machen. Natürlich müssen die Belege wie Materialentnahmen, verbrauchte Zeiten etc. vorher vom Perrsonal erfaßt werden, aber ich weiß nicht, ob das so lohnend ist, für diese geringe Anzahl von Aufträgen eine separate Lösung anzuschaffen.

Wie aufwendig ist denn die Auswertung der Belege pro Auftrag, mal ein Beispiel für mein Unternehmen, wo ich Nachkalkulationen für jeden Auftrag erstelle: Ein durchschnittlicher Auftrag verfügt bei uns über 4 Materialpositionen und 3 Arbeitsgängen, zu jedem gibt es einen Einzelbeleg über die Mengen/Zeiten. Bei 5 Aufträgen im Monat wäre der Aufwand wohl überschaubar im Excel zu pflegen.

Gut, wir machen das über unser ERP System, wir haben aber dafür auch so ca. 350-400 Aufträge zum nachkalkulieren.

Gruß
Hallo,

ich denke auch, dass eine einfaches Excel- Tool ausreichen sollte. Evtl. hift Dir dieses hier weiter:

Selbskostenkalkulation in Excel =>


Gruß, CP1
Hi,

das Problem ist, dass ich nicht weiß wie weit wir gehen sollen / müssen / können.

Es gibt bei uns natürlich nicht nur Spritzgußwerkzeuge und man kann sich dann überlegen die Kalkulationen aus zu weiten.

Optimal stelle ich es mir so vor -->

Unter einer Auftragsnummer (keine automatisch vergebene - manuell gewählte) Rechnungen einbuchen bzw. den Aufträgen halt zuordnen - Bsp. eine Rechnung für eine Fremdleistung.

Das Einbuchen der Rechnungen sollte eventuell auch von Personal getätigt, das nicht mit der Nachkalkulation zu tun hat, sondern nur für die Zuordnung der Rechnungen zuständig ist.

Danach kann der Projektleiter (Meister wer auch immer) die fehlenden Positionen nach und nach zuordnen bis die fertigen Kosten einzusehen sind - eventuell wäre sogar eine Netzwerksoftware optimal

Ich weiß es ist schwierig von etwas zu reden was man nicht kennt und sich noch nicht vorstellen kann.

Aber vlt könnt ihr mir bei den ersten Schritten helfen!

Danke
Hallo,

schau Dir mal die Lösung von Facton an oder von costdata. Ich würde sagen beide Lösungen passen zu Deinem Problem und sind im Bereich um die 1.000 EUR.

Ansonsten bietet sich noch die Möglichkeit an eine Ausschreibung zu erstellen. Hier sollte jedoch eine konkrete Kaufabsicht vorhanden sein. Näheres hier =>

Gruß, CP1
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