Kennzahlenbasiertes Controllinginstrument für die Produktion

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[ geschlossen ] Kennzahlenbasiertes Controllinginstrument für die Produktion
Hallo,

ich schreibe zur Zeit an meiner Diplomarbeit. Ziel ist die Erstellung eines Controllingstools für den Fertigungsbereich (Schraubenfertigung) eines mittelständischen Industrieunternehmens, also operatives Controlling.

Eckdaten

Sortenfertigung/Massenfertigung
Viele Varianten
Keine Montage, 3-4 Fertigungsstufen

Denkbar wäre als Ergebnis ein Exceltool mit den wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick für das Produktionsmanagement

Mein Problem ist zur Zeit die Auswahl geeigneter Kennzahlen. Die Datenerfassung läuft eigentlich ganz gut, es wurde nur bisher versäumt, das ganze mal zu zentralisieren und zu bündeln. Also jeder kocht im Prinzip sein eigenes Süppchen.

Abteilungen, die ich mit einbeziehen will, weil sie nah an der Fertigung arbeiten sind:

(Fertigung an sich, 3 Unterabteilungen)
Hier hatte ich an OEE, TEEP, Ausschußquote, Ausschußstruktur und Rüstzeiten gedacht.

PPS
Durchlaufzeiten, Liefertreue, Termineinhaltung

Werkzeugbau
Werzeugstandmengen, denn diese sind ein Indikator dafür, wie gut der WB arbeitet

Lager

Kennt sich einer mit der Materie aus oder kann mir sinnvolle weitere Kennzahlen nennen? Vielleicht wurde vom jemandem ja auch schonmal ein solches Tool entwickelt, ich wäre jedenfalls über jede Hilfe dankbar...
Keiner hier der so über so etwas gut Bescheid weiss und ein paar Tips geben könnte??
Hilft dir das weiter ?


http://www.controllingportal.de/Fachinf ... alyse.html
Das kenne ich schon, hilft nicht wirklich weiter..., ich dachte eher an andere Beispiele aus der Praxis oder evtl. sogar aus der Massenfertigung, also das direkte operative Controlling der Produktion...dennoch danke für den post...
Hallo JJJ,

willkommen hier im Forum.

Willst du Kennzahlen des Kostenträgers oder der Kostenstellen haben?
Wie sehen denn da die Unterschiede aus zwischen Kennzahlen bezogen auf Kostenträger bzw Kostenstellen? Da wir 3 Fertigungsstufen haben, die auch nach Kostenstellen gegliedert sind, wäre wahrscheinlich die Variante nach Kostenstellen die sinnvollere...was hälst du denn von den vorgeschlagenen Kennzahlen in meinem ersten Post?
na bei kostenstellenkennzahlen bekommst du raus, welche kosten angefallen sind und wie sie sich entwickelt haben.
bei kostenträgerkennzahlen bekommst du raus, ob du das produkt wirtschaftlich gefertigt hast und am ende, mit welchem produkt du wie viel gewinn/verlust gemacht hast.

Die von dir aufgeführten Kennzahlen sind gut. Einige kenne ich aber nicht, wie OWW, TEEP.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann willst Du auch die Standzeit von Werkzeugen ermitteln. Wenn ihr dafür ein DV-System habt, dann bin ich von den Socken  :shock:

Folgende Kennzahlen solltest du nicht vergessen.
Mehrzeiten
Nutzungsgrad, also wie effektiv ist die Kostenstelle
Vielleicht noch sowas wie Krankenstand

Wenn ihr bereits ein variables Kostenrechnungssystem habt, dann auf jeden Fall ein Plan/Soll und Ist-Vergleich.

Naja, und zum Schluss natürlich die Kostenträgerrechnung. Plankosten zu Ist-Kosten

Alles im allen deutlich mehr als man in einer DA unterbringen kann/sollte. Es soll ja auch ein Tool enstehen.
Danke für Deine Antwort. OEE oder Overall Equipment Effectivity ist die Gesamtanlageneffektivität als Produkt aus Nutzungsgrad, Leistungsgrad und Qualitätsgrad. TEEP ist eine leichte Abwandlung davon.

Über die Werkzeuge wird manuell eine Excelliste gepflegt, wo dann die produzierten Teile bis zum Versagen des Werkzeugs eingetragen werden, und dann am Monatsende ein Mittelwert für gleichartige Werkzeuge (z.b. Walzbacken) gebildet wird.

Krankenstände ist eine gute Idee!

Wegen der Kostenträgerrechnung würde ich mich später vielleicht nochmal an Dich wenden, in die ganze Kostenrechnung hab ich momentan noch keinen richtigen Einblick, zur Zeit halte ich mich eher in der Produktion auf zum Zwecke der BDE/MDE...

Vielen Dank schonmal...:-)
Hallo,

Zitat
bedlam quote:
Alles im allen deutlich mehr als man in einer DA unterbringen kann/sollte. Es soll ja auch ein Tool enstehen.
Allerdings ist das Thema so spannend, dass man solche Sachen kurz erwähnen / hinweisen könnte, aber im Rahmen der Arbeit nicht weiter darauf eingeht.

Weiterhin Viel Erfolg JJJ.

Viele Grüße

Controlling X+
zusätzlich zum Krankenstand würde ich evtl. auch noch die Unfallquote mit einbeziehen... aus unfallquoten kann man nämlich eine menge maßnahmen ableiten und somit geld sparen... war in meiner letzten firma (automobilzulieferer, Umsatz ca. 350mio €) auch ein großes thema...
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