Einstiegsgehalt Controlling

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Einstiegsgehalt Controlling
Hallo,

mich würde mal interessieren, was man als Einstiegsgehalt im Controlling in der IT-Branche verlangen/erwarten kann, wenn man folgendes Profil besitzt:
- Bankausbildung
- 3 Jahre Berufserfahrung im Bankensektor (incl. Weiterbildung)
- ein abgeschlossenes BWL Studium FH (Regelstudienzeit)
- während des Studiums 3 Jahre Berufserfahrung in dem Unternehmen, in dem man sich nun bewirbt
- für dieses Unternehmen im Controlling bereits Diplomarbeit geschrieben
- unter 30

Ich bin für jeden Beitrag dankbar.
Hallo Melanie,

Aufgrund der vorhandenen Berufserfahrung gerade auch im gleichen Unternehmen, würde ich 40 TEUR Jahresgehalt als Forderung empfehlen. Eventuell ist auch mehr drin. Hängt natürlich auch vom Arbeitsort (Ost oder West) und von der individuellen Unternehmenssituation ab. Auch wie speziell und wichtig das Diplomarbeitstehema für das Unternehmen war/ist.

Ich wünsche viel Erfolg bei den Verhandlungen!

Gruß, Mirco
Hallo Mirco,
also wie Du auf solch exorbitanten beträge kommst?? Damit kann man auch den Markt durcheinander bringen. Über 25000Euro würde ich in ostdeutschland zumindest nicht gehen. Hier sind die Mieten etc. exorbitant günstiger.

Rolf
Guten Tag Melanie,
ich würde Herrn Schalsowskie nmicht folgen. Vorteile sind Ihr Alter und Ihre Zielstrebigkeit. Da es aber nur ein FH-Abschluss war, würde ich nicht auf mehr als 30T Euro verhandeln. Eine andere Möglichkeit wäre eine Weiterqualifizierung durch einen MBA oder einen echten Uni-Abschluß. Dann wären 40T Euro sicherlich drin.

Ihr S. Hein
Für einen Einstieg ins Controlling ist Deine beschriebene Ausbildung sehr gut - als Referent oder qualifizierter Sachbearbeiter. In der IT-Branche halte ich ein Gehalt zwischen 30-40 T€ für realistisch.
Hallo,
ich kann da nur Sven zustimmen. Bei der Ausbildung, die sicherlich gut ist und Zielstrebigkeit zeigt, würde ich trotzdem nicht über den Sachbearbeiter-Posten hinausgehen. Da wären dann zwischen 25 und 30T realistisch. Besonders der FH-Abschluss verschließt Dir wohl weitere karriereschritte.

Beste Grüße
sebastian
kommt auch drauf an, in welchem Unternehmen / mit welcher Kultur die Anstellung erfolgt. Ich würde es auch so einschätzen, dass gerade bei Großbanken, Top-Consulting-Firmen, großen WP-Gesellschaften, in Unis sowie wissenschaftlichen Einrichtungen besonderen Wert auf eine universitäre Ausbildung gelegt wird. In solchen Firmen mit dahinter stehenden Strukturen sind die Chancen mit FH-Diplom wegen sehr hoher Konkurrenz Uni-Diplom, MBA, Dr. vergleichsweise gering. Anders würde ich die Situation im Mittelstand einschätzen. Jedoch wird man auch mit einem entsprechenden Uni-Diplom heutzutage einen längerem Atem brauchen, bis interessantere Jobs winken. Den typischen Aufstieg nach "oben" wird es sowieso nicht mehr so häufig in dieser Form geben, da Führungsstrukturen extrem verschlankt werden, und die Mitarbeiter viel mehr Eigenverantwortung tragen. Insofern kann auch ein Sachbearbeiter-Job Interessantes bieten.
Ich habe mir die Antworten von Euch soweit mal durchgelesen. Erst mal Danke. Aber ich war doch teilweise etwas schockiert! Wenn ich nicht studiert hätte, läge ich jetzt bereits weit über den von Euch teilweise genannten Beträgen (bei ca. 34.000). Da frage ich mich, warum das Studium?

Des Weiteren handelt es sich hier auch nicht um Ostdeutschland, sondern um NRW. Ein Angebot unter 30.000 würde ich als eine echte Frechheit empfinden!

Und ist der Unterschied FH und Uni bei ALLEN Firmen so krass? Meiner Meinung nach sollte es hier keine Gehaltsunterschiede geben, da diese Einstellung meines Erachtens überholt ist. In einer FH wird in kleineren Gruppen und praxisnäher gelehrt. Das ist doch eigentlich eher ein Vorteil als ein Nachteil, oder?

Ich sehe mich auch nicht als "nur" FH-Absolventen, da ich auch mehr als 8 Jahre Berufserfahrung mitbringe.
Ich denke auch, dass ein FH oder Uni-Absolvent, sich nicht unter 30 T€ Jahresgehalt verkaufen sollte (auch ohne Berufserfahung). Mit entsprechender Berufserfahrung natürlich mehr.

Der FH- Abschluss wird, obwohl ich denke, dass FH Absolventen eher für einen Praxisjob qualifiziert sind, zumindestens von der öffentlichen Hand benachteiligt (siehe Beitrag Sandra). Hat man jedoch erstmal einige Jahre Berufserfahrung, wird man eher nach den bisherigen Aufgaben und Verantwortungsumfang eingestuft. Zumindest in mittelständischen und jüngeren großen Gesellschaften zählt die Leistung. Bei guter Leistung werden verantwortungsvollere Aufgaben zugewiesen. Die daraus entstehenden Qualifikationen sind dann für einen Unternehmer wesentlich wertvoller, als ein Stück Papier mit Noten (die gerade an Hochschulen, nicht unbedingt eine wirkliche Bewertung der Leistungen eines Studenten/Absolventen zulassen). Es kann sein, dass es noch ein paar alte Beamtenkonzerne gibt, die selbst nach einigen Jahren Berufserfahrung noch Unterschiede machen, nur des Abschlusses wegen. Diese Unternehmen werden es jedoch auch noch lernen.
Ich habe nach FH-Studium und 3 Praktika eine Stelle als Junior-Controller mit einem Gehalt von 40k bekommen (und das im Jahr 2005!).
Alles was unter 35k ist, ist für deine Qualifikationen unterbezahlt.
Alles unter 30k ist eine Frechheit.
Wenn jemand von 20k spricht, dann sollte man schmunzeln und weiterlesen, denn derjenige hat einfach keine Ahnung!
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