ich beschäftige mich aktuell intensiver mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) nach § 4 Abs. 3 EStG und möchte sicherstellen, dass ich die Thematik korrekt verstanden habe.
Nach meinem bisherigen Verständnis und auf Grundlage von § 11 EStG (Zufluss-/Abflussprinzip) gilt bei der EÜR:
- Es werden ausschließlich tatsächliche Zahlungsflüsse (Zahlungseingang bzw. Zahlungsausgang) gebucht.
- Rechnungsstellung allein – ohne Zahlung – ist nicht buchungsrelevant.
- Es werden daher keine Forderungen (Debitoren) und keine Verbindlichkeiten (Kreditoren) gebucht.
- Eine OPOS-Buchhaltung ist nicht erforderlich und widerspricht ggf. sogar dem vereinfachten Prinzip der EÜR.
Beispiel:
Ich buche eine Versicherungszahlung erst bei tatsächlichem Abfluss, also z. B.: Versicherungsaufwand an Bank
Nicht jedoch über Kreditor, wie in der doppelten Buchführung üblich.
Ich frage mich nun:
Ist diese Sichtweise fachlich korrekt und wird sie auch in der Praxis (z. B. bei Betriebsprüfungen oder durch Steuerberater) so bestätigt?
Ich kann in meinem Buchhaltungstool die EÜR nicht sehen, wenn ich Kreditoren/Debitoren buche. Da die EÜR keine doppelte Buchführung vorsieht, wollte ich ohne Kreditoren/Debitoren buchen.
Oder gibt es Sonderfälle, wo Debitoren/Kreditoren doch sinnvoll oder gar erforderlich wären – selbst bei einer EÜR?
Vielen Dank im Voraus für eure Einschätzungen oder Praxiserfahrungen!
Diese Excel-Vorlage (Tool) ermöglicht die Planung und Überwachung der termingemäßen Lieferung von Dokumenten in einem Projekt. Auf der Grundlage der erfassten Plan- und Ist-Termine wird für jede Berichtsperiode der Status ausgewertet und in einem Dashboard präsentiert. Dieses Werkzeug enthält die dazu erforderlichen Tabellenvorlagen sowie die notwendigen Berechnungsmodelle. Zusätzlich bietet das Werkzeug die Kategorisierung der Dokumente nach bis zu vier frei wählbaren Merkmalen, so dass die Auswertung nach verschiedenen Selektionskriterien möglich ist. Preis 22,00 EUR .... 




Bleiben Sie auf dem Laufenden und informieren sich über neue Fachbeiträge, Excel-Tools und Jobangebote auf unserer 

















Rollierende Liquiditätsplanung auf Wochenbasis. Mit der Excel-Vorlage „Liquiditätstool“ erstellen Sie schnell und einfach ein Bild ihrer operativen Liquiditätslage für die nächsten (bis zu 52) Wochen.