Konzeption eines Kennzahlensystems - Messung der Effizienz einer IT-Abteilung

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Konzeption eines Kennzahlensystems - Messung der Effizienz einer IT-Abteilung
Hallo zusammen,

im Rahmen meiner Abschlussarbeit will ich ein Kennzahlensystem für eine IT-Abteilung (22 Mitarbeiter) konzipieren.
Mit dem Kennzahlensytem soll die Effizienz der Abteilung, sprich die Performance soll gemessen werden.

Ich benötige wirklich noch ein wenig Input zu den folgenden Fragen:

1) Kann man den Balanced Scorecard-Ansatz auch für eine Abteilung verwenden? Normalerweise ist der BSC-Ansatz strategisch ausgelegt und für das gesamte Unternehmen gedacht. In meinem Fall geht es mehr um das operative Tagesgeschäft.

2) Wie viele weitere Perspektiven darf ich hinzunehmen?
Zum Beispiel macht die Finanzperspektive für eine Abteilung für mich nicht wirklich Sinn.

3) Kann man die Prozessperspektive weiter unterteilen? Ich will Scorecards für verschiedene Prozesse erstellen.

3) Haltet ihr den Ansatz von Balanced Scorecard als Kennzahlen für operative Tätigkeiten in einer IT-Abteilung generell geeignet oder sollte ich mich nach Alternativen umschauen? Welche weitere Kennzahlensysteme könnten sich eurer Meinung nach für meinen Fall eignen?

Ich freue mich auf wertvolle Tipps und bedanke mich sehr im Voraus hierfür. Ich glaube, dass ich mittlerweile durch zuviel Recherchierne den Faden verloren habe. :cry:

Viele Grüße

Davido
Hallo,

zu Deinen Fragen:

1. Aus meiner Sicht kann man eine BSC (Balanced Scorecard) auch für Abteilungen nutzen. Wir verwenden zumindest BSC´s auf mehreren Unternehmens-Ebenen. Die Erklärung: Das gesamte Unternehmen soll sich an den strategischen Zielen orientieren - also muss jede Abteilung ihren Teil zu den strategischen Zielen beitragen. Das bedeutet, dass entweder ein strategisches Unternehmensziel auch für eine Abteilung sinnvoll erscheint - oder man aus den strategischen Unternehmenszielen eigene Abteilungsziele ableitet. Im übrigen soll es so sein, dass ein großer Teil der Unternehmen die BSC (leider) lediglich als operativen Bericht nutzt.

2. Nur weil das originäre Konzept von Kaplan/Norton 4 Perspektiven vorsieht, bedeutet dass nicht, dass man dieses Instrument nicht auch an die Unternehmensverhältnisse anpassen kann. Ich denke, dass eine Anpassung theoretischer Konzepte öfters vollzogen wird. Allerdings sollte man darüber nachdenken, ob man tatsächlich keine Finanzperspektive benötigt. Denn in einem Unternehmen sollten ALLE Abteilungen wirtschaftlich arbeiten (Budgets!?).

3. Man muss sich fragen, ob eine Unterteilung zielführend ist. Was ist denn das Ziel einer BSC? Und wird ein Report besser, wenn er verschaltelter ist? Geht es darum die Performance von Prozessen zu messen und für jeden Prozess mehrere Kennzahlen zu entwickeln? Dann sind wir im Prozessmanagement. Wenn Du jeweils eine Kennzahl für jeden Kern-Prozesse der Abteilung aufnehmen willst, spricht ja erstmal nicht dagegen z. B. 5 Kennzahlen unter der Prozessperspektive zu gliedern. Wenn es je Prozess mehrere wichtige Performance-Kennzahlen gibt, wird es unübersichtlich.

4. Eine BSC ist für alle Unternehmen geeignet, die ihre Strategie umsetzen wollen. Damit ist eine BSC auch für alle Abteilungen geeignet, die eine Strategie umsetzen wollen. Wenn operative Ziele mittels BSC im Fokus sein sollen, widerspricht das dem Konzept. Aber modifizieren kann man alles. Ich würde es dann vielleicht nicht BSC nennen - wohlwissend das zahlreiche Führungskräfte unbedingt an dem Namen BSC festhalten wollen, jedoch andere Ziele verfolgen als Kaplan/Norton.

Viel Erfolg.
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