Als Key Performance Indicators werden Schlüsselkennzahlen bezeichnet, die die unternehmerische Leistung widerspiegeln. Der Begriff fasst alle betrieblichen Kenngrößen, die in irgendeiner Form Erfolge bzw. Misserfolge abbilden, zusammen.
Sämtliche im Unternehmen ablaufenden Prozesse können bzw. sollten anhand solcher Kennzahlen bewertet und kontrolliert werden, damit ggf. eingreifende Schritte der Regulierung getroffen werden können, sollten zu große Abweichungen von den Zielvorgaben bestehen. Gerade für das Management und Controlling haben Key Performance Indicators daher hohen Wert. Sie ermöglichen es, einzelne Projekte, Abteilungen o.ä. auf ihre Effektivität und Wirtschaftlichkeit hin zu untersuchen.
Da angestrebte Ziele auch immer mithilfe von Kennzahlen definiert werden (z.B. Umsatzsteigerung um 15%), erscheint auch die fortwährende Dokumentation und Auswertung gewonnener Daten als unabdingbare Voraussetzung, um die Zielerreichung zu evaluieren. Bei ständiger Kontrolle können somit nicht nur die erreichten Fort-, sondern auch Rückschritte rechtzeitig erkannt werden. Eventuelle Schwachstellen oder Fehlentscheidungen können somit schneller behoben bzw. rückgängig gemacht werden. Der langfristige Unternehmenserfolg kann dadurch gefestigt und ausgebaut werden.
Der Vorteil solcher Kennzahlen ist, dass vergleichsweise komplexe, betriebswirtschaftliche Sachverhalte vereinfacht und als Zahlen kenntlich gemacht und dadurch Vergleiche ermöglicht werden.
Die Fülle der verschiedenen Bereiche eines Unternehmens bedingt gleichzeitig auch unterschiedliche Perspektiven und Prioritäten, was die KPI betrifft. So sind für die Marketingabteilung sicherlich Kennzahlen wie Marktanteil oder Image ausschlaggebend, während im Rechnungswesen eher Größen wie Rentabilität, Kostendeckung o.ä zählen.
Im Folgenden werden die wichtigsten KPI tabellarisch zusammengefasst. Dabei erfolgt eine Unterteilung aus Sicht der Finanzen, des Kunden und der Unternehmensprozesse.
FINANZEN:

KUNDEN:

PROZESSE:

Quellen:
Krause/Arora: Controlling-Kennzahlen – Key Performance Indicators, München 2008.
| Erstellt von Redaktion CP am 18.04.2009 |
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Literaturhinweise |
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