Investitionsrechnung - Fachbeiträge Controlling-Portal.de

Die Investitionsrechnung stellt die mathematische Methode dar, Investitionen
auf ihre Vorteilhaftigkeit zu prüfen. Die Verfahren in der Investitionsrechnung
ermöglichen eine objektivere Analyse von Anschaffungen. Dadurch sind
Investitionsrechnungen die am häufigsten angewendeten Methoden, um
Investitionen zu bewerten.
Für die Berechnung stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung.
Diese werden in die sogenannten statischen und dynamischen Investitionsrechnungen
unterteilt. Zu den statischen Verfahren gehören die Kostenvergleichsrechnung,
Gewinnvergleichsrechnung, Rentabilitätsvergleichsrechnung und die Amortisationsrechnung.
Diese Verfahren werden statisch genannt, weil in den Berechnungen Zeitverläufe
ignoriert werden. Statt die verschiedenen Zahlungen eines Zeitpunktes zu
ermitteln, wird ein Durchschnittswert aller Einzahlungen bzw. Auszahlungen
gebildet. Dadurch dienen diese Berechnungen nur für kurzfristige Betrachtungen...
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Ein weiteres statisches Investitionsverfahren ist die Gewinnvergleichsrechnung.
Im Gegensatz zur Kostenvergleichsrechnung werden hier jedoch die verursachten
Erlöse der Investitionsobjekte in die Kalkulation einbezogen. Der Maßstab
für die Anschaffung eines Investitionsgutes wird durch den erzeugten
Gewinn der Anlage gesetzt. Der Gesamt- bzw. Stückgewinn muss dafür
positiv sein und gegebenfalls eine im Vorhinein festgelegte Schwelle übersteigen.
Bei der Wahl zwischen mehreren möglichen Investitionsobjekten wählt
man jenes mit dem höheren Stück- oder Gesamtgewinn einer Periode.
Auch hier ist es möglich, eine Gewinngrenze zu bestimmen, die zusätzlich
erreicht werden muss. (1) Mathematisch würde dies wie folgt aussehen:Die
Erlöse können für jedes Investitionsgut unterschiedlich hoch
ausfallen. Der Grund dafür liegt in der Beschaffenheit der Anlagen.
Sie können qualitativ oder...
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Fachbeiträge
Dieses Verfahren zählt zu den einfacheren der statischen Investitionsrechnung.
Die Kosten der Investitionsobjekte werden dabei miteinander verglichen,
um die Vorteile herauszufinden.
Kriterium
Bei nur einer Investition wird eine Obergrenze für die Gesamt- oder
Stückkosten...
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Bei der Rentabilitätsvergleichsrechnung, als weiteres statisches Investitionsverfahren,
wird nicht der relative, sondern der absolute Vorteil eines Investitionsobjektes
ermittelt. Diese verbesserte Rechnung nutzt als Ausgangsbasis die Resultate
der Kostenvergleichsrechnung und Gewinnvergleichsrechnung....
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Der Amortisationsvergleich bedient sich der Resultate der Kostenvergleichsrechnung
und der Gewinnvergleichsrechnung. Anders als in diesem Verfahren stehen
hier die Liquidität, Unabhängigkeit und Sicherheit im Vordergrund.
Wert wird dabei auf einen schnellen Rückfluss der investierten...
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"Die Kapitalwertmethode ist neben der Methode des internen Zinses und der
Endwertmethode eines der gängigsten Verfahren der dynamischen Investitionsrechnung.
Wurde die Kapitalwertmethode - wie auch die anderen Verfahren der dynamischen
Investitionsrechnung - zunächst zur monetären...
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Ein Verfahren der dynamischen Investitionsrechnung stellt die Kapitalwertmethode
dar. Andere bekannte Namen sind Nettobarwertmethode oder auch Diskontierungsmethode.
Das Ziel ist die Ermittlung des Barwertes der Aus- und Einzahlungen.
Ähnlichkeiten weist diese Rechnung mit dem statischen...
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Dieses dynamische Investitionsverfahren beurteilt die Anlagegüter
mithilfe des internen Zinsfußes.
Interner Zinsfuß:
Der interne Zinsfuß bezeichnet den Zinssatz, der beim Abzinsen der
Überschüsse zu einem Kapitalwert von Null führt. Eine Investition...
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Dieses dynamische Investitionsverfahren vergleicht mögliche Anlagen
mithilfe von Annuitäten. Dabei weist diese Methode starke Ähnlichkeiten
mit dem statischen Gewinnvergleich auf. Beispielsweise ermitteln beide die
Überschüsse, die das Investitionsgut erwirtschaftet. Der...
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