| Beschreibung : |
| Die Kennzahl Eigenkapitalrentabilität wird auch als Unternehmerrentabilität oder Eigenkapitalrendite bezeichnet. Sie ergibt sich aus dem Verhältnis von Gewinn (Jahresüberschuss) zum Eigenkapital.
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| Berechnung : |
| Eigenkapitalrentabilität =
| Jahresüberschuss |
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| Eigenkapital
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Anmerkungen : |
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Durch die Aufnahme von Fremdkapital kann sich die Eigenkapital-rentabilität erhöhen. Dieser sog. Leverage Effekt tritt ein, wenn die Gesamtkapitalrentabilität höher ist, als der Fremdkapitalzins und sich der Verschuldungsgrad durch die Veränderung des Verhältnisses von Eigenkapital zu Fremdkapital durch die Fremdkapitalaufnahme erhöht. Das Eigenkapital sollte bei der Kennzahlenermittlung zumindest um die ausstehenden Einlagen bereinigt werden. Soweit Informationen zu stillen Reserven vorliegen, können diese zum bilanziellen Eigenkapital hinzugerechnet werden. Sonderposten mit Rücklageanteil werden üblicherweise mit 50% (vereinfacht, da genauer EK-Anteil meist nicht bekannt) zum Eigenkapital hinzugerechnet. Durch die Langfristigkeit von Pensionsrückstellungen können auch diese das Eigenkapital erhöhen (erschwert jedoch den Vergleich mit anderen Unternehmen). Als Gewinn wird vereinfacht der Jahresüberschuss herangezogen. Bereinigt werden sollte der Jahresüberschuss durch das außerplanmäßige Ergebnis.
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| Zielwert : |
| > als der Kapitalmarktzins für langfristige Anlagen
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| Beispiel : |
| Eigenkapitalrentabilität = | 48,1 mio EUR | = 16,42% |
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| 292,9 mio EUR
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Die Beispielwerte stammen aus dem Jahresabschluss 2003 der Lenzing AG. Dieser ist Auszugsweise hier hinterlegt. >> Der Jahresüberschuss ist die Position 19. Jahresüberschuss der GuV-Rechnung. Das Eigenkapital setzt sich aus den passiven Bilanzpostionen A,B und C zusammen. | |||
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| Erstellt von Redaktion CP am 20.08.2009 |
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