RS Controlling-System

Das RS- Controlling-System bietet Planung, Ist- Auswertung und Forecasting in einem Excel-System. Monatliche und mehrjährige Planung. Ganz einfach Ist- Zahlen mit Hilfe von Plan/Ist-Vergleichen, Kennzahlen und Kapitalflussrechnung analysieren.  Alle Funktionen im Überblick >>.

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Neben den KLR-Aufgaben in vier Teilen sind nun auch Aufgaben aus dem Bereich Jahresabschlussanalyse vorhanden. 

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Klausuraufgaben: Kostenrechnung mit Lösungen

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Einleitung:

In dem zweiten Teil der Übungsaufgaben zur Kostenleistungsrechnung (KLR) werden Ihnen verschiedene mögliche Klausuraufgaben der Kostenrechnung mit den passenden Lösungen bereitgestellt. Sie können den ersten Teil Aktuelle Textaufgaben aus der Kosten-und Leistungsrechnung mit aussagefähigen Musterlösungen hier zunächst durchführen. Die Lösung können Sie über den jeweiligen Link unter der Aufgabe öffnen.


13. Aufgabe  Weitverbreitete Möglichkeiten bei der Gestaltung der flexiblen Plankostenrechnung


In der Controlling-Abteilung bei der Unitrepp GmbH zu Köln sind für weitere Auswertungszwecken die folgenden Daten bekannt geworden:

Plankosten Hilfslohn bei Planbeschäftigung 4.500 €,  Variator 7 Beschäftigungsgrad: 85 %; Ist-Kosten Hilfslohn 4.200 €

In einem Soll-Ist Vergleich sollen Sie nach der

a) Variatormethode
b) Grenzplankostenrechnung

die Abweichung feststellen!

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14. Aufgabe   3-Abweichungen-Analyse


Martin Weber, beschäftigt als Controller bei der Unitrepp-GmbH zu Köln stellt bei einer Basisplanbeschäftigung von 4.500 Stunden ein Plankostenverrechnungssatz von 92 € fest. Der proportionale Satz beläuft sich auf 55 €. Für jede Einheit ist mit einer Vorgabezeit von 2,1 Stunden zu rechnen.

In der Abrechnungsperiode 1/2010 sind bei 442.000 € Istkosten in 4.950 Stunden 2.250 Einheiten bearbeitet worden.

Nach diesen Informationen sollen Sie den  Beschäftigungs-, Verbrauchs-und die Intensitätsabweichung feststellen.

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15. Aufgabe  Kapazitätsauslastung mit Feststellung des Deckungsbeitrages


Die Unitrepp GmbH hat im Mai 2010 eine neue Betriebsstätte errichtet, in der Holzböden mit bestimmten Lacken gestrichen werden.

Die Kapazität dieser Betriebsstätte beträgt 16.500 qm in einer Periode.
Die derzeitige Kapazitätsauslastung liegt bei 72 %.
Die Fixkosten in dieser Periode betragen 66.000 €, die variablen Kosten 4,50 €/qm.
Der Listenverkaufspreis beträgt 11,50 € / qm.

a) Ermitteln Sie
    aa) die derzeitige Produktionsmenge in qm
    ab) das Betriebsergebnis der Betriebsstätte bei der derzeitigen Produktionsmenge

b)  Die Geschäftsleitung der Unitrepp GmbH könnte einen Zusatzauftrag von 2.500 qm zum Listenverkaufspreis von 8,90 € /q erhalten.
   
Ermitteln Sie den Deckungsbeitrag dieses Zusatzauftrages je qm

c) Welche Veränderung würde wohl die Aufnahme des Zusatzauftrages auf das Betriebsergebnisses bewirken?  

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16. Aufgabe  Die Erfolgsrechnung im Rahmen einer Vollkostenkalkulation und Grenzkostenkalkulation


In der Abrechnungsperiode I-VI / 2010 werden die Produkte ASS, BASS, CASS hergestellt.

Die anlastbaren Fertigungsmaterial-und Fertigungslohnkosten sind aus der folgenden Tabelle zu entnehmen. Die notwendigen Fertigungsgemeinkosten, Verwaltungs-und Vertriebsgemeinkosten sind mit dem angegebenen Zuschlagssatz
festzustellen.

Ausgangsbasis

Gesamt-
summe
Fixe
Kosten
Proportionale
Kosten
Produkt
ASS
Produkt
BASS
Produkt
CASS
Fertigungs-
material
12.00012.0004.0006.0002.000
Fertigungs-
lohn
120.000120.00040.00060.00020.000
Fertigungs-
gemein-
kosten
120.00042.00078.000
Zuschlags-
Satz für
Fertigungs-
lohn
100 % -
65 %
Herstell-
kosten
252.00042.000210.000
Zuschlags-
Satz auf die
Herstell-
Kosten
12 % von
252.000 €=
30.240
12 %30.240
Umsatz-
Erlöse
Gesamt-
umsatz

ASSBASSCASS
281.00090.000135.00056.000


Erstellen Sie in einer Erfolgsrechnung die ……

a)  Vollkostenkalkulation
b)  Grenzkostenkalkulation

für die drei  Warengruppen ASS,  BASS, CASS!

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17. Aufgabe Abwicklung eines Verkaufsgeschäftes im Rahmen der Deckungsbeitragsrechnung


Die Geschäftsleitung der Unitrepp-GmbH, Köln, verkaufte im Abrechnungszeitraum 2009  9.450 Schreibtische Modell 15152 zum Stückpreis von 415 €.
Die variablen Kosten je Stück betragen 235 €, die jährlichen fixen Kosten 540.000 €.

a) Ermitteln Sie

aa) den Stückdeckungsbeitrag in €
ab) die Gewinnschwellenmenge in Stück
ac) den Gesamtgewinn aus dem Verkauf der Schreibtische im letzten Geschäftsjahr in €

Nach einer  Verkaufsverhandlung erhält die Kreisverwaltung Düren mit  Abschluss eines Rahmenvertrags 1.650 Stück dieser Schreibtische zum Preis von 340,30 €

b) Ermitteln Sie

ba) den Rabatt in %,  den die Kreisverwaltung Düren bei den Verkaufsverhandlungen  durchgesetzt hat.
bb) die kurzfristige Preisuntergrenze
bc) den Gesamtdeckungsbeitrag in 2009 aus diesem Jahresgeschäft mit der Kreisverwaltung Düren.

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18. Aufgabe Kalkulation  im Warenhandel


Bernd Kolvenbach, Verkaufsleiter bei Unitrepp-GmbH hat seinem Kunden Büroeinrichtungen im Gesamtwert von 220.150 € einschließlich 19 % Umsatzsteuer verkauft. Unitrepp-GmbH hatte die Büroeinrichtung zu folgenden Bedingungen erworben:

Listeneinkaufspreis            135.000 €
25 % Rabatt
Lieferung frei Haus

Bernd Kolvenbach hat nach Rücksprache mit der Geschäftsleitung in seinem Angebotspreis einen Handlungskosten/Geschäftskostenzuschlag von 42 % einkalkuliert.

Bei der Nachkontrolle stellt es sich heraus, dass die Handlungskosten für diesen Auftrag 52.000 € eigentlich betragen sollten.

a) Wie viel Prozent Gewinn hat B. Kolvenbach in seinem Listenverkaufspreis einkalkuliert?
b) Wie viel Prozent beträgt der tatsächliche Handlungskostenzuschlagssatz?
c) Wie viel Prozent beträgt der tatsächliche Gewinn?

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19. Aufgabe   Kalkulation von Kuppelprodukten


Bei Ausführung einer verbundenen Produktion sind Gesamtkosten in einer Höhe von 98.500 € festgestellt worden. In der Produktionsphase werden vier Produkte erstellt, die im gleichen Zeitraum alle verkauft worden sind.

ProdukteVerkaufte Einheiten
Stück
Listenverkaufspreis
€/  pro Einheit
ASS3.15022
BASS45048
CASS95044
DASS62012

Wie hoch sind die Kosten je Einheit für jedes Kuppelprodukt nach der Verteilungsmethode?  Die festgestellten Marktwerte sind als Schlüssel / Grundlagen zu betrachen.

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20. Aufgabe Einfache Studie über kalkulatorische Wagnisse aus der Praxis


1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Nach Einsicht in die Debitoren Listen und weiteren einzelnen Berechnungen beträgt der durchschnittliche Bruttoforderungsbestand 792.540 €.

Ab 1.1.2011 soll das Vertriebswagnis im Rahmen der kalkulatorischen Wagnisse zum Kapital Forderungen aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt werden. Es wird ein Durchschnittswert für die letzten fünf Jahre von 0,8 % der Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen festgelegt.

Wie hoch ist der Ansatz für den Ausweis der kalkulatorischen Wagnisse?
 
2. Garantieleistungen

Bei der letzten Geschäftsführerbesprechung wurde nach sorgfältiger Prüfung im Rahmen der Gewährleistungen für die letzten 5 Jahre Aufwendungen in einer Höhe von 1,5 % des Jahresumsatzes festgestellt. In der Gewinn-und Verlustrechnung des letzten Geschäftsjahres ist ein Umsatzerlös von 4,95 Millionen € ausgewiesen. Nach den bisherigen Sollberechnungen wird der Umsatz im neuen Jahr um ca. 9 % gegenüber dem Vorjahr sich steigern.

Wie hoch ist der Ansatz für Ausweis über die Gewährleistungswagnis im Rahmen der kalkulatorischen Wagnisse?

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21. Aufgabe  Wirtschaftlichkeit


Die Wirtschaftlichkeit ist das Verhältnis aus Ertrag und Aufwand oder Leistung und Kosten. Messungen der Wirtschaftlichkeit erfolgen für Zeitperioden und Leistungseinheiten.

Praxisformeln in der Übersicht:

Ertrag                       Leistung
----------     oder        ------------    = Wirtschaftlichkeit
Aufwand                   Kosten

Ertrag x 100  oder    Leistung x 100
---------------               -------------------   = Wirtschaftlichkeit in Prozent
Aufwand                   Kosten

Vielfach sind Wirtschaftlichkeitsrechnungen Vergleichsrechnungen. Aus der Praxis: Ermittlung des wirtschaftlichen Verfahrens

Beispiel:

Bei folgenden Betriebsauslastungen ergeben sich an Aufwendungen und Erträgen

a)   65  % Auslastung   118.600 € Aufwand, 105.000 Ertrag
b) 100  % Auslastung   150.200 € Aufwand, 172.000 Ertrag

Wie hoch ist die Wirtschaftlichkeit als Koeffizient und in % bei beiden Auslastungen?

 a) 65 % Auslastung

Wirtschaftlichkeit

105.000
-----------   =  0,8853  
118.600   


105.000 x 100
-------------------   = 88,53 %
118.600

b) 100 % Auslastung

172.000
------------   =  1,1451
150.200

172.000 x 100
-------------------   =   114,513 %
150.200

Fazit:

Die Wirtschaftlichkeit ist umso günstiger, je größer die Kennziffer oder der Prozentsatz ist.

Situation:  Ergebnisreihe der  Wirtschaftlichkeit, bezogen auf Soll- und Istkosten

Controller Bernd Schlagloth gibt der Geschäftsleitung der Unitrepp GmbH die Anweisung die einzelnen Wirtschaftlichkeitsergebnisse nach Grundlage des ökonomischen Prinzips festzustellen.

Für die Auswertung mit einzelnen Berechnungen für die nächste G 1 – Besprechung werden Ihnen die folgenden Daten bekanntgegeben:

ArtikelIstkosten 2009
Sollkosten 2009
ASS520.000488.800
BASS85.000119.000
CASS120.000114.000
DASS430.000374.100


Nach Rücksprache mit dem zuständigen Sachbearbeiter der Planungsabteilung wird festgehalten, dass die gefertigten und die geplanten Stückzahlen bei den einzelnen Artikeln übereinstimmen.

a)  Bei welchen Artikeln wird die höchste bzw. die geringste Wirtschaftlichkeit ausgewiesen?
b) Welches Fazit erkennen Sie?  

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22. Aufgabe


In diesem Wiederbeschaffungswert des Anlagevermögens sind enthalten:

Grundstücke
Gebäude
Maschinen und technische Anlagen
Fuhrpark
2.000.000 €
1.000.000 €
1.250.000 €
150.000 €

in dem durchschnittlichen Umlaufvermögen von
sind enthalten

340.000 €

Guthaben bei Kreditinstitute15.000 €
---------------------------------------------------------------------------------------------
Summe Aktiva4.740.000 €
=====================================================

Eigenkapital
Hypotheken
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Anzahlungen von Kunden

3.850.000 €
770.000 €
110.000 €
10.000 €
---------------------------------------------------------------------------------------------
Summe Passiva4.740.000 €
=====================================================


1. In der Bilanzposition Grundstücke ist das Gebiet „Das obere Flies“ als Weidegebiet mit einem prozentualen Anteil von 20 % enthalten. Das Weidegebiet wird für die landwirtschaftliche Nutzung verpachtet. Es liegt kein betrieblicher Nutzungseffekt vor.

2. In der Bilanzposition Gebäude befindet sich eine stillgelegte Produktionshalle im Gesamtwert von 220.000 €

3. Der Fuhrpark des Vorjahres –alle Fahrzeuge waren geleast- ist die Abwicklung erfolgreich abgeschlossen worden. Beim Ausweis Fuhrpark in einer Höhe von 150.000 €  handelt es sich alle um Neufahrzeuge im Jahr 2009. Dieser Fuhrparkbestand wurde nach den allgemeinen steuerrechtlichen Vorschriften degressiv abgeschrieben. Diese Maßnahme zeigt ein Wert, der 3,43 Prozentpunkte unter dem Wert der linearen  Abschreibung liegt.

4.  Der kalkulatorische Zinssatz beträgt 7,5 %. Für das Guthaben bei Kreditinstitute in einer Höhe von 15.000 € wird ein Zinssatz von 0,3 % gewährt.

Wie hoch sind die monatlichen kalkulatorischen Zinsen?

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Der Autor:

Günther Wittwer, 30 Jahre Bilanzbuchhalter IHK, 35 Jahre Ausbilder IHK für Ausbildung in kaufmännischer Richtung, langjähriges Prüfungsausschussmitglied IHK, VHS, Dozent für das Fachgebiet
Europäischer Bildungsführerschein, Prüfungsvorbereitungslehrgänge IHK, langjähriger Dozent in der FH zu Köln, Fakultät Wirtschaftswissenschaften in den Gebieten Internes Rechnungswesen, Gründer „Schulservice Euskirchen“ Fort-und Weiterbildung,  25 Jahre Autor und Herausgeber.

 

letzte Änderung R. am 30.05.2014
Autor(en):  Günther Wittwer

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