Plankostenrechnung

Die Plankostenrechnung wird zur Kontrolle der Plankosten durchgeführt. Dabei wird eine Sollkostenfunktion als Kontrollmaß aufgestellt, wobei die Kosten in Abhängigkeit der Ausbringungsmenge stehen. Dieses Verfahren lässt sich nur zuverlässig anwenden, wenn die Umweltunsicherheit sehr gering ist und die Produktion einen hohen Standardisierungsgrad besitzt.

Bei der Plankostenrechnung werden zwei Verfahren unterschieden, die Grenzplankostenrechnung und die flexible Plankostenrechnung. Bei der Grenzplankostenrechnung werden nur die variablen Kosten auf die Produkte verrechnet. Bei der flexiblen Plankostenrechnung werden variable und fixe Kosten verrechnet.


Beispiel: Abweichungsanalyse bei der flexiblen Plankostenrechnung1





Quellen:
1 Bereichscontrolling, U. Schäffer, J. Weber (Hrsg.), Schäffer – Poeschel, 2005, S. 106.


letzte Änderung Dana Klempien am 25.05.2018

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13.07.2008 12:41:31 - Prof. Dr. Harald wilde

Als einschlägiger Autor sehe ich es schon kritisch, mein bereits 2004 veröffentlichtes Buch zum Thema zu ignorieren. Zwar relativiert die Autorin des Beitrags zu Recht den Anwendungsbereich der althergebrachten Plankostenrechnung. Aber selbst dort hat sie eine Variante gewählt, die noch weniger Aussagekraft hat als die ebenfalls zig Jahre alte Grenzplankostenrechnung. Wenn man´s nämlich richtig macht, kann man Plankostenrechnung sogar für ein ganzheitliches, auch die Marketing-Effekte bewertendes Controlling einsetzen.
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07.11.2010 18:44:42 - martinstubitsch

Guter Beitrag! Hat mir bei der Prüfungsvorbereitung das Leben gerettet
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21.01.2012 13:41:27 - Gast

brächte ne schlaue Antwort zu folgender Frage ;-) -Wann bringt Plankostenrechnung was, in welchen Fällen ist sie nicht so gut geeignet? :denk:
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23.04.2012 11:47:07 - Gast

:klatschen:
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08.12.2013 22:17:24 - Prof. Dr. Harald Wilde

Hier die schlaue Antwort zur Frage vom 21.1.12 (ich schau halt nicht so oft rein): Alle Varianten sind - in Kenntnis ihrer Grenzen, d.h. es gibt aus logischen Gründen keine eindeutige Lösung, wenn min. 2 Einflussfaktoren existieren - geeignet, um Controlling der Produktion/Leistungserstellung über Verbrauchsabweichungen zu betreiben. Einfach/übersichtlich für Einzelkosten, in Konkurrenz zu Verfahren wie Prozesskostenrechnung für Gemeinkosten. Die üblichen Verfahren - wie im Artikel dargestellt - sind NICHT geeignet, um Controlling von Marketing/Vertrieb zu betreiben. Deshalb ja die "Kölner schule" um Josef Kloock u.a. und in aller Bescheidenheit mein Lehrbuch. Allerdings gibt es durchaus auch Modelle, die - WENN Verkaufspreise und -mengen etwas atypisch (ziemlich) unabhängig voneinander sind - die Vertriebsseite noch weiter aufsplitten als ich. Ein Autor hierzu ist Klaus Serfling; auch bei Adolf Coenenberg findet sich - im Anschluss an den englischsprachigen Autor Horngren - was. Also nicht verzagen, (u.a.) Wilde fragen, erreichbar über die Homepage der FH Stralsund!
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