Nutz- und Leerkosten sowie Kostenremanenz

Bei den sprungfixen Kosten ergeben sich aufgrund der Unteilbarkeit eines Produktionsfaktors so genannte Nutz- und Leerkosten.

Beispiel:

Eine Maschine verursacht Kosten in Höhe von 1.000 € und es können 800 Stück/Periode produziert werden. Bei einer tatsächlichen Produktion von 600 Stück betragen die Nutzkosten 75 %, also 750 € und die Leerkosten 25 %, also 250 €. Bei voller Kapazitätsauslastung betragen die Nutzkosten 100 % und die Leerkosten 0 %.

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Kostenremanenz

Unter Kostenremanenz versteht man die Tatsache, dass bei rückläufiger Auftragslage die Kosten nicht in dem Maße abgebaut werden, wie die Beschäftigung zurückgeht. Die Ursachen der Kostenremanenz sind teils außerbetrieblicher Natur: Arbeitsrechtliche und soziale Gründe verhindern einen schnellen Abbau der Kosten.

Aber auch innerbetriebliche Gründe spielen eine Rolle: Man erwartet eine Besserung der Beschäftigungsstruktur und will das Stammpersonal nicht verlieren oder man lässt in Unkenntnis der wirklichen Betriebsorganisation noch Abteilungen bestehen, die eingeschränkt werden könnten.


letzte Änderung E.R. am 16.11.2020
Autor(en):  Dipl. Volkswirt Friedrich Schnepf

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