Kosten-Nutzen-Analyse

engl.: Cost benefit analysis

Kosten-Nutzen-Analysen prüfen die Wirtschaftlichkeit einer Investition bzw. Maßnahme und dienen so als wichtige (meist frühe) Entscheidungshilfe. Durch eine Kosten-Nutzen-Analyse sollen diejenigen Projekte ausgewählt werden, die das Ziel einer Unternehmung am besten erfüllen.

Um eine Kosten-Nutzen-Analyse durchzuführen, werden alle voraussichtlich anfallenden Kosten, der wahrscheinliche Nutzen und die möglichen Einnahmen in Verhältnis zueinander gesetzt. Die Analyse macht Erfolge und Risiken quantifizierbar und somit einfacher vergleichbar. Insgesamt sollte ein Business Case, oder eben die Kosten-Nutzen-Analyse, aus 8 Bearbeitungspunkten bestehen und anfangs ist es wichtig, die finanziellen Kriterien auszusuchen, die der Unternehmung für die Durchführung des Projekts wichtig sind.

Mögliche Kennzahlen wären hier zum Beispiel:


Um dann die ausgewählten materiellen bzw. immateriellen Kriterien bewerten zu können, geht man in dem bereits genannten 8-stufigen Schema vor:

  1. Zieldefinition (Soll-Zustand)
  2. Situationsbeschreibung (Ist-Zustand)
  3. Analyse der Auswirkungen auf die Unternehmung (sowohl pos., als auch neg.)
  4. Strukturierung und Datensammlung
  5. Analyse des Finanzmodells
  6. Abschätzung der Chancen und Risiken
  7. Zusammenfassung und Präsentation
  8. Entscheidungsfindung


Im Gegensatz zu den Punkten 1.-7. ist am 8. Punkt ausschließlich die Geschäftsleitung beteiligt, welche nun die Aufgabe hat, sich für bzw gegen eine Investition zu entscheiden. Durch ihre klare Strukturierung und die Beschränkung auf das Wesentliche sind Kosten-Nutzen-Analysen die optimalen Darstellungen zur Entscheidungsfindung.


Seit 1994 unterstützt Solution Matrix Ltd. Unternehmen bei der Entscheidungsfindung und -planung, bewertet Geschäftsentscheidungen und analysiert die Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis. Das Werkzeug ist der Business Case, auch Wirtschaftlichkeitsrechnung genannt, der sich als glaubwürdige Entscheidungshilfe seither tausendfach bewährt hat.


letzte Änderung Enrico Reimus, Wolff von Rechenberg, Alexander Wildt am 09.09.2019

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