70% der US-Unternehmen sind mit der Analyse von Finanzdaten unzufrieden

Eine Studie von Cartesis, Microsoft und CFO Research Services belegt die mangelhafte Unterstützung durch generische Planungsinformationen bei Business-Entscheidungen.

Gemeinsam mit Microsoft hat Cartesis, weltweit größter Softwareanbieter für Business Performance Management (BPM), beim Marktforschungsunternehmen CFO Research Services eine Studie zu Performance-Reporting und -analyse in Auftrag gegeben. Ergebnis: 70% der befragten US-Unternehmen sind mit den vorhandenen Funktionen ihrer Business-Intelligence (BI)-Tools zur Analyse der Finanzinformationen für Planung, Budgetierung und Forecasting unzufrieden.

Die Untersuchung befasste sich mit den aktuellen Herausforderungen des Finanzreportings und der Analyse der Finanzergebnisse. Befragt wurden dazu 164 CFOs in US-Großunternehmen, gut die Hälfte arbeitet in Firmen mit einem jährlichen Umsatz von 1 Milliarde US-Dollar oder mehr. Die Antworten zeigen eine große Unzufriedenheit: So seien insbesondere die Funktionen der BI-Tools in den Bereichen Planung, Budgetierung, Forecasting, Durchführung von Ad-hoc-Analysen, Preisgestaltung sowie Vorbereitung von Fusionen und Akquisitionen unzureichend. Die Studie konstatierte auch einen deutlichen Unterschied zwischen Anwendern von Performance-Management-Lösungen und solchen Unternehmen, die abteilungsbezogene Applikationen, Spreadsheets und manuelle Rechenverfahren einsetzen.

„Investitionen in die IT-Infrastruktur für Finanzreporting und Compliance machen sich langsam bezahlt", kommentiert Sam Knox, Director of Research bei CFO Research Services in Boston, Massachusetts. „Aber in den Augen der Finanzentscheider hinkt ihre planerische und analytische Sicht des Unternehmens immer noch hinter den Anforderungen der Entscheidungsunterstützung her. Eine Kombination knapper Ressourcen - zu wenig Budget, Mitarbeiter, Zeit und Aufmerksamkeit des Managements - sowie die Komplexität der vorhandenen Systeme und Prozesse bilden dabei die größten Hindernisse."

„Diese Studie zeigt, dass Unternehmen ihre Methoden und Verfahren überarbeitet haben, um grundlegende BI-Anforderungen des Reportings und der Analyse abzudecken. Business Performance Management - notwendig für die Modellierung, Planung, Analyse und das Finanzreporting - fehlt jedoch vielfach noch", kommentiert Louis Slaats, Geschäftsführer von Cartesis Deutschland in Frankfurt/Main. „Notwendig an dieser Stelle sind integrierte Business-Intelligence- und Performance-Management-Anwendungen, um sämtliche Berichtsanforderungen im Unternehmen zu erfüllen - vom Sales-Report bis hin zu komplexen, prognostischen Finanzanalysen und Was-wäre-wenn-Szenarien."

Business Performance Management integriert alle Prozesse, die sich mit historischen, aktuellen und künftigen finanziellen und nicht-monetären Indikatoren beschäftigen. Das Ergebnis ist eine leistungsfähige Reporting- und Analyseumgebung, die speziell für Performance Management entwickelt wurde. Sie verknüpft quantitative und qualitative Informationen und ermöglicht die Durchführung von Was-wäre-wenn-Szenarien, die wertvolle Einblicke in geschäftliche Aktivitäten ermöglichen. Darüber hinaus senkt dieses Konzept durch die vollständige Integration in vorhandene betriebswirtschaftliche Standard- und Transaktionssysteme deutlich die Gesamtkosten für Business Performance Management. Somit wird auch der Arbeitsaufwand für die IT-Abteilungen reduziert.


letzte Änderung am 20.04.2018

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