Immobilienwirtschaftliches Controlling - Modell und Prozess

Veröffentlichungen zum Controlling sind mittlerweile Legion. Auch in der Praxis ist Controlling in vielen Branchen längst an der Tagesordnung. Augenscheinlich bildet die Immobilienwirtschaft hier eine Ausnahme. Während in anderen Branchen theoretische Ansätze längst in praxistaugliche Systeme überführt wurden, diskutieren vor allem immobilienwirtschaftliche Praktiker noch über Vorgehensweisen und Systeme. Die Notwendigkeit derartiger Systeme gilt jedoch als gesichert. „Es wird .. wohl kein Weg an der Einführung und Anwendung des Controlling vorbeigehen … “

Adressaten vorliegender Abhandlung sind daher immobilienwirtschaftliche Praktiker. Ihnen soll durch die beispielhafte Darstellung eines praxisorientierten Controlling-Modells mit den damit in Verbindung stehenden Teilsystemen, Instrumenten und Prozessschritten eine Hilfestellung gegeben werden.

Grundsätzlich sind vier Anforderungen an eine Controlling-Konzeption zu stellen:

1.    Eigenständige Problemstellung
2.    Theoretische Fundierung
3.    Überführung in ein praxistaugliches System
4.    Bewährung in der Praxis

Aufgrund der Branchenunabhängigkeit können die Aspekte ‚eigenständige Problemstellung’ und ‚theoretische Fundierung’ des Controlling weitestgehend als geklärt gelten. Die Ausführungen zu diesen Aspekten, sprich zu den theoretischen Grundlagen des Controlling, sind daher relativ knapp gehalten.

Hinsichtlich der Überführung in ein praxistaugliches System wird ein theoretisches Controlling-Modell den immobilienwirtschaftlichen Besonderheiten angepasst. Neben der Skizzierung der Controlling-Teilsysteme erfolgt die Benennung der immobilienwirtschaftlich relevanten Controlling-Instrumente.

Die immobilienwirtschaftliche Praxis verwendet Controlling-Instrumente meist nur als nicht integrierbare bzw. nicht integrierte Insellösungen. Die Skizzierung eines Controlling-Prozesses soll daher das Ineinandergreifen der Controlling-Teilsysteme und -Instrumente verdeutlichen. Die immobilienwirtschaftlich relevanten Prozessschritte stehen dabei im Vordergrund der Betrachtung. Aus der Notwendigkeit, größere Datenmengen verarbeiten zu müssen, erwachsen vor allem im Planungs- und Kontrollsystem hohe systemische Anforderungen. Dies führt zwangsläufig zum Einsatz spezieller IT-Lösungen. Nur mit Hilfe von IT-Systemen können Datenintegration und Komplexitätsreduktion sichergestellt werden. Die Skizze des immobilienwirtschaftlichen Controlling-Prozesses nimmt daher zwangsläufig Bezug auf praxisbewährte Softwarelösungen.


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letzte Änderung P.D. am 04.09.2019
Autor(en):  Dr. Peter Dietrich, Diplom-Kaufmann

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Der Autor:
Dr. Peter Dietrich
Dr. Peter Dietrich, Diplom-Kaufmann, wurde am 20. Juli 1967 in München geboren. Seit 1995 in Prüfung und Beratung von Wohnungsunternehmen tätig, versucht der Autor praktische Beratungsarbeit mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu verknüpfen. Darauf aufbauend entwickelte er ein umfassendes wohnungswirtschaftliches Controlling-System.
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