Unter Benchmarking wird ein kontinuierlicher Prozess verstanden, bei dem Produkte und Dienstleistungen (ferner alle möglichen Objekte), der eigenen Unternehmung mit denen des stärksten Mitbewerbers, gemessen und miteinander verglichen werden. Insbesondere wird dieser Prozess mit weltweit führenden Unternehmen durchgeführt.(1)
Benchmarking ist also keineswegs eine einmalige Wettbewerbsanalyse bzw. Stärken-Schwächen-Analyse mit anschließendem Vergleich. Solche Verfahren besitzen zumeist einen hohen Kostenfaktor, wenn anschließend die Ergebnisse nicht implementiert werden. Vielmehr ist Benchmarking ein kontinuierliches Verbesserungssystem, das direkt in die Unternehmung implementiert wird. Mit ihm verfügt das Management über ein Instrument, mit dem die Unternehmensziele und -aktivitäten im ständigen Vergleich an die veränderten Kundenbedürfnisse angepasst werden können.(2)
Benchmarking ist heutzutage wichtiger als je zuvor, denn von Tag zu Tag verschärfen sich diverse Marktbedingungen. Mithilfe von Benchmarking können Unternehmungen wettbewerbs- und überlebensfähig bleiben.(3)
Der Prozess des Benchmarkings kann in 7 Schritten dargestellt werden:
Es kann in 3 Arten des Benchmarkings unterschieden werden:
Benchmarking ist in allen Bereichen anzuwenden; sowohl in der Produktion (6) als auch bei Dienstleistern. (7)
Quellen:
(1) vgl. Jahns, 2003, S. 2.
(2) vgl. Kempf, 1995, S. 125.
(3) vgl. Töpfer, 1997, S. 31.
(4) vgl. Kairies, 2002, S. 130 f.
(5) vgl. Jahns, 2003, S. 8.
(6) vgl. Töpfer, 1997 S. 93-164.
(7) vgl. ebenda S. 165-228.
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